Stadt Augsburg

Theatersanierung: Stadt spricht mit Initiatoren des Offenen Briefes

Stadt Augsburg bietet Initiatoren des Offenen Briefes extern geleiteten Bürgerdialog an. Foto: B4B SCHWABEN

Dem Theater Augsburg stehen Sanierungsarbeiten von rund 235 Millionen Euro bevor. Doch der dafür erstellte Finanzierungs- und Konzeptplan gefällt nicht jedem. Auch nicht den 50 Kulturschaffenden aus Augsburg, die Ende Mai einen offenen Brief zu diesem Thema verfassten. Darin fordern sie unter anderem einen besseren Bürgerdialog. Am 20. Juni nun trafen sich Oberbürgermeister Kurt Gribl, Kulturreferent Thomas Weitzel und Baureferent Gerd Merkle mit einigen der Unterzeichner.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Vor knapp einem Monat ging im Augsburger Rathaus ein Offener Brief zum Thema Theater-Sanierung ein. Die Unterzeichner: rund 50 Kulturschaffende der Fuggerstadt. Thema des Briefes war jedoch nicht eine zugesicherte Unterstützung seitens der Kunst- und Kulturanhänger für das 235 Millionen Euro Projekt. Im Gegenteil: Viel zu teuer, zu wenig Bürgerbeteiligung und kein offener kulturpolitischer Diskurs lautete ihr Fazit. Nun setzten sich Stadt und Initiatoren des Briefes zusammen.

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Stadt bietet Kulturschaffenden extern moderierten Bürgerdialog an

Am 20. Juni trafen sich zu diesem Zweck Oberbürgermeister Kurt Gribl, Kulturreferent Thomas Weitzel, Baureferent Gerd Merkle und sechs der Unterzeichner. In diesem Gespräch unterbreitete die Stadt Augsburg den Kulturschaffenden einige Vorschläge für eine bessere Kooperation. So soll es ab Herbst einen von externen Fachleuten moderierten Bürgerdialog geben. In diesem soll die inhaltliche Gestaltung des neuen Augsburger Theaters zusammen mit einer möglichst breiten Öffentlichkeit erarbeitet werden. Kulturreferenten Thomas Weitzel wird für die Planung des Dialogprozesses verantwortlich sein. Ziel Termin sind Oktober und November 2015, die Auswertung erster Ergebnisse ist dann im Dezember 2015 zu erwarten. Auf deren Basis sollen Neues Haus, Werkstätten und Verwaltungsgebäude geplant werden.

OB Gribl bemüht sich weiterhin um Finanzierung der Theatersanierung

Parallel dazu wird sich OB Kurt Gribl weiter um die Finanzierung des Theaters Augsburg bemühen. Dazu zählt auch die Planung der Sanierung des denkmalgeschützten Großen Hauses. Dies soll mit entsprechenden Fachplanern weiter vertieft werden. Genauere Angaben oder Ideen für die Finanzierung der Sanierung gab es nicht. Die Geldmittel für den Dialogprozess sind jedoch gesichert, da dieser den ersten Baustein des ohnehin haushalterisch gesicherten Kulturentwicklungskonzeptes der Stadt Augsburg darstellt. Momentan diskutieren die Initiatoren des Offenen Briefes intern die Vorschläge der Stadt Augsburg.

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