Kommentar

Trikotbrust Augsburger Panther: Zu lange „werbefreie Zone“

Die AHA GmbH ist Playoff-Sponsor der Augsburger Panther. Foto: AHA GmbH
Mit der AHA GmbH haben die Augsburger Panther einen Hauptsponsor für die Playoffs gefunden. Endlich, muss man dazu fast sagen. Denn auch einen dauerhaften Trikot-Sponsor hätten die Panther mehr als verdient.

Die  AHA GmbH aus Gersthofen ist seit Kurzem der Hauptsponsor der Augsburger Panther für die Playoffs. Und das aus gutem Grund: Seit Jahren spielt Deutschlands ältester Eishockey-Verein erfolgreich in der ersten Liga. Und gerade in der aktuellen Saison hat die Mannschaft gezeigt, dass der Eishockey-Sport in Augsburg wahrhaft Zuhause ist.

Doch trotz der sportlichen Erfolge der letzten Jahre ist es den Augsburger Panthern bisher schwergefallen, einen dauerhaften Sponsor für die Trikotbrust zu finden. Woran liegt das? Warum zieren sich Unternehmen, ein Einfamilienhaus in das Sponsoring eines Eishockey-Erstligisten zu investieren, wenn die Wirtschaft gleichzeitig deutlich höhere Summen in andere Sportarten – wie beispielsweise den Fußball – pumpt?

Die Frage ist durchaus berechtigt, denn: Mit dem FC Augsburg und den Augsburger Panthern hat die Stadt nicht nur ein, sondern gleich zwei große Aushängeschilder. Beide Teams spielen jeweils in der höchsten deutschen Liga. Nicht viele Städte dieser Größe sind sportlich so gut aufgestellt.

Hinzu kommt, dass sich sportliche Erfolge immer positiv auf eine Region auswirken. Man denke dabei an den Aufstieg des FC Augsburg in die Erste Bundesliga oder an die erste Europa League-Saison des Vereins. Bei den Panthern ist das nicht anders. Sportliche Höhenflüge gehören zu den wichtigen „weichen“ Standortfaktoren einer Region. Sie machen diese bekannter. In Zeiten des Fachkräfte-Mangels untermauern sie die hohe Lebensqualität und den Freizeit-Wert einer Stadt. Nebenbei bringen Gäste-Fans Geld mit in die Region, wenn sie diese besuchen.

Zudem – und das ist eigentlich der Knackpunkt – gibt es kaum einen Ort in Augsburg, wo mehr Emotion zu spüren ist, als während eines Eishockey-Spiels der Augsburger Panther im Curt-Frenzel-Stadion. Rund 5.000 Zuschauer besuchen das Curt-Frenzel-Stadion derzeit während eines jeden Heimspiels. Eine solch gute Stimmung wie dort ist in anderen Sportarten selten zu finden.

Mit ihrer Unterstützung für die Playoffs geht die AHA GmbH mit gutem Beispiel voran. Auch zahlreiche andere Unternehmen aus der Region liehen dem Trikot der Augsburger Panther zuletzt ihren Namen oder ihr Logo. Vielleicht wird es in der kommenden Saison ja auch ein Unternehmen geben, das sich langfristig zur Trikotbrust der Panther bekennt.

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Mit der AHA GmbH haben die Augsburger Panther einen Hauptsponsor für die Playoffs gefunden. Endlich, muss man dazu fast sagen. Denn auch einen dauerhaften Trikot-Sponsor hätten die Panther mehr als verdient.

Die  AHA GmbH aus Gersthofen ist seit Kurzem der Hauptsponsor der Augsburger Panther für die Playoffs. Und das aus gutem Grund: Seit Jahren spielt Deutschlands ältester Eishockey-Verein erfolgreich in der ersten Liga. Und gerade in der aktuellen Saison hat die Mannschaft gezeigt, dass der Eishockey-Sport in Augsburg wahrhaft Zuhause ist.

Doch trotz der sportlichen Erfolge der letzten Jahre ist es den Augsburger Panthern bisher schwergefallen, einen dauerhaften Sponsor für die Trikotbrust zu finden. Woran liegt das? Warum zieren sich Unternehmen, ein Einfamilienhaus in das Sponsoring eines Eishockey-Erstligisten zu investieren, wenn die Wirtschaft gleichzeitig deutlich höhere Summen in andere Sportarten – wie beispielsweise den Fußball – pumpt?

Die Frage ist durchaus berechtigt, denn: Mit dem FC Augsburg und den Augsburger Panthern hat die Stadt nicht nur ein, sondern gleich zwei große Aushängeschilder. Beide Teams spielen jeweils in der höchsten deutschen Liga. Nicht viele Städte dieser Größe sind sportlich so gut aufgestellt.

Hinzu kommt, dass sich sportliche Erfolge immer positiv auf eine Region auswirken. Man denke dabei an den Aufstieg des FC Augsburg in die Erste Bundesliga oder an die erste Europa League-Saison des Vereins. Bei den Panthern ist das nicht anders. Sportliche Höhenflüge gehören zu den wichtigen „weichen“ Standortfaktoren einer Region. Sie machen diese bekannter. In Zeiten des Fachkräfte-Mangels untermauern sie die hohe Lebensqualität und den Freizeit-Wert einer Stadt. Nebenbei bringen Gäste-Fans Geld mit in die Region, wenn sie diese besuchen.

Zudem – und das ist eigentlich der Knackpunkt – gibt es kaum einen Ort in Augsburg, wo mehr Emotion zu spüren ist, als während eines Eishockey-Spiels der Augsburger Panther im Curt-Frenzel-Stadion. Rund 5.000 Zuschauer besuchen das Curt-Frenzel-Stadion derzeit während eines jeden Heimspiels. Eine solch gute Stimmung wie dort ist in anderen Sportarten selten zu finden.

Mit ihrer Unterstützung für die Playoffs geht die AHA GmbH mit gutem Beispiel voran. Auch zahlreiche andere Unternehmen aus der Region liehen dem Trikot der Augsburger Panther zuletzt ihren Namen oder ihr Logo. Vielleicht wird es in der kommenden Saison ja auch ein Unternehmen geben, das sich langfristig zur Trikotbrust der Panther bekennt.

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