Zweites Unternehmerfrühstück

So könnte das Gewerbegebiet in Lechhausen attraktiver werden

Eva Weber, Christian Hörmann und Solveig Lüthje. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Unternehmer vor Ort wollen sich besser vernetzen und gemeinsam das Gewerbegebiet voranbringen. Erste Schritte wurden bereits eingeleitet.

Rund 50 Unternehmer aus dem Gewerbegebiet trafen sich Mitte November im IHLE BAKER’S in der Meraner Straße. Bei einem zweiten Unternehmerfrühstück standen die Themen Grünflächen und Bepflanzung auf dem Plan. Kein ganz unerheblicher Standortfaktor, wie Astrid Hamm vom Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg betonte. Bei einer Fahrt durch das Gewerbegebiet, konnte sie erste positive Beispiele finden – aber auch noch viele Potenzial-Flächen.

Gebietsmanager für Lechhauser Gewerbegebiet

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Initiiert wurde das Treffen von der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg und der CIMA Beratung + Management GmbH. Letztere tritt über Christian Hörmann und Solveig Lüthje als Gebietsmanger auf. Ende 2017 kündigte die Wirtschaftsförderung an, für einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren ein solches Gebietsmanagement zu finanzieren. Die CIMA unterstützt nun die Unternehmen im Gewerbegebiet Lechhausen Nord bei Netzwerkarbeit, Leerstands- und Flächenmanagement, sowie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Schwarzes Brett für Leerstände

„Es lohnt sich, sich zu treffen“, betonte am frühen Morgen Christian Hörmann. Sich über spezifische Themen auszutauschen und neue zu erarbeiten nütze allen Gewerbetreibenden vor Ort. Fernziel sei, eine Interessensvertretung für das Gewerbegebiet zu bilden. Nahziel ist die neue Webseite Augsburg-Ost. Die digitale Zwischenlösung ist in drei Rubriken gegliedert: Unternehmer, Arbeitnehmer und Allgemeine Informationen. Es gibt unter anderem ein Unternehmensverzeichnis, eine Übersicht über Mittags-Angebote, ÖPNV-Informationen sowie ein schwarzes Brett für leerstehende Immobilien. Letztere können dort kostenfrei „gepinnt“ werden. Hörmann wies jedoch darauf hin, dass die Stadt kein Makler sei. Es gehe lediglich um Sichtbarkeit.

Zweites Unternehmerfrühstück im IHLE BAKER'S 2018

„Grün fördert auch die Attraktivität eines Wirtschafts-Standorts“

Hauptthema des zweiten Unternehmerfrühstücks hat ebenfalls mit Sichtbarkeit zu tun, denn: „Grün fördert auch die Attraktivität eines Wirtschafts-Standorts“, ist Hamm überzeugt. „Das lockt Investitionen und Ansiedelungen von Unternehmen an.“ Ein Gewerbegebiet mit verschiedenen Grünflächen sei also durchaus sinnvoll und förderlich. Das Problem: „Wie andere Städte auch: Augsburg wächst. Das führt zur Flächenversiegelung. Bayern ist hier leider führend.“ Doch es gebe kreative Wege, Grün an den Standort zu bringen. Sei es über Dachbegrünung, wilde Wiesen am Straßenrand oder Schlingpflanzen an der Häuserfront.

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Das zahle sich aus: „Fachkräfte wollen dort hinziehen, wo die Lebensqualität hoch ist“, betonte Astrid Hamm. Bäume reduzieren zudem Dreck, Feinstaub und Lärm der Straße. Im Sommer spenden sie Schatten im Büro. Begrünung könne die Temperatur um zehn Grad im Sommer senken. Das verbessere die Arbeit der Mitarbeiter. Blumenwiesen sind zudem nicht so kostenintensiv oder aufwendig wie Rasen, sehen fröhlicher aus und bieten Lebensraum für Insekten und andere Tiere.

Pilotprojekt: Vertrag über temporäre Grünflächen

Genutzt werden könnten hierfür auch brachliegende, temporär nicht genutzte Gewerbeflächen. Viele Unternehmen schrecken jedoch davor zurück, diese naturnah zu gestalten. Siedeln sich hier bedrohte oder seltene Tiere an, greift der Umweltschutz im Falle eines Bauvorhabens ein. Darum startet die Stadt nun ein Pilotprojekt mit der Regierung von Schwaben. Ein öffentlich rechtlicher Vertrag mit Unternehmen über Flächen, auf denen bereits Baurecht besteht, oder erteilt werden sollen, soll die Firmen davor schützen. Wenn diese in der Zeit vor dem Bau die Flächen für die Natur zur Verfügung stellen, schützt der Vertrag das Baurecht, selbst wenn sich seltene Arten ansiedeln.

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Rund 50 Unternehmer aus dem Gewerbegebiet trafen sich Mitte November im IHLE BAKER’S in der Meraner Straße. Bei einem zweiten Unternehmerfrühstück standen die Themen Grünflächen und Bepflanzung auf dem Plan. Kein ganz unerheblicher Standortfaktor, wie Astrid Hamm vom Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg betonte. Bei einer Fahrt durch das Gewerbegebiet, konnte sie erste positive Beispiele finden – aber auch noch viele Potenzial-Flächen.

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Schwarzes Brett für Leerstände

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Zweites Unternehmerfrühstück im IHLE BAKER'S 2018

„Grün fördert auch die Attraktivität eines Wirtschafts-Standorts“

Hauptthema des zweiten Unternehmerfrühstücks hat ebenfalls mit Sichtbarkeit zu tun, denn: „Grün fördert auch die Attraktivität eines Wirtschafts-Standorts“, ist Hamm überzeugt. „Das lockt Investitionen und Ansiedelungen von Unternehmen an.“ Ein Gewerbegebiet mit verschiedenen Grünflächen sei also durchaus sinnvoll und förderlich. Das Problem: „Wie andere Städte auch: Augsburg wächst. Das führt zur Flächenversiegelung. Bayern ist hier leider führend.“ Doch es gebe kreative Wege, Grün an den Standort zu bringen. Sei es über Dachbegrünung, wilde Wiesen am Straßenrand oder Schlingpflanzen an der Häuserfront.

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Das zahle sich aus: „Fachkräfte wollen dort hinziehen, wo die Lebensqualität hoch ist“, betonte Astrid Hamm. Bäume reduzieren zudem Dreck, Feinstaub und Lärm der Straße. Im Sommer spenden sie Schatten im Büro. Begrünung könne die Temperatur um zehn Grad im Sommer senken. Das verbessere die Arbeit der Mitarbeiter. Blumenwiesen sind zudem nicht so kostenintensiv oder aufwendig wie Rasen, sehen fröhlicher aus und bieten Lebensraum für Insekten und andere Tiere.

Pilotprojekt: Vertrag über temporäre Grünflächen

Genutzt werden könnten hierfür auch brachliegende, temporär nicht genutzte Gewerbeflächen. Viele Unternehmen schrecken jedoch davor zurück, diese naturnah zu gestalten. Siedeln sich hier bedrohte oder seltene Tiere an, greift der Umweltschutz im Falle eines Bauvorhabens ein. Darum startet die Stadt nun ein Pilotprojekt mit der Regierung von Schwaben. Ein öffentlich rechtlicher Vertrag mit Unternehmen über Flächen, auf denen bereits Baurecht besteht, oder erteilt werden sollen, soll die Firmen davor schützen. Wenn diese in der Zeit vor dem Bau die Flächen für die Natur zur Verfügung stellen, schützt der Vertrag das Baurecht, selbst wenn sich seltene Arten ansiedeln.

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