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„Medizinisch Digitaler Innovationshub in Augsburg“ oder kurz: MeDIHA, heißt das Projekt, das jetzt von der EU mit rund 2,7 Millionen Euro gefördert wird. MeDIHA soll verhindern, dass die Ideen verloren gehen, die Mitarbeitende der Uniklinik Augsburg in ihrem klinischen Alltag haben. Stattdessen will das Projekt dabei helfen, diese Ideen in die Tat umzusetzen, und gleichzeitig die medizinische Start-up-Szene in Augsburg unterstützen.
MeDIHA dient den Mitarbeitenden der Uniklinik als Anlaufstelle, um ihre Ideen, die sie in ihrem klinischen Alltag haben, weiterzugeben. Durch einen Technologietransfer und Kooperationen mit Unternehmen sollen die Ideen dann schneller zu marktfähigen Anwendungen entwickelt werden. Der Innovationshub unterstützt auch bei der Gründung eines Start-ups.
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Der Fokus liegt auf medizinischer Softwareentwicklung und Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz. „Unser Ziel ist es, aus Ideen konkrete Lösungen für Patientinnen und Patienten sowie neue Möglichkeiten der Wertschöpfung für den Gesundheitsstandort Augsburg zu entwickeln“, sagt Michael Bungarten, Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums Augsburg.
Parallel bietet das Institut für Digitale Medizin künftig auch eine Zertifizierung nach ISO 13485 an. Die ISO 13485 ist ein international anerkannter Standard, nach dem Medizinprodukte zertifiziert werden.
Von den Fördergeldern erhält die Uniklinik Augsburg rund 1,6 Millionen Euro. Die Universität Augsburg erhält rund eine Million Euro. Uniklinik und Uni ergänzen die Förderung um einen Eigenanteil von 20 Prozent, sodass dem Innovationshub MeDIHA in den nächsten Jahren rund 3,3 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
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Das Projekt läuft vom 1. März 2026 bis zum 28. Februar 2029. Elf wissenschaftliche und hilfswissenschaftliche Mitarbeitende arbeiten an dem Projekt.