Jahresbilanz Spielzeit 2018/19

So gut lief die Saison für das Staatstheater in Augsburg

Die Spielzeit 2018/19 ist beendet. Zeit für das Staatstheater Augsburg zu bilanzieren. Welche Veranstaltungen zogen am meisten Besucher in die Hallen? Und welche Entwicklungen waren weniger günstig für die Entwicklung der Publikumszahlen?

Nach dem Ender der Spielzeit 2018/19 konnte das Staatstheater nun einen vorläufigen Besucherstand von 187.700 Personen bei etwa 660 Vorstellungen verzeichnen. Im vorherigen Jahr lagen die Zahlen noch ein wenig positiver; fanden damals rund 196.680 Personen ihren Weg in die insgesamt 804 Vorstellungen.

Bedingt durch den Umzug in das Gaswerk, konnte die alte Brechtbühne rund vier Monate nicht bespielt werden. Die neue Brechtbühne auf dem Gaswerksareal stand erst ab dem 12. Januar zur Verfügung. Einen weiteren Grund für die leicht rückläufigen Tendenzen liefert aber auch die geringere Kapazität der Ausweichbühne im ehemaligen Kühlergebäude des Gaswerks.

„Wir haben trotz Schwierigkeiten eine hervorragende Besucherzahl erreichen können“

„Ich freue mich sehr über das Ergebnis dieser Saison. Wir haben wieder, trotz schwierigerer Bedingungen und Widrigkeiten durch den Umzug der Werkstätten und der Brechtbühne mitten in der Spielzeit, eine hervorragende Besucherzahl erreichen können. Das Staatstheater mit allen Abteilungen hat nicht nur die logistischen Herausforderungen gemeistert, sondern auch künstlerisch auf sehr hohem Niveau produziert und viele Menschen neu oder wieder für das Thema begeistern können. So entfalten die zahlreichen Kooperationen, z.B. mit der Universität und der Hochschule Augsburg immer stärkere Wirkungen in die Stadtgesellschaft hinein. Auf diese Leistungen können wir alle gemeinsam sehr stolz sein.“

Diese Stücke und Veranstaltungen begeisterten 2018/19 besonders

Publikumsliebling im Musiktheater waren in dieser Spielzeit Mozarts „Zauberflöte“ mit einer Auslastung von nahezu 90 Prozent und Donizettis Komische Oper „Don Pasquale“ mit einer Auslastung von fast 85 Prozent.

Spitzenreiter im Schauspiel hingegen war der „Tatort Augsburg“ mit einer Auslastung von ganzen 100 Prozent, dicht gefolgt von Georg Kaisers „Gas“ mit einer Auslastung von rund 98 Prozent. Auch die Karten für Brechts „Baal“ und das Familienstück „Mio Mio“ waren beliebt.

Besonders erfolgreich in der aktuellen Saison war aber das Ballett mit einer Gesamtauslastung von etwa 94 Prozent. Vor allem die Ballettabende von „Missing Link“ und die Veranstaltungen von „Vier Jahreszeiten“ erwiesen sich als Publikumsmagnet.

„Jesus Christ Superstar“ - ebenfalls gut besucht 

Als diesjährige Freilichtbühnen-Produktion zeigte das Staatstheater Augsburg Andrew Lloyd Webbers Rockoper „Jesus Christ Superstar“. Insgesamt 34.350 Besucher konnten hier gezählt werden. Das Musical ist damit die am viertbesten frequentierte Open-Air Produktion der letzten elf Jahre.

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Nach dem Ender der Spielzeit 2018/19 konnte das Staatstheater nun einen vorläufigen Besucherstand von 187.700 Personen bei etwa 660 Vorstellungen verzeichnen. Im vorherigen Jahr lagen die Zahlen noch ein wenig positiver; fanden damals rund 196.680 Personen ihren Weg in die insgesamt 804 Vorstellungen.

Bedingt durch den Umzug in das Gaswerk, konnte die alte Brechtbühne rund vier Monate nicht bespielt werden. Die neue Brechtbühne auf dem Gaswerksareal stand erst ab dem 12. Januar zur Verfügung. Einen weiteren Grund für die leicht rückläufigen Tendenzen liefert aber auch die geringere Kapazität der Ausweichbühne im ehemaligen Kühlergebäude des Gaswerks.

„Wir haben trotz Schwierigkeiten eine hervorragende Besucherzahl erreichen können“

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Spitzenreiter im Schauspiel hingegen war der „Tatort Augsburg“ mit einer Auslastung von ganzen 100 Prozent, dicht gefolgt von Georg Kaisers „Gas“ mit einer Auslastung von rund 98 Prozent. Auch die Karten für Brechts „Baal“ und das Familienstück „Mio Mio“ waren beliebt.

Besonders erfolgreich in der aktuellen Saison war aber das Ballett mit einer Gesamtauslastung von etwa 94 Prozent. Vor allem die Ballettabende von „Missing Link“ und die Veranstaltungen von „Vier Jahreszeiten“ erwiesen sich als Publikumsmagnet.

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