Stadt Augsburg

Stadt Augsburg verfügt Hausverbot gegen AfD-Chefin Frauke Petry

Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl will den Auftritt von Frauke Petry im Rathaus verhindern. Foto: B4B SCHWABEN

Die Augsburger AfD-Stadträte Markus Bayerbach und Thorsten Kunze halten weiterhin am Neujahrsempfang mit Frauke Petry im Rathaus fest. Als Konsequenz wurden daraufhin ein Hausverbot gegen die AfD-Chefin sowie eine Nutzungsunterlassung verfügt.

Die Stadt Augsburg lehnt den AfD-Neujahrsempfang im Augsburger Rathaus mit Frauke Petry weiter ab. Die AfD-Stadträte Markus Bayerbach und Thorsten Kunze halten hingegen weiterhin an den Plänen der Veranstaltung fest. Am vergangenen Freitag hatte Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl der Augsburger AfD ein Ultimatum gestellt: Sollte die Augsburger AfD nicht von der Veranstaltung im Rathaus absehen, würde ein Hausverbot gegen Frauke Petry verhängt. Das Hausverbot sowie eine Nutzungsunterlassung sind nun verfügt worden. Zudem wird der Sicherheitsaspekt im Kontext der AfD-Veranstaltung durch Polizei und Ordnungsbehörde geprüft.

AfD-Stadträte halten Forderungen des Oberbürgermeisters für unangebracht

Laut Pressestelle der Stadt Augsburg ist heute ein Schreiben der AfD-Stadträte Markus Bayerbach und Thorsten Kunze an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl eingegangen. Hierin teilen die AfD-Stadträte Markus Bayerbach und Thorsten Kunze mit, dass sie von einer Absage oder Verlegung des AfD-Neujahrsempfangs im Augsburger Rathaus absehen. „Sie haben unser Festhalten am Neujahrsempfang der AfD bedauert und eine inhaltliche Distanzierung von den Aussagen von Frau Petry gefordert. Diese Aufforderung halten wir für unangebracht“, heißt es in dem Schreiben.

Würde Petry ihre Aussagen zum Schusswaffengebrauch im Augsburger wiederholen?

Nach Auffassung von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl geben die beiden AfD-Stadträte damit zu erkennen, dass sie zu den Aussagen der AfD-Vorsitzenden zum Schusswaffengebrauch an deutschen Grenzen stehen. Gribl befürchtet, dass sich diese Aussagen auch im Augsburger Rathaus wiederholen können. AfD-Chefin Frauke Petry war nach ihren jüngsten Aussagen in der Flüchtlingsthematik mehrfach in Kritik geraten.

Gribl: Petry-Auftritt mit Symbolik des Rathauses nicht vereinbar

Dr. Kurt Gribl erklärte vergangene Woche, es sei unvorstellbar, „dass im Augsburger Rathaus durch eine Person das Wort geführt wird, die mit ihren Äußerungen zum Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge die mit der Nutzung unseres Rathauses verkörperten Werte buchstäblich entwertet“. Er bezog sich hierbei auf das Rathaus der Friedensstadt Augsburg als einen Ort, in dem regelmäßig der Preis zum Augsburger Hohen Friedensfest verliehen wird.

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Nach Auffassung von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl geben die beiden AfD-Stadträte damit zu erkennen, dass sie zu den Aussagen der AfD-Vorsitzenden zum Schusswaffengebrauch an deutschen Grenzen stehen. Gribl befürchtet, dass sich diese Aussagen auch im Augsburger Rathaus wiederholen können. AfD-Chefin Frauke Petry war nach ihren jüngsten Aussagen in der Flüchtlingsthematik mehrfach in Kritik geraten.

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Dr. Kurt Gribl erklärte vergangene Woche, es sei unvorstellbar, „dass im Augsburger Rathaus durch eine Person das Wort geführt wird, die mit ihren Äußerungen zum Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge die mit der Nutzung unseres Rathauses verkörperten Werte buchstäblich entwertet“. Er bezog sich hierbei auf das Rathaus der Friedensstadt Augsburg als einen Ort, in dem regelmäßig der Preis zum Augsburger Hohen Friedensfest verliehen wird.

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