Theater Augsburg

Neue Stiftung für Theater-Sanierung gegründet

Für die Theater-Sanierung wurde eine eigene Stiftung gegründet. Foto: Richard Goerlich, Stadt Augsburg
Unter dem Dach der Stifter-Gemeinschaft der Stadtsparkasse Augsburg wurde die Stiftung Theater Augsburg gegründet. Die Stadt will so allen Bürgern, Unternehmen und Initiativen die Chance geben, für die Theater-Sanierung zu spenden.

Ausgangslage war ein von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl initiiertes Treffen. Ziel ist es, ein gemeinsames, von der Stadt koordiniertes Vorgehen zu vereinbaren. „Allen steht jetzt eine zentrale Kontonummer für Spenden zur Verfügung. Und alle können gewiss sein: Jeder Euro kommt an“, so Ursula Baier Pickartz. Als Leiterin des städtischen Sponsorings koordiniert sie die Drittmittel-Akquise für die Theatersanierung.

Stücke können nicht wie geplant im Martini Park aufgeführt werden

Unterdessen gibt es erneut eine Spielplan-Änderung am Theater Augsburg: „Pension Schöller“ und „Kaspar Hauser“ werden nicht wie geplant im Martini Park aufgeführt. Nach baulichen Untersuchungen und organisatorischen Planungen hat sich herausgestellt, dass die beiden Produktionen nicht an diesem Spielort stattfinden können. Der Grund: Die Beeinträchtigungen sind zu groß. Alternative Spielorte werden derzeit geprüft. „Wir sind natürlich sehr enttäuscht“, so Intendantin Juliane Votteler, „nachdem wir voller Hoffnung waren, endlich einen Ort gefunden zu haben. Aber wir wollen den Start der neuen Intendanz auf keinen Fall gefährden.“ Das Theater geht nun wieder auf die Suche nach Räumen, um die Stücke noch zeigen zu können.

Bis Anfang Januar soll es eine Lösung geben

Auch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl  und Kulturreferent Thomas Weitzel haben sich in den vergangenen Tagen nach Bekanntwerden der Problematik für eine gemeinsame Lösung stark gemacht: „Wir wollen unter diesen schwierigen und anspruchsvollen Rahmenbedingungen sowohl dem zahlenden Publikum, wie auch der scheidenden und dem künftigen Intendanten gerecht werden. Jetzt ist Kreativität gefragt, die wir im Team mit allen Beteiligten an den Tag legen werden“, so die Stadt Augsburg. Die Abonnenten des Theaters werden in den nächsten Tagen über den zweiten Teil ihres Abonnements informiert. Die Produktionen „Pension Schöller“ und „Kaspar Hauser“ sind davon zunächst einmal ausgenommen.

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Stücke können nicht wie geplant im Martini Park aufgeführt werden

Unterdessen gibt es erneut eine Spielplan-Änderung am Theater Augsburg: „Pension Schöller“ und „Kaspar Hauser“ werden nicht wie geplant im Martini Park aufgeführt. Nach baulichen Untersuchungen und organisatorischen Planungen hat sich herausgestellt, dass die beiden Produktionen nicht an diesem Spielort stattfinden können. Der Grund: Die Beeinträchtigungen sind zu groß. Alternative Spielorte werden derzeit geprüft. „Wir sind natürlich sehr enttäuscht“, so Intendantin Juliane Votteler, „nachdem wir voller Hoffnung waren, endlich einen Ort gefunden zu haben. Aber wir wollen den Start der neuen Intendanz auf keinen Fall gefährden.“ Das Theater geht nun wieder auf die Suche nach Räumen, um die Stücke noch zeigen zu können.

Bis Anfang Januar soll es eine Lösung geben

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