Größte Sparkasse Schwabens entsteht

Sparkasse Schwaben-Bodensee: Kreissparkasse Augsburg fusioniert

Die Kreissparkasse Augsburg und die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim wollen fusionieren. Es entsteht dir größte Sparkasse Schwabens.

Die Träger der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim und der Kreissparkasse Augsburg planen die Fusion beider Sparkassen.

Am Dienstag haben beide Institute in einer Sitzung von Verwaltungsrat und Verbandsversammlung einen möglichen Fusionsvertrag und den Beschlussvorschlag zum Zusammenschluss vorgestellt. Das teilten beide am Mittwoch in einer Pressekonferenz mit.  Der Zusammenschluss bedarf nun der Zustimmung der Sparkassen-Gremien sowie der zuständigen Kreistage und Stadträte. Die Verwaltungsräte und Verbandsversammlungen werden darüber in den nächsten Wochen entscheiden. Anschließend wird in den jeweiligen kommunalen Gremien abgestimmt.

Nach positivem Votum aller Gremien und kommunalen Vertretungen sollen beide Häuser bis Ende des Jahres zusammengeführt werden. Das Datum der endgültigen Fusion würde dann der 1. Januar 2022 sein. Die technische Fusion würde im Verlauf des Jahres 2022 vollzogen werden. Die neue gemeinsame Sparkasse soll unter dem Namen Sparkasse Schwaben-Bodensee firmieren.

Das versprechen sich beide vom Zusammenschluss

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„Wir haben höchsten Respekt vor der vor uns liegenden Aufgabe, wissen diese aber beim Management der beiden Sparkassen in guten Händen. Wir hoffen nun auf ein positives Votum der politischen Entscheidungsträger. Das Argument, dass wir so nicht nur die strategische und betriebswirtschaftliche Zukunft beider Häuser in einem für die Finanzwirtschaft höchst herausfordernden Umfeld sichern, sondern die Region noch enger miteinander verflechten und stärken, sollte in jedem Fall überzeugen“, ergänzt der Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, Landrat Alex Eder.

Mit dem Zusammenschluss der beiden Sparkassen entsteht, gemessen an der Bilanzsumme, die Nummer 5 der Sparkassen in Bayern. „Wir eröffnen damit den Unternehmen in der Region unter anderem Optionen und Handlungsspielräume bei komplexeren Unternehmensfinanzierungen und der individuellen Vermögensverwaltung“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, Thomas Munding, die Konsequenz.

Das sind die Auswirkungen der Fusion 

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Zentraler Dienstsitz des Vorstands der neuen Sparkasse soll die Hauptgeschäftsstelle in Memmingen sein. Eine weitere Hauptgeschäftsstelle mit Vorstandspräsenz würde zudem in Augsburg bestehen. Als Vorstandsvorsitzender der neuen Sparkasse ist der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, Herr Thomas Munding, vorgesehen. Den stellvertretenden Vorstandsvorsitz würde der dann amtierende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Augsburg, Herr Horst Schönfeld, übernehmen. Nach Ausscheiden von Herrn Schönfeld wird Herr Dr. Wolfgang Zettl den stellvertretenden Vorstandsvorsitz übernehmen.

Alle Mitarbeiter im Vertrieb würden wie bisher in ihren Geschäftsstellen und Marktbereichen eingesetzt. Im Falle der Fusion soll es zu keinen fusionsbedingten Kündigungen kommen.

Der Anteil der Mitarbeiter in den Stabs- und Marktfolgebereichen, die neue Dienstorte erhalten, bliebe dann im Verhältnis zur Gesamtbelegschaft gering. Neue Arbeitsplatzkonzepte, wie beispielsweise das hybride Arbeiten, erleichtern hier die Transformation zu einem Unternehmen.

„Beide Sparkassen ergänzen sich perfekt: wir machen dies an der jeweiligen Stärke im Kundengeschäft und unseren niedrigen Kostenquoten fest. Der Zusammenschluss ermöglicht uns weitere Effizienzen zu heben, die wir für die Bewältigung der vor uns liegenden Herausforderungen benötigen“, betont Thomas Munding. „Die Branchenschwerpunkte der Geschäftsgebiete der beiden Sparkassen in der Mitte Schwabens ergänzen sich durch unterschiedliche Stärken, so dass eine neue Sparkasse entsteht, die insbesondere die Unternehmen in der Region gerade in den schwierigen Corona-Zeiten bestmöglich begleiten kann. Die Vorteile für unsere Kundinnen und Kunden werden deutlich größer sein als bisher. So erhalten unsere Kunden ein weiteres Argument sich auch zukünftig weiterhin für uns zu entscheiden“, ergänzt Horst Schönfeld.

