Vertreterversammlung

Trotz Niedrigzins: VR-Bank H&G bleibt auf Erfolgskurs

Hinter der VR-Bank Handels- und Gewerbebank liegt ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Das zeigte die jüngste Vertreterversammlung in Gersthofen. Besonders positiv hervorgehoben wurde die Bilanzsumme in Höhe von 2,2 Milliarden Euro.

„Die Bilanzsumme der VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG ist um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 2,2 Milliarden Euro gestiegen“, berichtete Vorstandsmitglied Jürgen Reinthaler. „Damit gehören wir weiterhin zu den größten Genossenschaften in Bayern.“ Das gesamte Betriebsergebnis konnte entgegen dem Trend in absoluten Zahlen auf 23,8 Millionen Euro gesteigert werden. Der Wert liege damit weiterhin  über dem Schnitt der Genossenschaftsbanken im Freistaat. „Das gute Ergebnis ermöglicht eine angemessene Stärkung des Eigenkapitals“, betont der Vorstand. „Eine gute Eigenkapitalausstattung ist die grundlegende Voraussetzung für ein gesundes, qualitatives Wachstum.“

Zuwachs im Firmenkundengeschäft

Mit einer Dividende von 5 Prozent gehöre der Geschäftsanteil der VR-Bank H&G für ihre Anteilseigner auch zu den attraktiveren Geldanlagen in dieser Zeit. Positiv entwickelt habe sich auch das Kreditgeschäft der Bank. Die Kundenkredite der Bank beliefen sich auf 1,276 Milliarden Euro, mit den vermittelten Krediten an Verbundpartner beträgt das gesamte betreute Kundenkreditvolumen 1,372 Milliarden Euro. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent, in denen sich die nach wie vor gute Konjunktur widerspiegle, so Reinthaler. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 340 Millionen Euro neue Kredite ausgereicht, 35 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. „Der Zuwachs im Firmenkundengeschäft ist sowohl auf Investitionsfinanzierungen zurückzuführen, aber auch in dem Bereich der Immobilienfinanzierungen zu finden“, analysiert Reinthaler diese Zahlen.

Er sieht die hohe Nachfrage nach Krediten mit langer Festzinsbindung in den derzeit niedrigen Zinsen begründet. Schneider fügte an: „Diese Kredite dienten zum großen Teil Gewerbetreibenden, dem Mittelstand und zum Erwerb von Immobilien. Sie zeigen, dass wir zu den Kreditversorgern der Region gehören – nicht die Großbanken.“

Klassische Geldanlagen gehen zurück

Digitale Technik, mit der Kunden Bankgeschäfte abwickeln und mit ihrem Institut kommunizieren, bringt Veränderungen in der Organisationsstruktur mit sich – aber auch beim Filialnetz. Dazu kommen andere Effekte, die den Personaleinsatz beeinflussen: „Jedes zweite Beratungsgespräch findet nicht mehr statt, weil es keine Zinsen gibt“, machte Schneider deutlich. „Wir müssen uns auf wichtige Knotenpunkte des Geschäftsgebietes konzentrieren, um weiterhin für unsere Kunden flächendeckend auch persönlich erreichbar zu sein“, machte der Vorstandsvorsitzende die Folgen deutlich.

Neue Filiale in der Augsburger Innenstadt

Vor diesem Hintergrund wird die Bank auch mit einer eigenen Filiale ins Herz der Augsburger Innenstadt ziehen. Gleichzeitig tragen die Filialen im Stadtgebiet zur Stärkung von Markenbild und Identität nunmehr auch wieder den Stadt-Namen im Schriftzug „VR-Bank Augsburg Handels- und Gewerbebank“. Neben Bankdienstleistungen wird diese Filiale auch zahlreiche Elemente wie einen FCA-Fan-Shop enthalten, der sie zu einem Treffpunkt in der Fußgängerzone Annastraße machen soll.

Dialog mit Kunden im Fokus

Die persönliche Kommunikation mit den Kunden gewinnt für die VR-Bank H&G gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung an Bedeutung. „Wir erhalten derzeit circa 3.000 Anrufe im Monat“, berichtete Reinthaler. „Davon können wir 80 Prozent fallabschließend bearbeiten – also sofort und unmittelbar.“ Die starke Akzeptanz sei beeindruckend und werde beim weiteren Ausbau dieser Dienstleistung berücksichtigt.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Wegen Erreichens der Altersgrenze sind Bernhard Berchtenbreiter und Johann Hosemann aus dem Aufsichtsrat der VR-Bank H&G ausgeschieden. In Anerkennung ihrer Verdienste im Ehrenamt wurden beide mit der Silbernen Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern ausgezeichnet. Die Bank-Vorstände Schneider und Reinthaler überreichten zusätzlich ein Weinpräsent ihres Instituts.

In seinem Amt einstimmig durch die Vertreterversammlung bestätigt wurde Rudolf Peter. Ebenfalls einstimmig neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Klaus Emler, geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH in Zusmarshausen. „Wir freuen uns, eine Persönlichkeit mit so viel nachgewiesenem Sachverstand und Unternehmergeist in unserem Gremium zu begrüßen“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Otto Völk nach der Wahl. Gebürtig aus Neusäß hatte Emler zudem mit seiner Lehre bei einer Volksbank schon am Anfang seines Berufslebens genossenschaftlichen Geist geschnuppert.

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Mit einer Dividende von 5 Prozent gehöre der Geschäftsanteil der VR-Bank H&G für ihre Anteilseigner auch zu den attraktiveren Geldanlagen in dieser Zeit. Positiv entwickelt habe sich auch das Kreditgeschäft der Bank. Die Kundenkredite der Bank beliefen sich auf 1,276 Milliarden Euro, mit den vermittelten Krediten an Verbundpartner beträgt das gesamte betreute Kundenkreditvolumen 1,372 Milliarden Euro. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent, in denen sich die nach wie vor gute Konjunktur widerspiegle, so Reinthaler. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 340 Millionen Euro neue Kredite ausgereicht, 35 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. „Der Zuwachs im Firmenkundengeschäft ist sowohl auf Investitionsfinanzierungen zurückzuführen, aber auch in dem Bereich der Immobilienfinanzierungen zu finden“, analysiert Reinthaler diese Zahlen.

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Die persönliche Kommunikation mit den Kunden gewinnt für die VR-Bank H&G gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung an Bedeutung. „Wir erhalten derzeit circa 3.000 Anrufe im Monat“, berichtete Reinthaler. „Davon können wir 80 Prozent fallabschließend bearbeiten – also sofort und unmittelbar.“ Die starke Akzeptanz sei beeindruckend und werde beim weiteren Ausbau dieser Dienstleistung berücksichtigt.

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