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UPDATE: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Evakuierung
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Fliegerbombe in Augsburg gefunden

UPDATE: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Evakuierung

Hier wurde bei Bauarbeiten die Fliegerbombe entdeckt. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Fliegerbombe gehört zu den größten ihrer Art. Da sie in der Jakoberwallstraße gefunden wurde, ist ein großer Teil der Augsburger Innenstadt von der Evakuierung betroffen. Was Sie dazu wissen müssen, haben wir von B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN für Sie zusammengetragen.

Wann und wie lange wird evakuiert?

Die Evakuierung wird am Sonntag, 25. Dezember, um 8 Uhr morgens starten. Dann öffnen auch die Notunterkünfte außerhalb der Sperrzone. Bis 10 Uhr morgens wollen die Stadt, Polizei und Technisches Hilfswerk alle 54.000 betroffenen Bürger evakuiert haben. Ab dann gilt die Sperrzone. Die Entschärfung kann bis in den Abend hinein dauern. Die Experten gehen von mindestens fünf Stunden aus, die sie für die Entschärfung benötigen.

Sind die Züge betroffen?

Auf Nachfrage unserer Redaktion bei der Deutschen Bahn erklärte ein Sprecher, dass die Züge nicht betroffen sind. Änderungen „sind uns nicht bekannt“, heißt es. Zeitweise kann es allerdings zu Streckenstill-Legungen bei der Bahn kommen. Dies entscheidet die Deutsche Bahn noch.

Wie sieht es mit Bussen und Straßenbahnen aus?

Der öffentliche Nahverkehr ist durch die Evakuierung ebenfalls stark beeinträchtigt. Es werden keine Busse oder Straßenbahnen ab 10 Uhr morgens mehr fahren. Darauf sollten sich Reisende also einstellen. Um die Evakuierung zu unterstützten, sind die Fahrzeuge bereits ab 5 Uhr morgens unterwegs. Es wird kein Fahrschein benötigt an diesem Tag. Rund 250 Mitarbeiter aus dem Verkehrsbereich kommen dafür zum Einsatz.

Wie läuft die Evakuierung ab?

Stadt und Einsatzkräfte zählen bei der Evakuierung auf die private Initiative. Morgen, Freitag der 23. Dezember, erhalten alle betroffenen Haushalte Posteinwürfe, über die sie zur Evakuierung informiert werden. Die Polizei wird einen Verkehrsring um alle Zu- und Ausfahrstraßen bilden. Ziel ist es, möglichst nur ausfahrenden Verkehr durchzulassen. Abhol-Transporte von Personen ausgenommen.

Wer nicht eigenständig seine Wohnung oder sein Haus verlassen kann, wird von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht. Angehörige, Pflegedienste und Nachbarn sollen diese Personen bei den Einsatzkräften melden.

Nach der Evakuierung wird die Polizei mit verstärkten Streifen noch einmal das Gebiet sichern. Zurück bleiben auf eigene Gefahr ist nicht gestattet. Dazu hat die Stadt Augsburg eine Allgemeine Verfügung erlassen, wie Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl erklärte. Sobald die Entschärfung beginnt, müssen auch die Polizisten die Sperrzone verlassen. Sie verstärken die Kollegen am Verkehrsring.

Warum muss am 1. Weihnachtsfeiertag evakuiert werden?

Dafür gibt es laut Stadt Augsburg und der Polizei mehrere Gründe. Es handelt sich dabei um eine der größten Evakuierungs-Maßnahmen, die je in Deutschland organisiert wurden. Um dies zu koordinieren, bedarf es zahlreicher Absprachen, die nur mit einigen Tagen Vorlauf getroffen werden können. An einem Feiertag ist zudem das Verkehrs-Aufkommen in und um die Stadt zudem geringer. Ein Werktag würde die Evakuierung weiter dadurch erschweren, dass auch Arbeits- und Geschäftsbetriebe beeinträchtigt wären. Der Kampfmittel-Räumdienst erklärte zudem, dass nicht länger mit der Entschärfung gewartet werden darf, da die Bauarbeiten die Bombe bereits freigelegt haben. So fiel die Wahl auf den erst möglichen Sonn- oder Feiertag.

Wie sicher ist die leere Innenstadt?

Verstärkte Streifen in der Innenstadt sollen die Schutzzone sichern. Insgesamt werden knapp 800 Beamte dafür eingesetzt, die teilweise aus ganz Schwaben und Bayern kommen. Die Polizei weist darauf hin, die Fenster und Türen wie gewohnt zu verschließen. Um die Gas- und Wasser-Anschlüsse kümmern sich die Stadtwerke Augsburg. Keiner muss seine Anschlüsse selbstständig abdrehen.

Wo stehen Not-Unterkünfte zur Verfügung?

Wer nicht die Möglichkeit hat, bei Freunden oder Familie unterzukommen, kann sich zu einer der eingerichteten Notunterkünfte begeben. Die Messe Augsburg (1.100 Plätze), die Gebäude der WWK Arena (1.000 Plätze), das Rudolf-Diesl-Gymnasium (250 Plätze), die Hans-Adlhoch-Volksschule (250 Plätze), die Berufsschule IV (250 Plätze) und die Turnhalle der TSG Augsburg (250 Plätze) stehen ab 8 Uhr zur Verfügung.  Auch Fahrzeuge zu den Ausweichstätten sollen laut Stadt Augsburg zur Verfügung stehen. Haustiere sind erlaubt (außer in der WWK Arena), für Futter muss jedoch selbst gesorgt werden. Große Tiere können vom Tierheim Augsburg betreut werden.

Was sollte man einpacken?

Die Polizei empfiehlt möglichst eine kleine Reisetasche mit den wichtigsten Dingen zusammen zu packen. Darin sollten sich Wechselkleidung, wichtigste Wertgegenstände und Medikamente befinden. Auch wichtige Papiere sollten Sie bei sich führen (Ausweis, Führerschein, medizinische Dokumente).

Die Stadt Augsburg richtet ab Donnerstag, den 22. Dezember, 12 Uhr, zudem ein Bürgertelefon ein. Fragen sollen bitte nicht an die Notrufnummern 110 oder 112 gerichtet werden.

Der Evakuierungsradius. Foto: Stadt Augsburg/Amt für Brand- und Katastrophenschutz

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