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swa und Siemens starten Pilotprojekt: Technologiesprung in Augsburg
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Stadtwerke Augsburg Holding GmbH | Siemens AG

swa und Siemens starten Pilotprojekt: Technologiesprung in Augsburg

Die swa starteten gestern Abend ein neues Pilotprojekt. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mit Bildergalerie: Die Stadtwerke Augsburg nahmen gestern Abend den weltweit ersten supraleitenden Strombegrenzer in Betrieb. In Kooperation mit der Siemens AG wird die Anlage im Feldtest bis 2017 betrieben. „Ziel des Projekts ist die verlustfreie Einspeisung in das Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Augsburg aus dem Motoren-Prüfstand von MTU“, erklärte Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Zusammen mit der Siemens AG starteten die Stadtwerke Augsburg (swa) gestern Abend ein Pilotprojekt. Mit dem weltweit ersten, komplett verlustfreien supraleitenden Strombegrenzer für dezentrale Einspeiseanlagen demonstrieren swa und Siemens einen vielversprechenden Technologiesprung. Die Sicherung kann nicht durchbrennen, arbeitet ohne Stromverluste und geht selbständig wieder in den Normalbetrieb über. Außerdem ist der Betriebs- und Wartungsaufwand deutlich geringer. 

swa und Siemens testen Strombegrenzer bis 2017

Zur feierlichen Inbetriebnahme trafen sich swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza, Siemens-Technologiefeldleiter Prof. Dr. Rolf Hellinger und Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl bei MTU in Augsburg. Zusammen mit einigen Gästen nahmen sie die neue Technologie in Betrieb. Auch Dr. Claus Gebhardt. ehemaliger swa Geschäftsführer, war zu diesem Anlass gekommen. Die Anlage wird im Feldtest bis 2017 betrieben. Damit soll die Funktionalität und Zuverlässigkeit der neuen Technologie unter Praxisbedingungen geprüft werden. Anschließend ist der Betrieb des Strombegrenzers über einen mehrjährigen Zeitraum vorgesehen, um Betriebserfahrung auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu sammeln. „Die Themen Forschung und Entwicklung sind in Zeiten der Energierwende dringen erforderlich", so Casazza.

Der supraleitenden Strombegrenzer soll das Stromnetz sicherer machen

„Ziel des Projekts ist die verlustfreie Einspeisung in das Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Augsburg aus dem Motoren-Prüfstand von MTU und der Schutz des Netzes im Störfall“, erklärte Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg. Durchschnittlich verliert ein Anbieter pro Drosselspule rund 25 Kilowatt elektrischer Leistung. Durch den supraleitenden Strombegrenzer fällt dieser Widerstand weg und spart rund 36.000 Kilowattstunden pro Jahr. „Der supraleitende Strombegrenzer von Siemens arbeitet im Normalbetrieb verlustfrei, reagiert schnell auf Kurzschlüsse und kehrt nach dem Störfall automatisch in den Normalbetrieb zurück“, bekräftigte auch Dr. Franz Otillinger, Geschäftsführer der swa Netze GmbH.

Freistaat fördert Pilotprojekt

Gefördert wird das Pilotprojekt vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Dieses unterstützte die Stadtwerke und Siemens auch bei der Entwicklung und dem Bau des Strombegrenzers. Dieser kann einen wesentlichen Beitrag zur Netz- und damit Versorgungssicherheit bei der Energiewende leisten, denn: Mit dem supraleitenden Strombegrenzer können mehrere elektrische Teilnetze verbunden werden.

OB Gribl: „In Zeiten der Energiewende sind intelligente und stabile Netze das Rückgrat der Stromversorgung“

„Mit der Kooperation mit der Siemens AG beweisen die Stadtwerke Augsburg einmal mehr, dass sie nicht nur ein zuverlässiges Versorgungsunternehmen vor Ort sind, sondern als Partner von Forschung und Entwicklung die Energie-Zukunft mitgestalten“, äußerte sich auch Dr. Kurt Gribl positiv zum Projekt. „Die swa zeigen hier, dass sie nicht nur Neues ausprobieren, sondern auch entwickeln“

Alle Bilder zur Inbetriebnahme finden Sie hier.

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Die swa und Siemens nahmen gestern Abend den weltweit ersten Supraleitenden Strombegrenzer in Betrieb. „Ziel des Projekts ist die verlustfreie Einspeisung in das Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Augsburg aus dem Motoren-Prüfstand von MTU“, erklärte Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg.

Das macht die Weltneuheit so besonders.

Die swa und Siemens nahmen gestern Abend den weltweit ersten Supraleitenden Strombegrenzer in Betrieb. „Ziel des Projekts ist die verlustfreie Einspeisung in das Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Augsburg aus dem Motoren-Prüfstand von MTU“, erklärte Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg.

Das macht die Weltneuheit so besonders.

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