Nutzung öffentlicher Plätze

So geht Augsburgs OB Gribl gegen Vandalismus am Rathausplatz vor

Symbolbild des belebten Rathausplatzes. Foto: Rebecca Weingarten / B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl will verstärkt in gegen Vandalismus vorgehen. Dazu werden neue Maßnahmen ergriffen. Besonderer Fokus liegt auf dem Augsburger Rathausplatz.

„Der Rathausplatz und die Wege entlang am Verwaltungsgebäude wie am Rathaus selbst sind das liebgewonnene ‚Sommerwohnzimmer‘ aller Augsburgerinnen und Augsburger. Die Betonung liegt hierbei auf ‚aller‘ Personen – ob jung, alt, arm, reich, Student, Unternehmer oder Rentner – jeglicher Couleur unserer Stadtgesellschaft“, so Gribl. Deshalb will der Oberbürgermeister diesen Bereich besser schützen.

Das wird im „Sommerwohnzimmer“ nicht mehr toleriert

Damit dieser öffentliche Raum auch zukünftig von der Augsburger Bevölkerung genutzt werden kann, teilte der Oberbürgermeister nun konkrete Maßnahmen mit. So werden Verschmutzungen, mutwilliges Stören durch übermäßigen Alkoholgenuss und überlaute Beschallung der öffentlichen Plätze in Zukunft nicht mehr toleriert. Gegen solche Vorkommnisse will die Stadt ab sofort nachdrücklich vorgehen. Denn bereits jetzt, nach den ersten Sonnen-Tagen des Jahres, fühlen sich viele belästigt. Auch im vergangenen Sommer gab es bereits Probleme. Mit dem Einsetzen der ersten sommerlichen Temperaturen sind diese wieder verstärkt aufgetreten. 

Augsburger Innenstadt soll „Ort allgemeiner Freude“ bleiben 

„Die ‚Gute Stube‘ der Stadt, unser städtisches ‚Wohnzimmer‘, muss weiterhin ein Ort allgemeiner Freude bleiben, und nicht allgemeinen Ärgernisses - für die Augsburger und die vielen Besucher aus dem In- und Ausland. Der Rathausplatz ist für alle da, die friedlich das Leben in der Stadt draußen genießen wollen. Wer das nicht respektiert, muss künftig damit rechnen, dass solches Verhalten nicht mehr toleriert wird“, erklärt OB Gribl weiter. Bereits im letzten Jahr wurde der städtische Ordnungsdienst bereits verstärkt „Diese Bemühungen haben Wirkung gezeigt. Gleichzeitig sollen alle Augsburgerinnen und Augsburger, die die schönen Plätze der Stadt in Ruhe genießen wollen und sich angemessen verhalten, wissen, dass sie willkommen sind“, so Ordnungsreferent Dirk Wurm.

Netiquette für die Nutzung öffentlicher Plätze

Vor allem rund um das renovierte Rathaus sowie den Treppeneingängen sollen in Zukunft vermehrt Kontrollen stattfinden. Damit macht die Stadt künftig verstärkt von ihrem Hausrecht Gebrauch. Denn insbesondere an diesen Orten findet häufig Vandalismus an der Fassaden oder den historischen Türen statt. Mit den geplanten Maßnahmen soll allerdings das Leben auf und um den Rathausplatz zukünftig an sich nicht eingeschränkt werden. Im Gegenteil: Nur extremes Verhalten sowie Vandalismus sollen so verstärkt eingedämmt werden. „Der Rathausplatz soll auch weiterhin ein Ort sein für die, die ihre Stadt gern haben und auf sie aufpassen wollen", formulierte es Pressesprecher Richard Goerlich am 30. März im Rahmen der Stadtratspressekonferenz.

Social Media-Kampagne bereits gestartet

Dazu plant die Stadt auch ein Kommunikations-Paket, das eindeutige Regeln und eine „Netiquette“ für die Nutzung öffentlicher Plätze in der Fuggerstadt vorsieht. Eine Social Media-Kampagne wurde bereits unter #Sommerwohnzimmer gestartet. Der Fokus liegt auf den Themen Respekt, Alkohol, Müll und Vandalismus. Dazu werden mehr Müllbehälter aufgesellt und Hinweisschilder angebracht. Auch der Ordnungsdienst ist verstärkt im Einsatz. Statt auf strenge Verbote setzt die Stadt aber mehr auf „soziale Kontrolle". „Wir glauben, dass die Mehrheit derer, die den Rathausplatz gerne nutzen, die aktuelle Lage nicht gut findet", so Goerlich.

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Das wird im „Sommerwohnzimmer“ nicht mehr toleriert

Damit dieser öffentliche Raum auch zukünftig von der Augsburger Bevölkerung genutzt werden kann, teilte der Oberbürgermeister nun konkrete Maßnahmen mit. So werden Verschmutzungen, mutwilliges Stören durch übermäßigen Alkoholgenuss und überlaute Beschallung der öffentlichen Plätze in Zukunft nicht mehr toleriert. Gegen solche Vorkommnisse will die Stadt ab sofort nachdrücklich vorgehen. Denn bereits jetzt, nach den ersten Sonnen-Tagen des Jahres, fühlen sich viele belästigt. Auch im vergangenen Sommer gab es bereits Probleme. Mit dem Einsetzen der ersten sommerlichen Temperaturen sind diese wieder verstärkt aufgetreten. 

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