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TA Augsburg stellt Kooperationsprojekte zum Recycling von Seltenen Erden vor
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Technikerschule Augsburg

TA Augsburg stellt Kooperationsprojekte zum Recycling von Seltenen Erden vor

Die Studierenden der Technikerschule Augsburg stellten ihre Projekte vor. Foto: TA Augsburg

Die Technikerschule Augsburg beschäftigt sich im Moment mit der Frage, welches Recyclingpotential in Seltenen Erden steckt. Dazu arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng mit den angehenden Umweltschutztechnikern der TA zusammen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Durch die Zusammenarbeit von Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft ergeben sich viele Möglichkeiten für beide Seiten. Nicht selten werden dazu auch Studenten mit eingebunden. Fünf Studierende der Technikerschule Augsburg (TA) erforschen so in ihren Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit der Uni Augsburg, welche Recyclingpotentiale es für Seltene Erden gibt. Das neuste Kooperationsprojekt wurde nun vor rund 50 Interessierten beim TA-Event Ressourcenmanagement vorgestellt.

Fehlende Angaben über die Verwendung von Seltenen Erden machen verlässliche Aussagen unmöglich

„Wo werden Seltene Erden verbaut? Von rund 70 Prozent der jährlichen Rohstoffproduktion wissen wir es nicht! Daher können wir derzeit auch keine verlässlichen Aussagen über das mögliche Recyclingpotential treffen“, stellte Dr. Volker Zepf vom Lehrstuhl für Ressourcenstrategie an der Universität Augsburg beim TA-Event Ressourcenmanagement die Problematik vor. Seltene Erden können beispielsweise in Mobiltelefonen, Festplatten oder Laserpointern gefunden werden. Auch in Windrädern sowie bei der Erdölgewinnung werden sie eingesetzt. Soweit bekannt, entspricht dies aber nur einem Bruchteil der jährlichen Gesamtproduktion von rund 130.000 Tonnen.

Studierende isolieren Seltene Erden für Analyse aus Elektromotoren

Ein Versorgungsrisiko sieht Dr. Zepf aktuell jedoch nicht. Dennoch wird die Endlichkeit der Seltenen Erden diskutiert. „Unterstützt von der TA möchte ich herausfinden, wo sich Seltene Erden befinden und ob diese recycelt werden können“, erklärte Zepf. Die angehenden Umweltschutztechniker der Technikerschule Augsburg setzten sich in verschieden Kooperationen damit auseinander. „Für meinen Part arbeite ich mit der Firma Fischer Elektromotoren zusammen. Besonders spannend finde ich daher auch den wirtschaftlichen Nutzen eines Recyclings“, so TA-Schülerin Sara Ullert. Die Studierenden isolieren für ihre Projektarbeiten aus Elektrogeräten die Magnete in den Elektromotoren, in denen sich Seltene Erden befinden können. Die qualitative wie quantitative Analyse erfolgt später an der Uni Augsburg am Elektronenmikroskop.

bifa Umweltinstitut und aws zeigen großes Interesse an Recycling-Forschung der TA Augsburg

Prof. Dr. Wolfgang Rommel vom bifa Umweltinstitut zeigte sich von der Zusammenarbeit mit der Technikerschule und der Universität Augsburg sehr überzeugt. Das Kooperationsprojekt könne viel bewirken, denn Informationen über das Recyclingpotential von Seltenen Erden liefert eine solide Datengrundlage für Entscheidungen. Daniel Pötschan, von den Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (aws), fokussierte sich bei der Kooperation dagegen auf das lokale Geschehen. Er zeigte auf dem TA-Event die Strategie der Stadt auf, Restabfall zu minimieren und Wertstoffe sortenrein zu extrahieren. Auch wenn Seltene Erden hier derzeit noch keine Rolle spiele, ist das Kooperationsprojekt für Daniel Pötschan dennoch sehr wertvoll. Denn: Die Weiterentwicklung von Recycling, Ressourcenschutz und Ressourcenschonung sind für ihn wichtige politische Aufgaben der Gesellschaft.

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