In der abschließenden Bewertung des Gutachtens durch den Sparkassenverband Baden-Württemberg ist der Zusammenschluss deshalb auch uneingeschränkt als „betriebswirtschaftlich und strukturell sinnvoll und im Interesse aller Beteiligten“ bezeichnet worden. Dazu Thomas Munding: „Die Sparkasse Schwaben-Bodensee wird zur starken Sparkasse der Region und zum finanzwirtschaftlichen Rückgrat des Regierungsbezirks.“

Wesentliche Rahmendaten der neuen Sparkasse Schwaben-Bodensee  

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  • 110 Geschäftsstellen, davon 62 mitarbeiterbesetzte Geschäftsstellen
  • 8.808 Millionen € Bilanzsumme
  • 12.525 Millionen € bilanzielles Kundengeschäftsvolumen
  • 5.734 Millionen € Kundenkredite
  • 6.792 Millionen € Kundeneinlagen
  • 2.169 Millionen € Wertpapiergeschäftsvolumen (Kunden)
  • 1.029 aktive Beschäftigte
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Am Dienstag haben beide Institute in einer Sitzung von Verwaltungsrat und Verbandsversammlung einen möglichen Fusionsvertrag und den Beschlussvorschlag zum Zusammenschluss vorgestellt. Das teilten beide am Mittwoch in einer Pressekonferenz mit.  Der Zusammenschluss bedarf nun der Zustimmung der Sparkassen-Gremien sowie der zuständigen Kreistage und Stadträte. Die Verwaltungsräte und Verbandsversammlungen werden darüber in den nächsten Wochen entscheiden. Anschließend wird in den jeweiligen kommunalen Gremien abgestimmt.

Nach positivem Votum aller Gremien und kommunalen Vertretungen sollen beide Häuser bis Ende des Jahres zusammengeführt werden. Das Datum der endgültigen Fusion würde dann der 1. Januar 2022 sein. Die technische Fusion würde im Verlauf des Jahres 2022 vollzogen werden. Die neue gemeinsame Sparkasse soll unter dem Namen Sparkasse Schwaben-Bodensee firmieren.

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Mit dem Zusammenschluss der beiden Sparkassen entsteht, gemessen an der Bilanzsumme, die Nummer 5 der Sparkassen in Bayern. „Wir eröffnen damit den Unternehmen in der Region unter anderem Optionen und Handlungsspielräume bei komplexeren Unternehmensfinanzierungen und der individuellen Vermögensverwaltung“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, Thomas Munding, die Konsequenz.

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Alle Mitarbeiter im Vertrieb würden wie bisher in ihren Geschäftsstellen und Marktbereichen eingesetzt. Im Falle der Fusion soll es zu keinen fusionsbedingten Kündigungen kommen.

Der Anteil der Mitarbeiter in den Stabs- und Marktfolgebereichen, die neue Dienstorte erhalten, bliebe dann im Verhältnis zur Gesamtbelegschaft gering. Neue Arbeitsplatzkonzepte, wie beispielsweise das hybride Arbeiten, erleichtern hier die Transformation zu einem Unternehmen.

„Beide Sparkassen ergänzen sich perfekt: wir machen dies an der jeweiligen Stärke im Kundengeschäft und unseren niedrigen Kostenquoten fest. Der Zusammenschluss ermöglicht uns weitere Effizienzen zu heben, die wir für die Bewältigung der vor uns liegenden Herausforderungen benötigen“, betont Thomas Munding. „Die Branchenschwerpunkte der Geschäftsgebiete der beiden Sparkassen in der Mitte Schwabens ergänzen sich durch unterschiedliche Stärken, so dass eine neue Sparkasse entsteht, die insbesondere die Unternehmen in der Region gerade in den schwierigen Corona-Zeiten bestmöglich begleiten kann. Die Vorteile für unsere Kundinnen und Kunden werden deutlich größer sein als bisher. So erhalten unsere Kunden ein weiteres Argument sich auch zukünftig weiterhin für uns zu entscheiden“, ergänzt Horst Schönfeld.

In der abschließenden Bewertung des Gutachtens durch den Sparkassenverband Baden-Württemberg ist der Zusammenschluss deshalb auch uneingeschränkt als „betriebswirtschaftlich und strukturell sinnvoll und im Interesse aller Beteiligten“ bezeichnet worden. Dazu Thomas Munding: „Die Sparkasse Schwaben-Bodensee wird zur starken Sparkasse der Region und zum finanzwirtschaftlichen Rückgrat des Regierungsbezirks.“

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  • 110 Geschäftsstellen, davon 62 mitarbeiterbesetzte Geschäftsstellen
  • 8.808 Millionen € Bilanzsumme
  • 12.525 Millionen € bilanzielles Kundengeschäftsvolumen
  • 5.734 Millionen € Kundenkredite
  • 6.792 Millionen € Kundeneinlagen
  • 2.169 Millionen € Wertpapiergeschäftsvolumen (Kunden)
  • 1.029 aktive Beschäftigte
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