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So geht PCI in Augsburg mit der Nachwuchsproblematik um
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Handwerk

So geht PCI in Augsburg mit der Nachwuchsproblematik um

 Die Teilnehmer des Runden Tischs bei PCI erarbeiteten Initiativen zur Bekämpfung des Nachwuchsmangels im (Fliesenleger-) Handwer
Die Teilnehmer des Runden Tischs bei PCI erarbeiteten Initiativen zur Bekämpfung des Nachwuchsmangels im (Fliesenleger-) Handwerk. Foto: PCI Augsburg GmbH.

Die PCI Augsburg GmbH veranstaltete im Rahmen des PCI-Alpencup 2022 eine Diskussionsrunde zur Nachwuchsproblematik im (Fliesenleger-) Handwerk. Dabei wurden drei Lösungsansätze erarbeitet, die es in Zukunft umzusetzen gilt.

Dass das Handwerk ein Nachwuchsproblem hat, ist ein Thema, das mittler­weile in allen Medien und Nachrichten präsent ist. Beim von PCI initiierten „Runden Tisch“ tauschten sich dazu Vertreter der Handwerksbetriebe, Indus­trie, Europäischen Union Nationaler Fliesenfachverbände, Handwerkskammer, Nachwuchshandwerker und Fachpresse sowie der Fachverband Fliesen und Naturstein und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel aus.

Ein Überblick über die Problematik 
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Die insgesamt vierstündige und von Stephan Tschernek (Leiter Marketing PCI Gruppe) moderierte Diskussionsrunde startete mit einem Überblick zu den Zahlen und Fakten. Wie viele Auszubildende, offene Stellen und Ausbil­dungsstellen gibt es im (Fliesenleger-) Handwerk und wie viele Fliesenleger-Azubis brechen ihre Ausbildung ab? Bei der Ursachenforschung stellten die Teilnehmer neben bereits bekannten Faktoren wie beispielsweise der demographischen Entwicklung vor allem das Imageproblem des (Fliesenleger-) Handwerks in den Vordergrund. So raten zum Beispiel Eltern ihren Kindern von der Berufswahl zum Fliesenleger oder den Einstieg in die Bauberufe oft ab. Jugendliche, die dennoch diese Ausbildung wählen möchten, müssen sich in der Schule oder im Freundeskreis rechtfertigen. Dies deckt sich auch mit der Umfrage des Zentralverbands Deutsches Handwerks, in der unter anderem 61Prozent der Befragten das soziale Ansehen des Handwerks als eher niedrig empfinden.

Die Suche nach Lösungen

Doch ging es beim Runden Tisch vor allem um die Suche nach Lösungsansätzen. Die Teilnehmer waren der Ansicht, dass es zwar bislang einige vereinzelte Ansätze gibt, aber keine gemeinschaftliche Initiative aller Akteure mit Breitenwirkung. Um das Ansehen des (Fliesenleger-) Handwerks und auch die Sichtbarkeit des Handwerks zu stärken, halten die Teilnehmer eine Imagekampagne, die die Zielgruppe auf die richtige Weise anspricht, für ein geeignetes Mittel. Der Fachverband Fliesen und Naturstein wird das Projekt als Verantwortlicher gemeinsam mit den Beteiligten vorantreiben und die Image-Kampagne 2023 deutschlandweit in Umlauf bringen.

Zielgruppenorientierte Handlungsmaßnahmen

Viele Ansätze sind oft auch kaum zielgruppenspezifisch und zu theoretisch. Daher ist ein weiterer Lösungsvorschlag, gemeinsame Auftritte auf den Berufsausbildungsmessen zu organisieren. Dort sollen Musterkoffer und Materialien zum Mitmachen angeboten werden. Azubis sind dann die Berufsbotschafter im Alter der Zielgruppe. Ferner fehlt laut den Beobachtungen der Teilnehmer für die Jugendlichen ein umfassender Überblick darüber, welche Betriebe eigentlich Ausbildungsplätze anbieten. Viele Ausbildungsbetriebe melden diese nicht oder geben sie an verschiedenen Stellen weiter. Daher wird der Fachverband Fliesen und Naturstein die Handwerkskammer zukünftig dabei unterstützen.

Hilfe von der Industrie 
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„Wir wissen, dass die Nachwuchsproblematik im Handwerk ein immer größe­ren Problem wird. Auch wir als Hersteller in der Industrie sind gefordert, unse­ren Beitrag für die Zukunftssicherung des Handwerks zu leisten. Denn wenn es keine Fliesenleger mehr gibt, kann auch niemand mehr unsere Produkte verarbeiten. Die PCI ist schon seit langem und mit vielen verschiedenen Aktio­nen im Bereich Nachwuchsförderung aktiv“, erklärt Stephan Tschernek, Leiter der Marketing PCI Gruppe. „Mit dem Runden Tisch möchten wir so viele Akteure wie möglich zusammenbringen und gemeinschaftliche, konstruktive und realisierbare Initiativen auf den Weg bringen. Denn wir sitzen bei diesem Thema alle in einem Boot.“ 

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