Freie Fahrt

Stadt Augsburg eröffnet Ackermann-Brücken feierlich

Oberbürgermeister Kurt Gribl (Mitte) und Baureferent Gerd Merkle (rechts) bei der Einweihung.
Die Brücken über Wertach und Hessenbachstraße in der Ackermannstraße sind am Montag nach zweieinhalb Jahren Bauzeit offiziell in Betrieb genommen worden.

 „Heute ist ein schöner Tag für Augsburg. Es geht um die förmliche Einweihung eines Bauwerks, das schon in Betrieb gegangen ist. Wir wollen das nun gebührend feiern“, so Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl bei der Einweihung der erneuerten Ackermann-Brücken.

Oberbürgermeister Kurt Gribl eröffnete die Brücke offiziell. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Das Konzept für die Brücken beinhaltete zwei Neuerungen

Rund 39.000 Fahrzeuge fahren täglich über diesen Abschnitt der Bürgermeister-Ackermanstraße. Die Brücken über die Wertach und Hessenbachstraße sind ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur von Augsburg. Sie verbinden die Stadtmitte mit dem westlichen Landkreis. „Sie bringt den Verkehr in die Stadt und wieder hinaus. So eine Verkehrsader ist entscheidend für Augsburg“, so Gribl. Aber nicht nur die Tragfähigkeit wurde wieder hergestellt, sondern es gibt auch zwei Neuerungen. Zum einen wurde ein gemeinsamer Weg mit Abfahrtsrampen für Fußgänger und Radfahrer mit einer Breite von 5,35 Meter gebaut. Zum anderen wurde die Brücke breiter gebaut, so dass die Tramlinie 5 dort künftig zur Uniklinik fahren kann.

 Im Auffahrtsbereich Hessenbachstraße dauern die Arbeiten aktuell noch an. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

16,9 Millionen hat die Stadt investiert

„Die Baumaßnahme für den Neubau hat uns Sorgen gemacht. Uns wurde von allen Seiten gesagt, dass die Sperrung zu einem Verkehrschaos führen wird. Dazu ist es dank der professionellen Abwicklung der Baumaßnahmen nicht gekommen“, betont Gribl. Insgesamt hat die Stadt 16,9 Millionen Euro investiert anstatt den geplanten 18,2 Millionen, um die beiden Brücken wieder tragfähig zu machen. Rund 10,9 Millionen Euro davon übernimmt der Freistaat. 2010 hatte die Stadt das 60 Jahre alte Bauwerk untersuchen lassen. Das Ergebnis: Die Tragsicherheit war nicht mehr gegeben. „Wir erfuhren, dass die Halbwertszeit längst überschritten war. Das war für uns ein extremer Schock und eine Hiobsbotschaft“, erklärt Gribl. Eine Sanierung war nicht möglich. Als Sofortmaßnahme wurde eine Hilfsunterstützung eingebaut.

Die Brücke wurde für die Verlängerung der Tramlinie 5 breiter gebaut. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Baumaßnahmen ging nicht ohne Zwischenfälle über die Bühne

Die Baumaßnahmen gingen nicht ohne Zwischenfälle über die Bühne. Von Januar bis Juni 2016 wurde südlich der bestehenden Brücken eine Behelfsbrücke gebaut. Im Juni 2016 brach der Brückenteil über der Wertach bei den Abbrucharbeiten dann unvermittelt in der  Mitte entzwei. Dabei wurden zwei Menschen schwer verletzt. Im Mai 2017 kam es zur zweiten unfallbedingten Verzögerung für das Projekt. Auf der Höhe Ecknachbrücke verlor ein Transporter Brückenpfeiler, die für die Baustelle in Augsburg an der Wertachbrücke / Bürgermeister-Ackermann-Straße vorgesehen waren.

Neubau verlief danach nach Plan

Danach verlief der Neubau nach Plan. Ab November 2017 war die Brücke in beide Richtungen auf je zwei Spuren frei befahrbar. Über die Wintermonate wurde die Behelfsbrücke zurückgebaut. In den Osterferien 2018 starteten die letzten Arbeiten zur Herstellung der Fahrbahn in der Bürgermeister-Ackermann-Straße und der Hessenbachstraße. Im April waren die Arbeiten in der Bürgermeister-Ackermann-Straße beendet. Zeitgleich begann die Herstellung der Verbindung zwischen der stadteinwärts führenden Bürgermeister-Ackermann-Straße und der Hessenbachstraße. Seit Anfang Juni wurde als letzter Schritt noch die Hessenbachstraße umgebaut.

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Rund 39.000 Fahrzeuge fahren täglich über diesen Abschnitt der Bürgermeister-Ackermanstraße. Die Brücken über die Wertach und Hessenbachstraße sind ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur von Augsburg. Sie verbinden die Stadtmitte mit dem westlichen Landkreis. „Sie bringt den Verkehr in die Stadt und wieder hinaus. So eine Verkehrsader ist entscheidend für Augsburg“, so Gribl. Aber nicht nur die Tragfähigkeit wurde wieder hergestellt, sondern es gibt auch zwei Neuerungen. Zum einen wurde ein gemeinsamer Weg mit Abfahrtsrampen für Fußgänger und Radfahrer mit einer Breite von 5,35 Meter gebaut. Zum anderen wurde die Brücke breiter gebaut, so dass die Tramlinie 5 dort künftig zur Uniklinik fahren kann.

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Die Brücke wurde für die Verlängerung der Tramlinie 5 breiter gebaut. Foto: Angelina Märkl/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

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Die Baumaßnahmen gingen nicht ohne Zwischenfälle über die Bühne. Von Januar bis Juni 2016 wurde südlich der bestehenden Brücken eine Behelfsbrücke gebaut. Im Juni 2016 brach der Brückenteil über der Wertach bei den Abbrucharbeiten dann unvermittelt in der  Mitte entzwei. Dabei wurden zwei Menschen schwer verletzt. Im Mai 2017 kam es zur zweiten unfallbedingten Verzögerung für das Projekt. Auf der Höhe Ecknachbrücke verlor ein Transporter Brückenpfeiler, die für die Baustelle in Augsburg an der Wertachbrücke / Bürgermeister-Ackermann-Straße vorgesehen waren.

Neubau verlief danach nach Plan

Danach verlief der Neubau nach Plan. Ab November 2017 war die Brücke in beide Richtungen auf je zwei Spuren frei befahrbar. Über die Wintermonate wurde die Behelfsbrücke zurückgebaut. In den Osterferien 2018 starteten die letzten Arbeiten zur Herstellung der Fahrbahn in der Bürgermeister-Ackermann-Straße und der Hessenbachstraße. Im April waren die Arbeiten in der Bürgermeister-Ackermann-Straße beendet. Zeitgleich begann die Herstellung der Verbindung zwischen der stadteinwärts führenden Bürgermeister-Ackermann-Straße und der Hessenbachstraße. Seit Anfang Juni wurde als letzter Schritt noch die Hessenbachstraße umgebaut.

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