B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Sozialticket wird vorübergehend eingestellt
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Stadt Augsburg

Sozialticket wird vorübergehend eingestellt

 Über das Sozialticket für die AVV muss neu verhandelt werden. Foto: B4B SCHWABEN

Schon im Oktober hatte das Verwaltungsgericht das Sozialticket als rechtswidrig eingestuft. Denn die bisherige Umsetzung bedachte nicht alle Sozialhilfeempfänger, eine neue Umsetzung musste anschließend verhandelt werden. Jetzt hat der Stadtrat die Sozialverwaltung mit einer neuen Konzeptentwicklung beauftragt. Bis zur Umsetzung wird das aktuelle Sozialticket allerdings eingestellt.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Der Augsburger Stadtrat beauftragte in seiner Sitzung am 18. Dezember 2014 die Sozialverwaltung, ein neues Konzept für ein Sozialticket zu erarbeiten, das auch die - bisher ausgeschlossenen - Hartz-IV-Empfänger (Empfänger von SGB II-Leistungen) mit einbezieht. Gleichzeitig wurde, als Reaktion auf ein Urteil des Augsburger Sozialgerichtes, die bisherige Gewährung eines Sozialtickets vorerst gestoppt.

Keine Zuschüsse mehr

Der Stopp des Sozialtickets hat weitreichende Folgen für die Sozialhilfeempfänger: Neue, ab dem 19. Dezember 2014 abgegebene Anträge auf einen Zuschuss zur Monatsfahrkarte (Sozialticket) werden von der Stadt nicht mehr bewilligt. Die bis zum 18. Dezember eingegangenen Anträge werden nach alter Rechtslage bearbeitet. Alle bisher ausgegebenen Berechtigungsscheine bleiben weiterhin gültig und können wie bisher bei den Stadtwerken eingelöst werden.

Wiedereinführung für Mitte 2015 geplant

Eine sofortige Einbeziehung der SGB II-Leistungsempfänger sowie auch anderer bedürftiger Personenkreise in den Kreis der Berechtigten für das Sozialticket ohne eine vorübergehende Aussetzung der Gewährung, wäre ohne organisatorische und personelle Vorbereitung nicht  möglich gewesen, ganz abgesehen davon, dass hierfür die im städtischen Haushalt veranschlagten Mittel nicht ausreichen würden. Durch die Hinzuziehung der SGB-II-Empfänger wird sich die Anzahl an Anträgen voraussichtlich verdreifachen. Mit der Wiedereinführung eines modifizierten Sozialtickets ist bis Mitte 2015 zu rechnen.

Sozialticket bleibt weiterhin wichtige Aufgabe

„Ich bin froh, dass der Stadtrat den Auftrag zur Einbeziehung der SGB-II-Empfänger in das nun auszuarbeitende Konzept für das Sozialticket erteilt hat. Nachdem die finanziellen Rahmenbedingungen gleich bleiben, wird das eine Änderung der individuellen Förderhöhe zur Folge haben. Die Möglichkeit für Bedürftige, vergünstigt am öffentlichen Verkehr teilzunehmen, bleibt eine sozialpolitisch wichtige Aufgabe“, so Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer. 

Artikel zum gleichen Thema