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Uni Augsburg: Geocaching für UNESCO-Weltkulturerbe
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Regio Augsburg Tourismus GmbH

Uni Augsburg: Geocaching für UNESCO-Weltkulturerbe

 Die Studenten stellten ihre Projekte im passenden Umfeld des Wasserwerks am Roten Tor vor, Foto: Regio Augsburg

Mit multimedialen Projekten zum Erfolg. Die Uni Augsburg unterstützt den Interessenbekundungsprozess der Stadt zum UNESCO-Welterbe. Die interdisziplinären Maßnahmen kommen auch dem Tourismus von Augsburg zu gute. 

Immer mehr Institutionen in Augsburg arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin: Die Wasserstadt Augsburg zum UNESCO-Welterbe zu machen. Inzwischen unterstützt auch die Universität Augsburg die Regio Augsburg Tourismus GmbH und die Stadt Augsburg bei ihrem großen Unterfangen. Vom Lehrstuhl für Humangeographie und Geoinformatik läuft die wissenschaftliche Seite in das Projekt ein. Nun konnte die Universität die ersten Ergebnisse der Zusammenarbeit im Wasserwerk am Roten Tor vorstellen. Es handelt sich dabei um eine interaktive Karte mit dem Schwerpunkt Wasser und einer Projektidee namens „Geocaching.“

Interaktiv und Multimedial

Im Rahmen eines workshopähnlichen Projektseminars haben die insgesamt neun Studenten eine interaktive Karte erstellt. In drei Arbeitsgruppen wurde die Infrastruktur zum Thema „Wasser“ innerhalb der ehemaligen Reichsstadt erhoben und in eine Karte übertragen. Die so ausgearbeiteten Daten wurden zusätzlich mithilfe von sogenannter OpenLayers mit Symbolen und Informationstexten verknüpft. Ein Prototyp der Karte ist unter der Internetadresse  http://wasser.geo.uni-augsburg.de für alle zugänglich. Bei Geocaching handelt es sich um mögliche interaktive Routen durch Augsburg zum Thema „Wasser.“ Es wird verschiedenen Nutzengruppen, wie Touristen, Schüler oder Augsburger Bürger, interaktiv, multimedial und wissenbasierend  erlebbar gemacht. Auch hier gibt es schon einen Prototyp. Der Chach führt beispielsweise zu den drei Monumentalbrunnen. An Jedem Brunnen warten kleine Rätsel, die spielerisch wertvolles Wissen über die europaweit einzigartigen Kunstdenkmäler bieten. Die Lösungen gibt es jeweils an den Koordinaten der nächsten Station.

Die Zusammenarbeit wird weiter ausgebaut

Der 3. Bürgermeister und Kulturreferent Peter Grab zeigte sich von dem interdisziplinären Ansatz der Studenten begeistert: „Daraus ergibt sich die Chance, die Interessenbekundung der Stadt kontinuierlich in den kommenden Semestern mit der Weiterentwicklung der hier präsentierten sowie neuen, weiterführenden Ideen zu begleiten.“ Die Betreuerin der  Kooperation am Lehrstuhl für Humangeographie, Prof. Karin Thieme, erwartet einen Ruck, der durch die Stadtgesellschaft geht. „Wir haben schon Kontakt mit anderen Lehrstühlen aufgenommen und werden im kommenden Wintersemester eine Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Multimodale Mensch-Technik Interaktion aufnehmen. Die Projektidee Geocaching wird dabei präzisiert und in Abstimmung mit Stadt und Regio vertieft.“ In naher Zukunft soll eine „Wasser“-App mit interaktiver Karte, 3D-Modellen, Informationssystem und Routenfunktion geben, die in Kooperation mit der Informatik erstellt werden.

Auch die Tourismusbranche profitiert von den Projekten

Für Universitätspräsidentin Prof. Sabine Doering-Manteuffel ist die Zusammenarbeit zwischen Universität und Stadt ein besonders Anliegen. Dr. Doering-Manteuffel ist außerdem Mitglied im UNESCO-Beirat der Stadt Augsburg und unterstützt die Interessebekundung aktiv. Auch Tourismusdirektor Götz Beck ist an den Ergebnissen der Kooperation interessiert. Eine dreidimensionale Darstellung der Stadtmodelle aus dem 16. und 19. Jahrhundert, zum Beispiel, biete viele Möglichkeiten für das Marketing der Stadt. „Unter anderem solche Projekte wie diese Kooperation mit der Uni ermöglichen es uns, die Stadtgesellschaft mitzunehmen“, so Beck. „Der Bevölkerung werden so die außerordentlichen Qualitäten und der universelle Wert unserer historischen Wasserwirtschaft verdeutlicht – es ist wichtig, dass wir die hochwertigen Denkmäler von Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst in Augsburg auch im Innenverhältnis gut kommunizieren, denn sie sind nicht selbstverständlich, sondern weltweit einmalig.“

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