Stadt Augsburg/Stadtwerke Augsburg/erdgas schwaben

swa und erdgas schwaben: Kooperation auf dem Prüfstand Stadtwerke Augsburg

(v.r.n.l.) OB Dr. Kurt Gribl, swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza und Klaus-Peter Dietmayer. Foto: Energiestandort 2015

Mit klarer Mehrheit hat der Augsburger Stadtrat für die weitere Überprüfung einer Kooperation zwischen Stadtwerke Augsburg und erdgas schwaben abgestimmt. Auf einem eigenen Online-Portal werden nun auch die Bürgerinnen und Bürger informiert.

von Kathrin Hansel, Online-Redaktion

Ob es zwischen Stadtwerke Augsburg (swa) und erdgas schwaben (es) zu einer Kooperation kommen wird – diese Frage soll nun weiter überprüft werden. Mit klarer Mehrheit sprach sich der Augsburger Stadtrat vergangenen Donnerstag in einer nichtöffentlichen Sitzung für die Fortsetzung der Untersuchung aus, die zur Machbarkeit einer Zusammenarbeit bereits vor einigen Wochen in die Wege geleitet wurde. Auch die kommenden Schritte der Prüfung sollen ergebnisoffen bleiben. Der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl, betrachtet den Beschluss des Stadtrats als konsequenten Schritt im Verfahren: „Durch die detaillierte Prüfung wird darauf hingearbeitet, dass wir im Stadtrat zu einer Entscheidungsreife kommen. Das können wir nur mit belastbaren Zahlen.“ Ziel ist es, klare und haltbare Aussagen für die weitere Entscheidungsfindung zu ermitteln.

swa und erdgas schwaben informieren über Energiestandort 2015

Arbeitstitel der Überprüfung einer möglichen Kooperation zwischen Stadtwerke Augsburg und erdgas schwaben lautet „Energiestandort 2015“. Unter diesem Namen wird die Studie offiziell kommuniziert. Dafür schalteten swa und erdgas schwaben am Freitag das Online-Portal zum Energiestandort 2015 frei, auf dem sich interessierte Bügerinnen und Bürger über das Thema informieren können. Bislang war die Webseite nur intern für Mitarbeiter zugänglich. Unter www.energie-standort-2015.de werden nun alle Fragen rund um das komplexe Verfahren seit Beginn der Machbarkeitsstudie mit Texten und Videos beantwortet.

Mögliche Kooperation soll weiter überprüft werden

Dass eine Zusammenarbeit der Stadtwerke Augsburg und erdgas schwaben unterschiedlichste Potenziale in sich birgt, wurde über diese Machbarkeitsstudie bereits festgestellt. Sie wurde von Mitarbeitern der beiden regionalen Versorger gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen A.T. Kearney erstellt. Klaus-Peter Dietmayer, gemeinsamer Geschäftfsührer von swa und es, stellte dem Augsburger Stadtrat in der Sitzung vergangene Woche die wesentlichen Ergebnisse vor. Auf deren Grundlage fiel die positive Entscheidung des Stadtrats per Abstimmung. Die beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg, Klaus-Peter Dietmayer und Dr. Walter Casazza, zeigten sich über das Ergebnis erfreut.

Stadt Augsburg bleibt „Herr im Haus“ der swa

„Die bisherigen Untersuchungen durch die Mitarbeiter und das Beratungsunternehmen zeigen hohe Wertschöpfungspotenziale. Das wollen wir jetzt genauer untersuchen. Deshalb freue ich mich über den Beschluss, der uns die Chance zur Vertiefung und Verifizierung der bisherigen Erkenntnisse gibt“, äußerte sich Dietmayer zum Beschluss. Zur Rolle der Stadt Augsburg sagte der neue swa-Geschäftsführer: „Wichtig ist und bleibt, dass die Stadt Augsburg immer ,Herr im Haus‘ der swa bleibt. Auch durch die Beteiligung durch die Thüga AG wird die Stadt Augsburg Mehrheit behalten.“ Weiter äußerte sich Dietmayer zur Realisierung der Energiewende: „ Was die Umsetzung der Energiewende betrifft: Es gibt dafür kein Lehrbuch, das Thema Energiewende bedarf sehr starker Förderung und muss nachhaltig und zukunftsorientiert angegangen werden.“

