Stadt Augsburg | Theater Augsburg

Theater-Sanierung: Unterschriften komplett – Bürgerentscheid immer wahrscheinlicher

Das Theater Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Initiative Kulturelle Stadtentwicklung Augsburg (IKSA) übergibt die Unterschriften für das geplante Bürgerbegehren am kommenden Montag. Halten sie der Überprüfung stand, kommt es zum Bürgerentscheid.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Die Kritiker der derzeitigen Pläne für die Theater-Sanierung sammeln seit April dieses Jahres Unterschriften für ein Bürgerbegehren. Insgesamt braucht die Initiative Kulturelle Stadtentwicklung Augsburg 11.000 Unterschriften. Diese sind nun gesammelt. Am Montag, den 17. Oktober 2016, werden sie an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl übergeben. Danach werden sowohl die Unterschriften als auch die Fragestellung überprüft.

IKAS fordert Alternative zur Neuverschuldung

Die Initiative Kulturelle Stadtentwicklung Augsburg betonte in der Vergangenheit immer wieder, dass es nicht um die Sanierung im Allgemeinen gehe. Vielmehr solle über weitere Alternativen nachgedacht werden. So soll verhindert werden, dass die Stadt sich trotz ihrer finanziell schwierigen Lage für das Großprojekt neu verschulden muss.

Das sind die aktuellen Pläne für die Sanierung des Augsburger Theaters

Nach aktuellen Schätzungen belaufen sich die Gesamtkosten für die Theater-Sanierung auf rund 187 Millionen Euro. Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte der Freistaat Bayern eine Rekord-Fördersumme in Höhe von 107 Millionen Euro zugesagt. Den Rest muss die Stadt Augsburg schultern. Erst kürzlich wurde hierfür eine neue Finanzierungs-Lösung gefunden. Diese Möglichkeit könnte sich auf die Theater-Sanierung und auf die Finanzierung aller künftigen Groß-Projekte der Stadt auswirken. Im Kern geht es dabei darum, das derzeit historisch niedrige Zinslevel besser zu nutzen. So könnte die Sanierung des Theaters deutlich günstiger werden als bisher gedacht.

Am Bürgerbegehren ändert sich vorerst nichts

Laut Dr. Kurt Gribl hat diese neue Entwicklung aber keinen Einfluss auf den geplanten Bürgerentscheid. „Ich verstehe das Anliegen der Initiatoren des Bürgerbegehrens so, dass keine Schulden für die Theatersanierung gemacht werden sollen und zwar egal auf welcher Haushaltsstelle. Insofern bleibt die Fragestellung des Bürgerbegehrens also unberührt. Ich mache aber keinen Hehl daraus, dass nach meiner Überzeugung eine Theatersanierung ohne Neuverschuldung nicht möglich ist“, so Gribl.

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