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Vbm erwartet für schwäbische M+E Industrie überraschende Wendung
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Konjunkturumfrage

Vbm erwartet für schwäbische M+E Industrie überraschende Wendung

Jürgen Weiß ist Vorsitzender der Region Nordwestschwaben im Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. (VBM). Bi
Jürgen Weiß ist Vorsitzender der Region Nordwestschwaben im Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. (VBM). Bild: Weiß GmbH

Der Jahreswechsel bringt für die schwäbische M+E Industrie fortwährende Krisen mit sich. Doch welche anhaltende Problematik laut der vbm bald abnimmt.

Die Lage in der schwäbischen Metall- und Elektro-Industrie sei stabil, aber weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Während sich der Materialmangel etwas entspanne, bleiben die Preise bei Vorprodukten, Logistik, Rohstoffen und Energie unverändert hoch. Zudem schwächt sich die Auftragslage ab. Das wirke sich negativ auf die Geschäftserwartungen der Unternehmen aus.

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Steht die „konjunkturelle Talfahrt bevor?

„Hohe Kosten, eine gefährdete Versorgungssicherheit mit Energie, die sich abkühlende Weltkonjunktur und vielfältige geopolitische Risiken verunsichern unsere Unternehmen. Zeitgleich entwickelt sich der Arbeits- und Fachkräftemangel zur Belastungsprobe und zum Wachstums-hemmnis für unsere Industrie. Für die kommenden Monate hoffen wir, dass die Gas- und Strompreisbremsen ihre entlastende Wirkung für die Unternehmen entfalten. Andernfalls würde dies zu einer konjunkturellen Talfahrt führen“, erklärte Jürgen Weiß, bayme vbm Vorsitzender der Region Nordwestschwaben zur aktuellen Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen, die heute in Augsburg vorgestellt wurde.

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Mehr Arbeitsplätze trotz Fachkräftemangel

Die Beschäftigung werde in den kommenden Monaten weiter moderat steigen. Rund ein Drittel der M+E Firmen in Schwaben wollen im ersten Halbjahr 2023 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Bremsend wirkt dennoch der Arbeitskräftemangel. 51 Prozent der Betriebe sehen ihre Produktion dadurch erheblich beeinträchtigt, weitere 36 Prozent zumindest geringfügig. „Im vergangenen Jahr haben die schwäbischen M+E Unternehmen mehr als 2.400 Stellen geschaffen. Bis zum Jahresende 2023 erwarten wir einen Anstieg der Beschäftigung um rund 1.600 weitere Stellen auf dann knapp unter 138.000“, berichtet Weiß und fügt hinzu: „Um langfristig den Bedarf zu decken, brauchen wir eine erleichterte Zuwanderung von Fachkräften und begrüßen die aktuellen Entwicklungen bei der gesetzlichen Anpassung der Fachkräftezuwanderung.“

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Nimmt der Materialmangel bald ab?

Kernproblem der Unternehmen bleibt laut Umfrage der Mangel an Rohstoffen, Material und Vorprodukten. Über die Hälfte der Unternehmen leide unter mittelmäßigen bis starken Beeinträchtigungen durch den Materialmangel. Acht von Zehn haben mit verspäteten Lieferungen zu kämpfen. „Die Produktionspläne sind stabil. Wir erwarten eine Erholung ab dem Frühjahr 2023, die sich im Herbst 2023 verlangsamen wird. Im Jahresdurchschnitt 2023 wird die Produktion auf dem Niveau von 2022 liegen“, prognostiziert Weiß.

Die Hälfte will investieren – aber nicht ins Wachstum

Bei den Investitionsplänen sind die schwäbischen M+E Unternehmen positiv gestimmt: 46 Prozent wollen die Investitionen in den kommenden Monaten erhöhen. „Aber nur 21 Prozent der geplanten Investitionen entfallen auf Erweiterungen. Unser Standort hat durch den Krisen-Cocktail an Attraktivität eingebüßt. Um dauerhaft für Investitionen interessant zu bleiben, müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden“, findet Weiß und ergänzt: „Sorge bereiten hohe Arbeitskosten, Steuern und Abgaben sowie Bürokratiemonster wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz.“

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