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Standortleiter zurück am Amazon Logistikzentrum in Graben
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Europa-Abgeordnete zu Besuch

Standortleiter zurück am Amazon Logistikzentrum in Graben

 Die Europa-Abgeordnete Nadja Hirsch mit Parteikollegen von der FDP. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Ernst Schäffler ist seit April wieder zurück am Amazon Standort in Graben bei Augsburg. Ein Jahr lang hat er in Barcelona ein neues Werk aufgebaut.

Von April 2017 bis März 2018 übernahm Johannes Weingärtner die Leitung des Logistikzentrums von Amazon in Graben. Er widmet sich nun wieder anderen Aufgaben. Ernst Schäffler hat in dieser Zeit ein Robotics-Werk in Barcelona aufgebaut. So sehen die Lager der Zukunft bei Amazon aus. Graben wird aber auch in Zukunft an seinen Mitarbeitern festhalten, wie Schäffler betont.

Auch die Region profitiert von Amazon

Das Werk des Online-Versandhändlers Amazon in Graben mit einer Größe von 15 Fußballfeldern beschäftigt 1.900 Mitarbeiter. Amazon ist damit einer der größten Arbeitgeber der Region. Fast alle Beschäftigten kommen laut Unternehmen aus dem Großraum Augsburg. Graben beliefert den gesamten süddeutschen Raum und das angrenzende Ausland. In Augsburg, München, Stuttgart und Nürnberg kann man seine Bestellung sogar noch am selben Tag erhalten. Direkt nebenan hat sich auch DHL angesiedelt, sodass die Transportwege so kurz wie möglich sind.

Europa-Abgeordnete zu Besuch in Graben

Am vergangenen Freitag hat Ernst Schäffler Nadja Hirsch, Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, und ihre FDP-Delegation durch das Logistikzentrum bei Augsburg geführt. Das Unternehmen sei hinsichtlich Innovation und Kundenfreundlichkeit für sie interessant, betont Hirsch.

Am Freitag war Nadja Hirsch, Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, mit ihren Parteikollegen im Amazon Logistikzentrum in Graben bei Augsburg zu Besuch. Bei einer Führung durch das Lager mit Standortleiter Ernst Schäffler erhielten die Gäste einen Blick hinter die Kulissen des Logistikers. 

Fotos: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Prinzip der chaotischen Lagerhaltung

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Dabei zeigte er ihnen das Konzept der „chaotischen Lagerhaltung“, das Amazon verwendet. Das bedeutet, die Produkte haben keinen festen Platz, sondern werden auf beliebige, gerade freie Stellen eingelagert. Schäffler betont, dass dadurch die Fläche optimal ausgenutzt wird und lange Laufwege vermieden werden. Es gibt auch Artikel, die auf ganzen Paletten lagern und nicht in Regale einsortiert werden.

Standort wächst immer weiter

Zuletzt investierte der Standort in ein Hochregallager. 2016 nahm Amazon dafür mehrere Millionen Euro in die Hand. Damit reagierte der Online-Versandhändler auf die immer knapper werdenden Kapazitäten in Bad Hersfeld. Dort ist das eigentliche Schuh- und Bekleidungszentrum. Um Kunden in München, Stuttgart, Nürnberg und Augsburg weiterhin sicher mit der Ware versorgen zu können, erweiterte Amazon in Graben diese Sparte. Die Streubreite der Produkte bleibt dabei erhalten. Die Erweiterung verlangt einen hohen Prozessaufwand. Denn die Schuhe nehmen viel Platz ein und die Regale können nur von speziellen Fahrzeugen angefahren werden, um Waren aus den oberen Bereichen zu erhalten. Gerade auch für schnelle Lieferungen müssen diese trotzdem schnell und sicher zugänglich sein.

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