Wie grün ist unsere Wirtschaft? | Teil 6

Andreas Schmid: Die Bahn ist nicht das Allheilmittel

Klimaschutz geht in der Diskussion oft mit dem Verzicht auf Autofahrten einher. Aber was bedeutet das für ein Logistikunternehmen? Der Vorstandsvorsitzende der Andreas Schmid Group, Alessandro Cacciola, erklärt, weshalb es auch in Zukunft LKWs braucht und weshalb die Schiene nicht die alleinige Lösung für eine klimafreundlichere Zukunft ist.

Wie kann das Klima am effektivsten geschützt werden? Übliche Antworten auf diese Frage sind: Weniger Autos, weniger LKW, weniger Flugzeuge und weniger Schiffe. Aber wie geht ein Logistikunternehmen wie die Andreas Schmid Group mit den Forderungen nach Verkehrsreduzierung um? Vorstandsvorsitzender Alessandro Cacciola erklärt: „Unsere LKW fahren ja nicht zum Spaß. Güter müssen nun einmal von A nach B kommen. Und dafür sind Lastwagen immer noch unerlässlich.“

 

Smartes Beladen spart CO2

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Das bedeutet aber nicht, dass die Lastwagen der Andreas Schmid Group bedenkenlos Abgase in die Luft blasen. „Nachhaltigkeit in der Logistikbranche bedeutet vor allem ressourcenschonend zu arbeiten und Lastwagen geschickt und durchdacht einzusetzen“, erklärt Cacciola. Neben dem Umstand, dass Andreas Schmid in seinem eigenen Fuhrpark nur Fahrzeuge der höchsten Emissionsklasse einsetzt, werden die Mitarbeiter im treibstoffsparenden Fahren geschult. In einem internen „Wettbewerb“ messen sich die Fahrer sogar untereinander. „Damit machen wir Kraftstoffsparen zu einer Art spielerischem Wettkampf. Das funktioniert bei uns im Hause sehr gut“, sagt Cacciola und ergänzt: „Aber damit ist es noch nicht getan. Lastwagen fahren erst dann perfekt nachhaltig, wenn sie optimal beladen sind.“ Der Augsburger Logistiker setzt deshalb auf spezielle Softwareunterstützung, um Lastwagen intelligent zu beladen. Damit wird möglichst wenig „Leerraum“ befördert.

 

Lohnen sich alternative Antriebe?

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Aber auch im Straßenverkehr gibt es Innovationen, die versprechen, Mobilität umweltfreundlicher umzusetzen. Elektrofahrzeuge und Wasserstoffantriebe sind die beiden großen Trends, die Autos und Lastwagen revolutionieren wollen. Aber wie sieht es damit in der Realität aus? Alessandro Cacciola sieht Potential in alternativen Antrieben. Allerdings nicht ausschließlich in der Elektromobilität. Zumindest nicht für schwere Lastwagen. „Die Akkuleistung ist für die Logistikbranche in diesem Segment noch nicht ausgereift genug“, sagt er, „ich denke, dass Wasserstoff als Antrieb zukünftig an Bedeutung gewinnen und in einem intelligenten Mix mit Elektroantrieben deutliche Benefits mit sich bringen wird.“ Zwar gibt es noch nicht für alle Alternativen eine Serienfertigung, doch die Andreas Schmid Group verfolgt die Innovationen auf diesem Sektor aufmerksam und beteiligt sich sogar an Studien, um schnellstmöglich das volle Potenzial ausschöpfen zu können.

 

Weshalb die Schiene keine allumfängliche Lösung ist

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Weshalb setzt der Logistiker aber überhaupt noch auf Lastwagen und nicht auf die viel klimafreundlichere Schiene, könnte man nun fragen. Für Alessandro Cacciola ist die Schiene als alleiniges Konzept zu kurzgedacht. „Die Güter müssen ja trotzdem per LKW erst einmal zu einem Bahnhofsterminal gebracht werden. Und am Zielort auch wieder abgeholt werden“, erklärt er. Für den Logistikexperten ist die Kombination beider Transportmöglichkeiten eine mögliche Lösung. „Für die Strecke von Deutschland nach Italien zum Beispiel, nutzen wir gerne die Eisenbahn für den Alpentransit. Unsere Lastwagen fahren auf den Zug auf, dann mit der Schiene über die Alpen und in Italien wieder auf die Straße. Bei einer derart langen Strecke ist das eine umweltschonende Variante.“ Dennoch sieht Cacciola auch Minuspunkte: Denn die Schiene kostet Zeit und für kürzere Strecken durch das zusätzliche Handling auch viel Geld, erklärt er. Wirtschaftlich und nachhaltig sei es deshalb nur, das Beste aus beiden Welten optimal und situationsbezogen zu nutzen.

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Wie kann das Klima am effektivsten geschützt werden? Übliche Antworten auf diese Frage sind: Weniger Autos, weniger LKW, weniger Flugzeuge und weniger Schiffe. Aber wie geht ein Logistikunternehmen wie die Andreas Schmid Group mit den Forderungen nach Verkehrsreduzierung um? Vorstandsvorsitzender Alessandro Cacciola erklärt: „Unsere LKW fahren ja nicht zum Spaß. Güter müssen nun einmal von A nach B kommen. Und dafür sind Lastwagen immer noch unerlässlich.“

 

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Weshalb setzt der Logistiker aber überhaupt noch auf Lastwagen und nicht auf die viel klimafreundlichere Schiene, könnte man nun fragen. Für Alessandro Cacciola ist die Schiene als alleiniges Konzept zu kurzgedacht. „Die Güter müssen ja trotzdem per LKW erst einmal zu einem Bahnhofsterminal gebracht werden. Und am Zielort auch wieder abgeholt werden“, erklärt er. Für den Logistikexperten ist die Kombination beider Transportmöglichkeiten eine mögliche Lösung. „Für die Strecke von Deutschland nach Italien zum Beispiel, nutzen wir gerne die Eisenbahn für den Alpentransit. Unsere Lastwagen fahren auf den Zug auf, dann mit der Schiene über die Alpen und in Italien wieder auf die Straße. Bei einer derart langen Strecke ist das eine umweltschonende Variante.“ Dennoch sieht Cacciola auch Minuspunkte: Denn die Schiene kostet Zeit und für kürzere Strecken durch das zusätzliche Handling auch viel Geld, erklärt er. Wirtschaftlich und nachhaltig sei es deshalb nur, das Beste aus beiden Welten optimal und situationsbezogen zu nutzen.

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