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Stadtwerke Augsburg müssen sich 12 Busse aus Gersthofen leihen
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Nach Rückruf von Daimler

Stadtwerke Augsburg müssen sich 12 Busse aus Gersthofen leihen

 Die neuen Mercedes-Erdgasbusse dürfen zurzeit nicht durch Augsburg fahren. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Seit Ende letzter Woche stehen die neuen Mercedes Erdgasbusse der Stadtwerke Augsburg im Depot. Der Grund: Ein Fehler bei der Tür-Verriegelung sorgte für Ärger. Die Stadtwerke Augsburg helfen sich nun mit 12 Bussen aus Gersthofen und acht eigenen, älteren Bussen aus.

„Uns liegen Erkenntnisse vor, wonach es bei Ihren Fahrzeugen unter Umständen dazu kommen kann, dass die Türen kraftlos geschaltet werden und sich in Abhängigkeit von der Fahrsituation selbstständig öffnen können“, hatte Daimler verganenen Woche verlauten lassen. Das Problem mit den Türen ist für die Stadtwerke Augsburg (swa) nicht neu: Schon beim Kauf wies das Unternehmen Daimler auf Fehler hin. Diese seien behoben worden, hieß es zunächst. Nun wurden doch alle 23 Mercedes-Erdgasbusse der swa zurückgerufen. Europaweit sind sogar 220 Fahrzeuge betroffen.

swa: Keine Ausfälle auf den Linien zu erwarten

Wann der Fehler behoben sein wird, darüber möchten die Stadtwerke noch keine Prognose abgeben. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, heißt es von Unternehmens-Seite. Zu Ausfällen kommt es aufgrund der Fahrzeug-Umstellung nicht. Die Fahrpläne können alle eingehalten werden. Beschwerden von Kunden seien bisher ebenfalls nicht eingegangen.

Stadtwerke greifen auf Gersthofer Busse zurück

Bis die Mercedes-Busse zurück auf die Straße dürfen, fahren dafür 12 Busse der Gersthofer Verkehrsgesellschaft mbH (GVG) für die swa. Diese seien zwar nicht ganz so geräumig und würden auch kein WLAN bieten, seien aber eine gute temporäre Lösung. Drei der Busse fahren mit Erdgas, die restlichen mit Diesel. Weiter setzen die Stadtwerke Augsburg auch acht eigene ältere Busse wieder ein. Diese sollten eigentlich bald ausgemustert werden, treten nun aber doch noch eine letzte Fahrt im Augsburger Linien-Netz an. Über die Kosten der Umstellung machen die Stadtwerke Augsburg keine Aussage. Die swa werden dabei Schadensersatz-Ansprüche gegenüber dem Hersteller prüfen und behalten sich auch rechtliche Schritte vor, hieß es in einer ersten Reaktion vergangene Woche.

Stadtwerke Augsburg: Mercedes-Busse seinen „tolle Fahrzeuge“

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Auch wenn es derzeit Probleme mit den Fahrzeugen gibt: Die Stadtwerke Augsburg halten fest an ihrer Entscheidung für das Modell. Die Mercedes-Busse hätten in der Ausschreibung klar überzeugt. Es handle sich um „tolle Fahrzeuge“. Der Ausfall nun sei ärgerlich, die Sicherheit der Fahrgäste gehe aber selbstverständlich vor.

Rückblick: Türen-Probleme auch bei der City Flex

Mit einem ähnlichen Leiden mussten sich die Stadtwerke Augsburg schon bei der Einführung der neuen City Flex Straßenbahnen beschäftigten. Hier war damals die Programmierung zu empfindlich eingestellt. Die Tram wurde von den Türen blockiert, wenn sich diese nicht schnell genug schließen ließen. Gerade in den Stoßzeiten kann es jedoch zu einer höheren und längeren Öffnungsrate der Türen an den Haltestellen kommen. Das Problem konnte schnell behoben werden.

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