Stadtwerke Augsburg Holding GmbH

Tunnelbau Hauptbahnhof: Dobrindt sagt 40 Mio. Förderung zu

tunnel

Das Großbauprojekt „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg Hauptbahnhof“ erhält vom Bund eine Förderung von 40 Millionen Euro im Rahmen des Gemeinde-Verkehrswege-Finanzierungs-Gesetz (GVFG). Das bestätigte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. 

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Erst Anfang November gab es eine große Pressekonferenz zum Thema „Tunnelbau am Hauptbahnhof“. Das Ergebnis. Der Tunnelbau dauert wesentlich länger uns ist kostenintensiver als geplant. Auch hinsichtlich der Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gab es noch keine feste Zusage, lediglich positive Äußerungen seitens der Politik. Doch jetzt ist es amtlich: 40 Millionen Euro Förderung fließen in das Projekt Mobilitätsdrehscheibe Augsburg Hauptbahnhof. Das bestätigte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am 5. Dezember 2014.

Stadtwerke erleichtert über Zusage

Die Verantwortlichen der Stadtwerke Augsburg sind erleichtert. „Das ist eine frohe Kunde für dieses, für die Stadt und die Region so wichtige Projekt“, sagte Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg Holding AG, nach Bekanntgabe der Fördersumme.

40 Millionen Förderung für 400 Meter Tunnel

Der Umbau des Hauptbahnhofes Augsburg wurde nun tatsächlich in das Bundesprogramm nach dem GVFG aufgenommen. Mit diesem Programm fördert die Bundesregierung den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in den Ländern. Für Augsburg bedeutet das: Ein 400 Meter langer Straßenbahntunnel wird unter den Hauptbahnhof gebaut, inklusive unterirdischer Straßenbahnhaltestelle und direkter Verbindung zu den Bahnsteigen.  Für diese Maßnahme gibt es die 40 Millionen Euro Fördersumme des Bundes.

Alle Personenverkehre im Drehkreuz

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt erklärt, weshalb das Projekt „Bahnhofstunnel“ gefördert wird: „Der Bund unterstützt die Länder dabei, einen guten öffentlichen Nahverkehr sicher zu stellen. Ich freue mich, dass wir auch die Stadt Augsburg unterstützen können. Mit dem Umbau des Hauptbahnhofes zu einem Drehkreuz wird eine optimale Verknüpfung zwischen dem schienengebundenen innerstädtischen Öffentlichen Personennahverkehr, dem Schienenpersonennahverkehr und dem Schienenpersonenfernverkehr geschaffen.“ Die 40 Millionen Euro Förderung entsprechen dem Bundesanteil und damit 60 der 83 Prozent förderfähigen Kosten.

Förderung nicht auf aktuelle Kostenplanung bezogen

Weitere 23 Prozent werden als Ko-Finanzierung vom Land beigesteuert. Die bezifferte Förderhöhe bezieht sich auf die vor zwei Jahren beantragte Auftragssumme. Alle zwischenzeitlich angefallenen Kosten durch Ausweitung des Projekts oder die vor Kurzem ermittelten Kostensteigerungen werden wie üblich über Nachförderanträge in das Förderverfahren eingebracht. So auch die bekannt gegebenen „Ausweitungen“ des Projekts, die eine Gesamtsumme von 143,5 Millionen Euro (2012 wurden die Kosten noch auf 116,8 Millionen Euro geschätzt) und die Bauzeit bis 2022 (statt wie zuvor auf 2019 geschätzt) umfassen.

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Der Umbau des Hauptbahnhofes Augsburg wurde nun tatsächlich in das Bundesprogramm nach dem GVFG aufgenommen. Mit diesem Programm fördert die Bundesregierung den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in den Ländern. Für Augsburg bedeutet das: Ein 400 Meter langer Straßenbahntunnel wird unter den Hauptbahnhof gebaut, inklusive unterirdischer Straßenbahnhaltestelle und direkter Verbindung zu den Bahnsteigen.  Für diese Maßnahme gibt es die 40 Millionen Euro Fördersumme des Bundes.

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Förderung nicht auf aktuelle Kostenplanung bezogen

Weitere 23 Prozent werden als Ko-Finanzierung vom Land beigesteuert. Die bezifferte Förderhöhe bezieht sich auf die vor zwei Jahren beantragte Auftragssumme. Alle zwischenzeitlich angefallenen Kosten durch Ausweitung des Projekts oder die vor Kurzem ermittelten Kostensteigerungen werden wie üblich über Nachförderanträge in das Förderverfahren eingebracht. So auch die bekannt gegebenen „Ausweitungen“ des Projekts, die eine Gesamtsumme von 143,5 Millionen Euro (2012 wurden die Kosten noch auf 116,8 Millionen Euro geschätzt) und die Bauzeit bis 2022 (statt wie zuvor auf 2019 geschätzt) umfassen.

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