Wie grün ist unsere Wirtschaft? | Teil 4

SSKA: Kann Nachhaltigkeit gesetzlich vorgeschrieben werden?

Die Zentrale der Stadtsparkasse Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Nach dem bayerischen Sparkassengesetz muss die Stadtsparkasse Augsburg sich dem Wohle der Bewohner und der Wirtschaft der Region verpflichten. Aber was heißt das für die Praxis – und welche Hürden sind unüberwindbar?

Diplom Ökonomin Ursula Brandhorst-Burk kennt die Nachhaltigkeitssparte der Stadtsparkasse Augsburg wie keine andere. Dabei ist das Kreditinstitut in einer speziellen Position, die es gegenüber anderen Unternehmen in der Region einzigartig macht. Denn – wie alle Sparkassen – ist der wirtschaftliche Aktionsumfang durch das Sparkassengesetz geregelt. „Das bedeutet, wir sind praktisch zur Nachhaltigkeit verpflichtet“, erklärt Brandhorst-Burk und ergänzt: „Denn nur wenn die Wirtschaft und damit die Region stark ist, sind wir es auch.“ Aber was bedeutet das im täglichen Geschäft? „Die Kriterien für Nachhaltigkeit sind angesichts wachsender lokaler und globaler ökologischer und sozialer Folgen des Wirtschaftens weitreichend. Uns ist bewusst, dass unser örtliches Handeln auch globale Wirkung hat", ergänzt Rolf Settelmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Augsburg. 

Wie kann die Wirtschaft nachhaltiger gestaltet werden?

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Ganz grundsätzlich befinden sich viele Unternehmen in einer Transformation zu nachhaltigem Wirtschaften. „Wir sind uns bewusst, dass wir durch unsere Kreditvergabe, mit unseren Anlage-Produkten und mit der Anlage unserer Gelder Kapital in bestimmte Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft lenken. Das empfinden wir als große Verantwortung. Wir sind sensibel gegenüber den ökologischen und ethischen Auswirkungen, die mitunter komplex und unüberschaubar sein können. Wir lehnen Zuwiderhandlungen gegen die Menschenrechte strikt ab und wenden uns gegen Korruption und Ausbeutung. Daher arbeiten wir auch proaktiv an der Bekämpfung von Geldwäsche", erläutert Settlelmeier. Pläne zu einer solchen Transformation sind zwar förderlich für eine bessere Zukunft. Aber sie kosten Geld. „Als Sparkassen sind wir dem ‚Gemeinwohl der Region‘ verpflichtet“, sagt Brandhorst-Burk, „Deshalb ist uns natürlich daran gelegen finanzielle Mittel nachhaltig und stabil in die Region zu bringen.“ Aber man dürfe Bayerisch-Schwaben dabei nicht nur als rein ökonomischen Standort betrachten. Denn den Begriff „Nachhaltigkeit“ versteht Ursula Brandhorst-Burk viel breiter.

Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Klimaschutz

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Einerseits fördert die SSKA zwar Umweltprojekte, aber ein weiterer Fokus liegt in sozialen Projekten. „Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Klimaschutz, sondern auch das gesellschaftliche Zusammenleben zu fördern“, erklärt Brandhorst-Burk. Deshalb hat die SSKA vier Stiftungen gegründet. Eine davon finanziert seit 1985 etwa das Planetarium der Stadt Augsburg, sogar schon seit 1968 ist die Altenhilfe der Stadtsparkasse Augsburg aktiv.

Besonders stolz ist Brandhorst-Burk aber auf die Stiftung „Aufwind“, welche sich für Kinder und junge Erwachsene engagiert. „Für uns ist es wichtig eine Vorbildrolle für die Region einzunehmen“, sagt Rolf Settelmeier, „Wir können nur dann für eine nachhaltige Region werben, wenn wir diese Werte selbst leben.“

Wo liegen die Grenzen der Nachhaltigkeit?

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Nun ist Geld aber endlich – auch bei der Stadtsparkasse Augsburg. Wo liegen also die Grenzen? „Ideen gibt es bei uns im Hause und auch bei unseren Kunden viele“, erklärt Rolf Settelmeier, „aber manchmal sind auch uns die Hände gebunden. Manchmal sind gute Ideen leider zu aufwendig. Selbst bei uns im Hause.“ Konkret spielt er damit auf die Immobilien der SSKA im Generellen an. Diese nachhaltig nachzurüsten ist aufwendig und teuer. Zwar ist die Stadtsparkasse stolz, in der Hauptzentrale erst kürzlich großflächig Photovoltaik-Anlagen angebracht zu haben.

Dies ist aber nicht bei allen Gebäuden aus statischen Gründen möglich. Auch alle Gebäude auf einmal zu sanieren wäre finanziell nicht zu stemmen. Dennoch zeigt sich Brandhorst-Burk optimistisch: „Selbstverständlich versucht die SSKA auch hieran zu arbeiten. Und die Zeit wird kommen, an der wir neue Projekte anpacken können.“

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Besonders stolz ist Brandhorst-Burk aber auf die Stiftung „Aufwind“, welche sich für Kinder und junge Erwachsene engagiert. „Für uns ist es wichtig eine Vorbildrolle für die Region einzunehmen“, sagt Rolf Settelmeier, „Wir können nur dann für eine nachhaltige Region werben, wenn wir diese Werte selbst leben.“

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Dies ist aber nicht bei allen Gebäuden aus statischen Gründen möglich. Auch alle Gebäude auf einmal zu sanieren wäre finanziell nicht zu stemmen. Dennoch zeigt sich Brandhorst-Burk optimistisch: „Selbstverständlich versucht die SSKA auch hieran zu arbeiten. Und die Zeit wird kommen, an der wir neue Projekte anpacken können.“

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