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So will das Augsburger Start-up Avanera Hotels nachhaltiger machen
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Interview

So will das Augsburger Start-up Avanera Hotels nachhaltiger machen

Aus Schulkameraden wurden Geschäftspartner: (v.r.) Max Döres und Justus Schimmöller holten Jakob Niemeyer ins Avanera-Boot. Foto: Avanera

Viele Unternehmer und Entscheidungsträger sind überzeugt: Nachhaltigkeit ist teuer und aufwendig. Das Augsburger Start-up Avanera widerspricht und möchte zunächst gezielt Hotels überzeugen, ihre Wirtschaftlichkeit durch Nachhaltigkeit zu steigern. Wie es dank effizienter Ressourcennutzung, transparenter Datengrundlage und spezieller individueller Maßnahmen gelingt, schildern die Firmengründer Max Döres, Jakob Niemeyer und Justus Schimmöller.

B4BSCHWABEN.de: Mit eurer entwickelten Softwarelösung wollt ihr Hotels nachhaltiges Wirtschaften erleichtern. Wie funktioniert das ganze? 

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Jakob: Es handelt sich um ein smartes Tooling, das anwendungsbezogen die Sammlung relevanter Nachhaltigkeits-Daten und somit die Schaffung einer Grundlage für relevante Entscheidungen unterstützt. Die Anwendung zeigt so die Bereiche auf, in denen besonderer Handlungsbedarf besteht. Auf dieser Basis schlägt die Software außerdem individuell angepasste Maßnahmen vor, um Effizienzpotenziale auszuschöpfen und negative Einflüsse zu minimieren. So begleiten wir über konkrete Verbesserungsvorschläge und Anleitungen aktiv den Wandel der Unternehmen. 

 

Wie sehen effiziente Maßnahmen konkret aus? 

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Max: Es ist stets eine Kombination von Maßnahmen, die wir individuell auf die Bedürfnisse des Kunden schneidern: So gibt es zum Beispiel für Duschen spezielle Perlatoren-Systeme, die die Menge des durchfließenden Wassers reduzieren, indem sie Luft beimischen, aber dennoch für einen gleichmäßigen und starken Strahl sorgen. Bei der Einsparung von Strom gilt es, überflüssige Geräte wie Minibars oder Süßigkeiten-Automaten in Frage zu stellen und bei der Verschwendung von Nahrungsmitteln sind wir sicher, dass eine prozessorientiere Planung der Tages- und Restaurantgäste definitiv einen Aufwärtstrend zu nachhaltigem Wirtschaften bringen kann.

Wasserverbrauch, Lebensmittelabfälle und Energieeffizienz – drei einleuchtende Säulen eures Konzepts, aber nicht gerade revolutionär … 

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Jakob: Das stimmt zwar, die Realität ist aber, dass viele Hotels ihre Energie- und Ressourcen-Performance gar nicht kennen. Der revolutionäre Aspekt liegt darin, dass wir ein Komplett-Paket liefern – von der erstmaligen Schaffung eines Überblicks bis hin zu ganz konkreter Verbesserung. Damit können sich Kosten verringern, die dafür notwendigen Prozesse werden in den Arbeitsalltag integriert. Wir sind überzeugt, eine Verbrauchs- und Kostenreduktion von bis zu 25 Prozent zu schaffen – ohne, dass der Gast ein schlechteres Aufenthaltserlebnis hat! 

Was genau läuft in der Praxis als falsch?  

Justus: Analysieren wir Hand aufs Herz unser Verhalten im Hotel, merken wir, dass wir uns so zuhause nie verhalten würden. Beispielsweise duschen wir auf Geschäftsreise oder im Urlaub definitiv länger und wärmer. Hier untermalen unsere Daten, dass wir täglich 3-mal so viel Wasser verbrauchen, als in den eigenen vier Wänden. Auch beim Stromverbrauch oder am Hotelbuffet konsumieren wir mehr als nötig. So entstehen hohe Kosten für Energie, Lebensmittel und Wasser, die das Hotel fernab von nachhaltig arbeiten lässt.  

Was ist heute eure größte Sorge und wie stellt ihr euch die Hotellerie in fünf Jahren bestenfalls vor? 

Justus: Wir befinden uns an einem Scheideweg und müssen als Gesellschaft verantwortungsbewusster mit Ressourcen umgehen und pflichtbewusster wirtschaften, sonst gibt es bald nichts mehr, von dem wir nachhaltig profitieren können. Für unsere Generation ist die drohende Klimakatastrophe und die damit einhergehende soziale Ungerechtigkeit zentrales Zukunftsthema. Eine Kunde beschrieb unseren Projektansatz einmal ganz treffend als „hemdsärmelig“, weil wir das Wissen über Nachhaltigkeit direkt da hineintragen wollen, wo tatsächlich die bewirkenden Hebel liegen. Mit diesem Gedanken gehen wir an den Markt und haben das Zukunftsziel, Hotels den Weg in die Klimaneutralität aufzuzeigen und zu einer transparenten Kommunikation mit den Gästen zu ermutigen, um ein allgemeines Pflichtbewusstsein zu schaffen.

Avanera läuft seit Januar 2022 auf Hochtouren. Seid ihr bereit, auf dem Markt zu agieren? 

Justus: Wir hatten einen unheimlichen Vorteil beim Einstieg in das Geschäftswesen, da wir direkt zu Projekt-Beginn das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie von der Idee überzeugen konnten. Im Rahmen des Exist-Programms werden wir dadurch seit Beginn 2022 als Gründer über den Europäischen Sozialfonds gefördert. Seit August ist die GmbH angemeldet, unsere bald 7-köpfige Belegschaft freut sich auf den Launch unserer ersten Angebotspakete ab März 2023. 

 

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