swa sehen Chancen in einer Zusammenarbeit

Von Seiten der swa wird eine mögliche Kooperation mit erdgas schwaben als Chance zur Stärkung des gesamten Unternehmens bewertet. So äußerte sich swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza: „Als Geschäftsführer eines kommunalen Unternehmens ist es unsere Pflicht, über den aktuellen Horizont hinauszuschauen und Chancen zu prüfen. Ich sehe durch eine Kooperation eine Stärkung des zukünftigen Unternehmens, vor allem in Hinblick auf den Querverbund des Verkehrs.“

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Ob es zwischen Stadtwerke Augsburg (swa) und erdgas schwaben (es) zu einer Kooperation kommen wird – diese Frage soll nun weiter überprüft werden. Mit klarer Mehrheit sprach sich der Augsburger Stadtrat vergangenen Donnerstag in einer nichtöffentlichen Sitzung für die Fortsetzung der Untersuchung aus, die zur Machbarkeit einer Zusammenarbeit bereits vor einigen Wochen in die Wege geleitet wurde. Auch die kommenden Schritte der Prüfung sollen ergebnisoffen bleiben. Der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl, betrachtet den Beschluss des Stadtrats als konsequenten Schritt im Verfahren: „Durch die detaillierte Prüfung wird darauf hingearbeitet, dass wir im Stadtrat zu einer Entscheidungsreife kommen. Das können wir nur mit belastbaren Zahlen.“ Ziel ist es, klare und haltbare Aussagen für die weitere Entscheidungsfindung zu ermitteln.

swa und erdgas schwaben informieren über Energiestandort 2015

Arbeitstitel der Überprüfung einer möglichen Kooperation zwischen Stadtwerke Augsburg und erdgas schwaben lautet „Energiestandort 2015“. Unter diesem Namen wird die Studie offiziell kommuniziert. Dafür schalteten swa und erdgas schwaben am Freitag das Online-Portal zum Energiestandort 2015 frei, auf dem sich interessierte Bügerinnen und Bürger über das Thema informieren können. Bislang war die Webseite nur intern für Mitarbeiter zugänglich. Unter www.energie-standort-2015.de werden nun alle Fragen rund um das komplexe Verfahren seit Beginn der Machbarkeitsstudie mit Texten und Videos beantwortet.

Mögliche Kooperation soll weiter überprüft werden

Dass eine Zusammenarbeit der Stadtwerke Augsburg und erdgas schwaben unterschiedlichste Potenziale in sich birgt, wurde über diese Machbarkeitsstudie bereits festgestellt. Sie wurde von Mitarbeitern der beiden regionalen Versorger gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen A.T. Kearney erstellt. Klaus-Peter Dietmayer, gemeinsamer Geschäftfsührer von swa und es, stellte dem Augsburger Stadtrat in der Sitzung vergangene Woche die wesentlichen Ergebnisse vor. Auf deren Grundlage fiel die positive Entscheidung des Stadtrats per Abstimmung. Die beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg, Klaus-Peter Dietmayer und Dr. Walter Casazza, zeigten sich über das Ergebnis erfreut.

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swa sehen Chancen in einer Zusammenarbeit

Von Seiten der swa wird eine mögliche Kooperation mit erdgas schwaben als Chance zur Stärkung des gesamten Unternehmens bewertet. So äußerte sich swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza: „Als Geschäftsführer eines kommunalen Unternehmens ist es unsere Pflicht, über den aktuellen Horizont hinauszuschauen und Chancen zu prüfen. Ich sehe durch eine Kooperation eine Stärkung des zukünftigen Unternehmens, vor allem in Hinblick auf den Querverbund des Verkehrs.“

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