Stadt Augsburg

Theater Augsburg unter neuer Regie: André Bücker und Friedrich Meyer übernehmen das Haus

Thomas Weitzel, Friedrich Meyer, André Bücker und Dr. Kurt Gribl. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Das Augsburger Stadttheater hat einen neuen Intendanten und einen neuen kaufmännischen Leiter gefunden. Mit André Bücker und Friedrich Meyer kommen zwei erfahrene Männer in die Fuggerstadt, um das Vier-Spartenhaus in Zukunft zu führen. Der Stadtrat stimmte den Vertragsverhandlungen in der nicht öffentlichen Sitzung vom Dienstag zu. Kulturreferent Thomas Weitzel zeigte sich zufrieden mit der Wahl.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Es gibt Neues vom Theater. Nach der Kritik an der Finanzierung und der anhaltenden Frage, wie genau die Renovierungsergebnisse aussehen sollen, konnte das Schauspielhaus auch positives berichten: Für die Spielzeit 2017/18 konnten ein neuer Intendant und ein neuer kaufmännischer Leiter gefunden werden. Der Stadtrat bestätigte die Wahl in einer nicht öffentlichen Sitzung letzten Dienstag einstimmig. Damit kann nun mit André Bücker und Friedrich Meyer in die detaillierten Vertragsverhandlungen gegangen werden.

Findungskommission entschied sich schnell und einstimmig

Seit im Juli 2015 bekannt wurde, dass mit der aktuellen Intendantin Juliane Votteler kein neuer Vertrag abgeschlossen wird und auch der Kaufmännische Direktor Steffen Rohr das Theater Augsburg 2016 verlässt, waren die Verantwortlichen auf der Suche nach Ersatz. Auf die ausgeschriebene Stelle des Intendanten bewarben sich 62 Kandidaten. An der Position des Kaufmännischen Leiters hatten 28 Bewerber Interesse. Das Expertenteam der Findungskommission war sich „relativ schnell einig“, wie Weitzl beschrieb, und konnte die Bewerberzahl nach den ersten Vorstellungsgesprächen „einstimmig runterbrechen“. Während Meyer seine neue Tätigkeit zum Spielbeginn 2016 direkt von Rohr übernimmt, wird Bücker ein Jahr lang mit Frau Votteler zusammenarbeiten.

Meyer und Bücker freuen sich auf die Herausforderungen durch die Sanierung

Mit der Stellenbesetzung von zwei der wichtigsten Führungspositionen im Theater bereiten sich die Verantwortlichen auf die kommenden Jahre vor. Vor Meyer und Bücker stehen spannende Zeiten, denn das Vierspartenhaus kann nicht in seiner gewohnten Umgebung agieren. Durch die Sanierung wird viel Kreativität vom Schauspielhaus verlangt sein. Eine Arbeit, die keiner der beiden scheut. „Die Erfolgsbilanz beider spricht für sich“, zeigte sich Weitzl positiv.

Eva Weber äußert sich Online zur Theatersanierung

Auch Eva Weber blickt zuversichtlich in die Zukunft des Theaters. Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte sie vergangene Woche fünf kurze Video-Clips zu den meistgestellten Fragen bei der Theatersanierung. Sie versicherte, dass trotz des hohen Eigenanteils von 91 Millionen Euro, die Stadt auch weiterhin Geld für Schulen haben wird. Auch hier erhalte Augsburg Unterstützung vom Freistaat. Die Sanierung sei außerdem nicht zuletzt auch ein wichtiger Faktor für die Fachkräfte Sicherung der Region. Kunst und Kultur gelten als wichtige Anziehungspunkte. Beachtete werden müsste ebenfalls, dass auch ohne Sanierung teure Erhaltungskosten auf die Stadt zukämen und das über Jahre hinweg.

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Findungskommission entschied sich schnell und einstimmig

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