Luftrettung

So oft startete Augsburgs Rettungs-Hubschrauber Christoph 40 bisher

Der Augsburger Hubschrauber der ADAC Luftrettung „Christoph 40“. Foto: Markus Winkler
Der Augsburger Hubschrauber der ADAC Luftrettung wurde vor fünf Jahren am Klinikum Augsburg stationiert. Eine Erste Auswertung zeigt, wie oft Christoph 40 zum Einsatz kam.

Am 28. Januar 2014 wurde Christoph 40 in Dienst gestellt. Seitdem hoben die Crews am Klinikum Augsburg 6.726 Mal ab, täglich durchschnittlich über drei Mal. Sie kamen damit über 6.200 Patienten vom höchsten Dachlandeplatz Deutschlands aus zur Hilfe. Allein 2018 flog der Hubschrauber zu 1.456 Einsätzen. Damit nahm das Einsatzaufkommen geringfügig um 3,4 Prozent (2017: 1.507 Einsätze) ab.

Christoph 40 bringt Notärzte schnell zum Einsatzort

1.285 Alarme (88,3 Prozent) waren sogenannte „Primäreinsätze“: Hier hatte Christoph 40 die Funktion des schnellen Notarztzubringers. Den Kliniktransport konnte die Rettungswagenbesatzung durchführen. Oder die Hubschraubercrew flog den Patienten neben der Behandlung in eine weiter entfernte Fachklinik. 61 Einsätze (4,2 Prozent) waren Sekundärtransporte, bei denen ein Patient von einem Krankenhaus niedriger Versorgungsstufe in ein Spezialklinikum mit erweiterten Therapiemöglichkeiten gebracht wurde. 110 Flüge waren Fehl- und sonstige Einsätze.

Gesamtstatistik: Herz- und Kreislauferkrankungen Ursache Nummer eins

Die ADAC Luftrettung startete mit ihren Rettungshubschraubern 2018 zu insgesamt 54.356 Einsätzen. Damit erreichten sie täglich rund 150 Notfälle. Einsatzursache Nummer eins waren mit 48 Prozent wieder internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. In elf Prozent der Fälle flogen sie zu neurologischen Notfällen (zum Beispiel Schlaganfall) und in 13 Prozent zu Freizeitunfällen (Sport- und häusliche Unfälle). Bei elf Prozent war ein Verkehrsunfall die Ursache. Unter den versorgten Patienten waren mit knapp 60 Prozent wieder deutlich mehr Männer als Frauen. Etwa jeder zwölfte Patient war ein Kind oder Jugendlicher.

Über die ADAC Luftrettung

Bundesweit arbeiten für die ADAC Luftrettung, seit 2017 Tochterunternehmen der ADAC Stiftung, über 1.000 Personen – darunter rund 160 Piloten, etwa 230 Notfallsanitäter (TC HEMS) und rund 580 Notärzte. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. In den Hubschrauben legten sie 2018 rund 3,3 Millionen Kilometer zurück. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug rund 30 Minuten. Mit 50 Rettungshubschraubern und 36 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas.

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Am 28. Januar 2014 wurde Christoph 40 in Dienst gestellt. Seitdem hoben die Crews am Klinikum Augsburg 6.726 Mal ab, täglich durchschnittlich über drei Mal. Sie kamen damit über 6.200 Patienten vom höchsten Dachlandeplatz Deutschlands aus zur Hilfe. Allein 2018 flog der Hubschrauber zu 1.456 Einsätzen. Damit nahm das Einsatzaufkommen geringfügig um 3,4 Prozent (2017: 1.507 Einsätze) ab.

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1.285 Alarme (88,3 Prozent) waren sogenannte „Primäreinsätze“: Hier hatte Christoph 40 die Funktion des schnellen Notarztzubringers. Den Kliniktransport konnte die Rettungswagenbesatzung durchführen. Oder die Hubschraubercrew flog den Patienten neben der Behandlung in eine weiter entfernte Fachklinik. 61 Einsätze (4,2 Prozent) waren Sekundärtransporte, bei denen ein Patient von einem Krankenhaus niedriger Versorgungsstufe in ein Spezialklinikum mit erweiterten Therapiemöglichkeiten gebracht wurde. 110 Flüge waren Fehl- und sonstige Einsätze.

Gesamtstatistik: Herz- und Kreislauferkrankungen Ursache Nummer eins

Die ADAC Luftrettung startete mit ihren Rettungshubschraubern 2018 zu insgesamt 54.356 Einsätzen. Damit erreichten sie täglich rund 150 Notfälle. Einsatzursache Nummer eins waren mit 48 Prozent wieder internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. In elf Prozent der Fälle flogen sie zu neurologischen Notfällen (zum Beispiel Schlaganfall) und in 13 Prozent zu Freizeitunfällen (Sport- und häusliche Unfälle). Bei elf Prozent war ein Verkehrsunfall die Ursache. Unter den versorgten Patienten waren mit knapp 60 Prozent wieder deutlich mehr Männer als Frauen. Etwa jeder zwölfte Patient war ein Kind oder Jugendlicher.

Über die ADAC Luftrettung

Bundesweit arbeiten für die ADAC Luftrettung, seit 2017 Tochterunternehmen der ADAC Stiftung, über 1.000 Personen – darunter rund 160 Piloten, etwa 230 Notfallsanitäter (TC HEMS) und rund 580 Notärzte. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. In den Hubschrauben legten sie 2018 rund 3,3 Millionen Kilometer zurück. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug rund 30 Minuten. Mit 50 Rettungshubschraubern und 36 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas.

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