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swa treiben Altlastensanierung im Gaswerk voran
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Stadtwerke Augsburg Holding GmbH

swa treiben Altlastensanierung im Gaswerk voran

 Das Gaswerk Augsburg-Oberhausen wird von Altlasten befreit. Foto: swa / Thomas Hosemann

Ein weiterer großer Schritt ist getan: Bei der Bodensanierung im Gaswerk Augsburg-Oberhausen ist die Grube ausgehoben. Zehn Meter tief und 2.400 Quadratmeter groß ist das Loch, das von den Stadtwerken gegraben wurde. Grund für diesen immensen Aufwand sind Altlasten, von denen man das Areal befreien will. Die umfangreiche Altlastensanierung soll das Industriedenkmal für eine künftige Nutzung brauchbar machen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Beim Gaswerk Augsburg-Oberhausen klafft nun ein großes Loch. Doch das ist Absicht. Man will das Areal von Altlasten befreien. Zehn Meter tief und 2.400 Quadratmert groß – die Stadtwerke Augsburg graben dafür schon länger. Doch jetzt ist es endlich geschafft. Um den Boden an dieser Stelle und das Gelände im Allgemeinen endlich von den Altlasten befreien zu können, investierte die swa bereits rund 2,3 Millionen Euro. Zusätzlich brachten die Stadtwerke jährlich rund eine halbe Millionen Euro für die denkmalgeschützten Gebäude auf.

Stadtwerke Augsburg investieren weitere drei Millionen Euro in das Projekt am Gaswerk

Mit der umfangreichen Altlastensanierung bereiten die Stadtwerke das Industriedenkmal für seine künftige Nutzung vor. Die Bodensanierung im Gaswerk Augsburg-Oberhausen stellt dabei einen wichtigen Teil des Projektes dar. Im Moment erfolgt mit drei Millionen Euro die umfangreichste und letzte große Einzelmaßnahme, um das Gaswerk wieder in Schuss zu bringen. Die swa ist seit Jahren mit der Sanierung beschäftigt.

Gaswerk soll „Kreativwerk“ werden

Nach den Renovierungsarbeiten soll das Gaswerk in Augsburg-Oberhausen als „Kreativwerk“ zu einem Zentrum für die Kreativwirtschaft werden. Kunst- und Kulturschaffenden vom Kulturpark West sind unteranderem als Nutzer der Anlage angedacht. Die Planungen dazu laufen unter Federführung der Stadt Augsburg. Doch woher kommen die Schadstoffe, die die Umsetzung dieses Plans nach hinten schoben?

Benzol, Teer und Teeröl verschmutzen die Böden

An der Stelle, an der die Stadtwerke nun graben ließen, lagen einst die „westlichen Werkstätten“. Hier wurden bis 1968 Nebenprodukte der Gasherstellung, wie Benzol, Teer und Teeröl, aufbereitet, abgefüllt und verladen. Dadurch wurden in diesem Bereich sowohl Gebäude als auch der Boden belastet. In Absprache mit den Denkmalschutzbehörden brach die swa daher auch einen Gebäudeteil ab. In Auftrag gaben die Stadtwerke Augsburg die umfangreiche Untersuchung der Altlasten auf dem Gelände bereits 2003.

Brunnen säubern das Grundwasser von eventuellen Verunreinigungen

Im Verlauf der Altlastsanierungsarbeiten wurden acht Brunnen installiert, die seit Beginn der Erdarbeiten das Grundwasser vorsorglich abpumpen. Dies war nötig, da die Eingriffe Schadstoffe im Boden auslösen können, welche wiederum ins Grundwasser gelangen könnten. Daher wird auch das Wasser, das sich in der Grube sammelt, abgepumpt. Es durchläuft eine aufwändige Filteranlage auf dem Gelände und wird anschließend wieder versickert.

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