Umweltfreundlichkeit

So möchte Edeka Hillenbrand nachhaltig wirtschaften

Vor einem halben Jahr starteten Julia und Jörg Hillenbrand mit ihrem Supermarkt in Augsburg. Im Geschäft möchten sie einen besonderen Fokus auf die Themen Nachhaltigkeit und Regionalität legen. Mit diesen Konzepten soll das funktionieren.

Angefangen hat alles in Dillingen und im Schwabencenter in Augsburg. Dort leiteten Julia und Jörg Hillenbrand zwei Edeka Filialen. Schließlich beschlossen sich beide, sich beim Mutterkonzern auf einen eigenen Standort zu bewerben. Denn als eigenständiger Händler böten sich mehr Möglichkeiten, eigene Konzepte umzusetzen. Diese Konzepte waren für Julia Hillenbrand schon damals ein Herzenswunsch gewesen, erklärt sie im Interview.

Konzept muss zu Klientel passen

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Dennoch verweist Hillenbrand darauf, dass das Angebot stets auch zum Klientel passen muss, um wirtschaftlich zu sein. Ein Pilotprojekt in Süddeutschlands Edeka-Landschaft ist etwa das Gewürzregal im Genussmarkt Hillenbrand. Hier zieht das Markt-Team Setzlinge im Gewächshaus groß. In der Stadt kann das funktionieren. Für Filialen auf dem Land sieht Julia Hillenbrand jedoch Schwierigkeiten. „Viele Leute mit Gärten pflanzen dort ihre eigenen Kräuter an. Deswegen könnte dort die Nachfrage geringer sein.“ Zudem muss darauf geachtet werden, dass das Angebot nicht übersättigt. Konkret heißt das, dass ein erfolgreiches Geschäft Alleinstellungsmerkmale braucht. Für den Genussmarkt Hillenbrand sei dies neben dem Gewürz-Gewächshaus auch ein Regal mit unverpackten Lebensmitteln. Hier soll Müll vermieden werden: Reis oder Nudeln können zum Beispiel in den eigenen Behältern abgefüllt werden. Bezahlt wird nach Gewicht.  

Nachhaltigkeit muss erschwinglich sein

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Um nachhaltige und umweltfreundliche Produkte zu vermarkten muss vor allem der Preis stimmen. Dies wird im Lebensmittelhandel schnell zum Problem, denn Produkte aus wenig nachhaltiger Produktion sind deutlich günstiger, als solche aus Bio-Betrieben. „Wir hatten am Anfang darüber nachgedacht, bestimmte Billig-Produkte nicht in unser Sortiment aufzunehmen“, erinnert sich Julia Hillenbrand, „aber für eine Großfamilie wird der Einkauf mit nur nachhaltigen Produkten sehr teuer.“ Dennoch verweist Julia Hillenbrand darauf, dass die Nachfrage nach umweltfreundlicheren Produkten dennoch hoch ist. Im Laden zeigt sie etwa ein Regal mit Eiern. „Die sind nicht regional erzeugt, sondern sogar lokal“, erklärt sie, „denn alle Höfe sind bei uns in der nächsten Umgebung“. Die Nachfrage ist hier sogar so groß, dass von manchen Höfen mehr Eier verlangt werden, als deren Hühner legen können. Dies sei jedoch kein Manko für Julia Hillenbrand, denn dies mache auch den Charakter lokalen und nachhaltigen Produzierens aus, welches auf Massentierhaltung verzichtet. In der Kalkulation von Julia und Jörg Hillenbrand gehen die Konzepte auf: Der Umsatz ihres Geschäftes ist derzeit höher, als anfänglich geplant.

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