Netzwerktreffen im tim

Valentinsempfang des bayerischen Handelsverbands 2018 in Augsburg

André Köhn und Wolfgang Puff auf dem Valentinsempfang in Augsburg. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Trends des Handels, die Chancen der Digitalisierung und eine neue Personalie waren die Kernthemen des Empfangs. Geladen hatte der Handelsverband Bayern am 14. Februar in das Textilmuseum (tim) Augsburg.

Der rosa Teppich wurde diesen Valentinstag wieder zum traditionellen Valentinsempfang des Handelsverbands Bayern in Augsburg ausgerollt. Rund 300 Gäste empfing der Veranstalter im pink beleuchteten tim zum netzwerken. Bernd Brenner, Bezirksvorsitzender des Handelsverbands Bayern, begrüßte die Teilnehmer herzlichst.

Köhn übernimmt für Puff

Im Rahmen seiner Rede gab er unter anderem einen personeller Wechsel an der Spitze bekannt: André Köhn wird zum 1. April 2018 neuer Bezirksgeschäftsführer des Handelsverbands Bayern (HBE) in Schwaben. Der 39-jährige Diplom-Geograph ist kein Unbekannter in der Fuggerstadt: Es arbeitet Handelsreferent bei der Industrie- und Handelskammer Schwaben. Sein Vorgänger, Wolfgang Puff, wechselte nach München als HBE-Hauptgeschäftsführer. Bernd Brenner gratulierte sowohl Köhn wie auch Puff zu ihren neuen Positionen.

Handelsverband Bayern empfängt 300 Gäste in Augsburg

Online-Geschäft boomt

Mit dem anhaltenden Megatrend Digitalsierung werden sich beide auch weiterhin beschäftigen. Brenner erklärte, dass die wachsenden Umsatzzahlen des Handels  zum Großteil auf das Online-Geschäft entfallen. Dies sei die größte Bedrohung für den stationären Handel. Dieser müsse seine Chancen nutzen und nicht nur offline zu erreichen sein. Dabei profitiere der Handel von einem entscheidenden Vorteil: der persönlichen Beratung.

Zukunftspotenzial für den Handel: Neuer Ausbildungsberuf

Online vergleichen Kunden die Ware zwar, testen ließen sie sich jedoch nur im Laden. Ziel sei es, den Kunden online abzuholen und ihn in das Geschäft zu  bringen. Hier stünden schließlich ausgebildete Fachkräfte für eine Beratung bereit. Der persönliche Kontakt mache den entscheidenden Unterschied aus. Nachwuchs zu gewinnen und auszubilden habe daher eine hohe Priorität. Dies geschieht beispielsweise durch den neuen Ausbildungsberuf zum Kaufmann im E-Commerce. Dieser Beruf schließe die Lücke zwischen dem klassischen Handel und Online-Shops. Auch die Geschäfte selber werden immer digitaler. Kontaktloses bezahlen, an der Kasse selber scannen um das „Einkaufserlebnis zu vervollständigen“, oder wie bei Amazon ganz ohne Kassen einkaufen.

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