B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Tengelmann und EDEKA: Tarifverträge durch, Ministererlaubnis wackelt noch
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG | EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG

Tengelmann und EDEKA: Tarifverträge durch, Ministererlaubnis wackelt noch

 Tengelmann Filiale in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Am 4. August 2016 kamen Gewerkschaft und Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen zur Überleitung von Tengelmann zu EDEKA zu einem Ergebnis. Damit sind die Beschäftigten in Bayern abgesichert – wenn es zu einer Übernahme kommt.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Es war die 13. Tarifverhandlung zwischen ver.di und den Verantwortlichen der Überleitung von Tengelmann zu EDEKA, die zu einem Ergebnis führte. Die ausgehandelten Tarifverträge gelten für die Übernahme auf Grund der Ministererlaubnis. Sie sichern die Beschäftigten in Bayern unter anderem für mehr als fünf Jahre vor betriebsbedingten Änderungs- und Beendigungskündigungen.

Umfassende Tarifverträge für Beschäftigte

„Noch nie gelang eine so umfassende Absicherung der Beschäftigten im Rahmen einer Betriebsübernahme. Allerdings wäre ohne die Vorgaben der Ministererlaubnis ein solches Ergebnis am Verhandlungstisch auch nicht möglich gewesen“, so Hubert Thiermeyer, ver.di Verhandlungsführer in Bayern. Eingeschlossen in die Verträge sind auch die Filialstandorte, die Logistik und die Verwaltung. Eine Ausgliederung an selbstständige Kaufleute wird zudem ausgeschlossen. Geschützt werden sollen die Beschäftigten durch die Betriebsräte.

Tengelmann und EDEKA Fusion soll gerichtlich geregelt werden

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Wie es mit der Übernahme selbst weitergeht, ist noch offen. Mitte Juli entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf, den Eilanträgen von REWE und Markant stattzugeben. Dadurch wurde die Fusion von Kaiser’s Tengelmann und EDEKA per Vollzugsverbot zunächst gestoppt. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen laufen weiter. Dadurch ist der Kauf erst einmal zeitlich nach hinten verschoben. Auch das Kartellamt war seit dem Antrag zur Übernahme gegen die Verbindung. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erteilte Tengelmann und EDEKA jedoch eine Ministererlaubnis. Diese Entscheidung stieß auf viel Kritik, auch seitens des Bauernverbands.

Gabriel knüpft Erhaltung der Arbeitsplätze an Ministererlaubnis

Durch die Übernahme könnte EDEKA deutschlandweit rund 450 neue Filialen hinzugewinnen. In Augsburg wäre EDEKA beispielsweise dann ungefähr doppelt so oft vertreten wie bisher. Auch ein Fleischwerk in Donauwörth würde durch die Fusion profitieren und den Mitarbeitern eine Beschäftigungs-Garantie geben. Der Erhalt der Arbeitsplätze zählt zu Gabriels Bedingungen für die Sondererlaubnis. Insgesamt sind 16.000 Beschäftigte von diesem Zusatz betroffen.

Artikel zum gleichen Thema