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Talente für die Region Mentoren-Programm auf der Zielgeraden

Seit diesem Sommer kümmern sich 15 Mentoren um 15 junge Mentees. Vor dem Abschluss im November tauschten sich die Unternehmer über ihre Erfahrungen aus.

Der Verein Talente für die Region hat sich dem Ziel verschrieben, junge, vielversprechende Nachwuchskräfte in Bayerisch-Schwaben zu halten. Statt Talente an die Metropolen oder gar ins Ausland zu verlieren, erhalten ausgewählte Studenten der bayerisch-schwäbischen Hochschulen die Chance, regionale Unternehmer kennen zu lernen. Intensiviert wird der Austausch seit diesen Sommer durch ein Mentoren-Programm.

Erstes Feedback

15 Unternehmer erklärten sich bereit, 15 junge Menschen zu betreuen. Für beide Seiten im ersten Zug auch ein Testlauf. Gemeinsam wurden Ziele und Erwartungen festgelegt. Welche Erfahrungen die Mentoren dabei machten, war Thema am 12. Oktober bei einem gemeinsamen Frühstück in Augsburg.

Unterm Strich fiel das Resümee für alle positiv aus. Das Programm ermöglichte den Mentoren einen Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse der kommenden Generationen. Probleme gab es teilweise jedoch bei der Anreise. Die teilnehmenden Unternehmen befanden sich alle in Augsburg, sieben der Studenten stammten jedoch von der Hochschule Neu-Ulm. Einige Mentoren brachten an, dass in der nächsten Runde ein spezifischeres Matching hilfreich wäre, was die Passgenauigkeit der Kandidaten zum Unternehmen betrifft. Überrascht waren einige Unternehmer auch, über die vollen Zeitpläne der Studenten. Während einige Mentees bereits sehr strukturiert waren, stand bei anderen Orientierungshilfe bei der Berufswahl und für das Berufsleben mit im Vordergrund.

Schlechte Selbstvermarktung der Region

Der Schwerpunkt des Programms lag beim Coaching. Wunsch einiger Unternehmer war, das Recruiting dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei könnten die Mentees als Multiplikatoren fungieren. Diese sind mitunter am besten in den Hochschulen vernetzt. Dort müssten aber auch die Unternehmer verstärkt rein. Viele münchnern Firmen werben dort frühzeitig Talente ab, ziehen sie aus der Region. Dabei bieten bayerisch-schwäbische Unternehmen größere Verantwortungsbereiche und eine bessere Work-Life-Balance. Dies müsse in die Köpfe der Studenten. Die Selbstvermarktung der Region sei aktuell zu schlecht. Das soll sich künftig ändern.

Die Mentoren 2018

Offiziell abschlossen wird das Projekt am 6. November bei der IHK Schwaben in Augsburg. Im kommenden Jahr plant Talente für die Region Gründer Christian Gebler 30 Mentoren und Mentees zusammenzubringen. Am Frühstück teilnahmen Prof. Gerd Finkbeiner, Silvia Buchinger (Personalleitung KUKA), Dr. Jens Reiners (Geschäftsführer Hilti Deutschland AG), Alexander Wassermann (Geschäftsführer manroland), Dr. Daniel Raffler (Personalleitung manroland), Oliver Heckemann (Leiter Ausbildung IHK Schwaben), Jörn Steinhauer (CEO alphasystems), Andres Santiago (Geschäftsführer vmm wirtschaftsverlag), Peter Weis (CEO Leitwerk) und Martin Döring (Geschäftsführer Eberle).

Auch Mentoren aber beim Treffen nicht dabei: Reinhold Demel (ehemaliger Vorsitzender der Bundesagentur für Arbeit), Harald Fuchs (Vorstand Fürst Fugger Privatbank), Dr. Antonio Fernández (CEO Hosokawa Alpine), Peter Bodenmüller (Personalleitung PCI), Eduard Spinnler (Personalleitung faurecia).

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15 Unternehmer erklärten sich bereit, 15 junge Menschen zu betreuen. Für beide Seiten im ersten Zug auch ein Testlauf. Gemeinsam wurden Ziele und Erwartungen festgelegt. Welche Erfahrungen die Mentoren dabei machten, war Thema am 12. Oktober bei einem gemeinsamen Frühstück in Augsburg.

Unterm Strich fiel das Resümee für alle positiv aus. Das Programm ermöglichte den Mentoren einen Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse der kommenden Generationen. Probleme gab es teilweise jedoch bei der Anreise. Die teilnehmenden Unternehmen befanden sich alle in Augsburg, sieben der Studenten stammten jedoch von der Hochschule Neu-Ulm. Einige Mentoren brachten an, dass in der nächsten Runde ein spezifischeres Matching hilfreich wäre, was die Passgenauigkeit der Kandidaten zum Unternehmen betrifft. Überrascht waren einige Unternehmer auch, über die vollen Zeitpläne der Studenten. Während einige Mentees bereits sehr strukturiert waren, stand bei anderen Orientierungshilfe bei der Berufswahl und für das Berufsleben mit im Vordergrund.

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Auch Mentoren aber beim Treffen nicht dabei: Reinhold Demel (ehemaliger Vorsitzender der Bundesagentur für Arbeit), Harald Fuchs (Vorstand Fürst Fugger Privatbank), Dr. Antonio Fernández (CEO Hosokawa Alpine), Peter Bodenmüller (Personalleitung PCI), Eduard Spinnler (Personalleitung faurecia).

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