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Siemens trennt sich von Osram
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OSRAM/Siemens

Siemens trennt sich von Osram

Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Aktionäre der Siemens AG zur Hauptversammlung in München. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Zukunft der Siemens Tochter Osram. Die Siemens-Aktionäre ermöglichen Osram den Gang an die Börse und beschlossen die Abspaltung der Licht-Tochter. In Augsburg fürchtet man sich nun vor einem weiteren Stellenabbau.

Die Zukunft von Osram ist beschlossen. Die Aktionäre der Hauptversammlung sind sich einig. Mit 98,21 Prozent stimmten die Siemens-Aktionäre für die Abspaltung von Osram. Eine 75 prozentige Zustimmung hätte gereicht. Damit ist der Weg für den Börsengang nun endlich frei. Bis es aber soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen. Osram wird frühestens im April den Börsengang wagen. „Unsere Aktionäre haben eine wichtige Entscheidung getroffen. Als börsennotiertes Unternehmen wird Osram direkten Zugang zum Kapitalmarkt und die Möglichkeit haben, sein Profil in der breiten Öffentlichkeit zu schärfen“, sagte Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG zum Ergebnis.

Osram ohne klassischen Börsengang

Die Abstimmung war für Osram ein Meilenstein. Denn mit der Ablösung vom Mutterkonzern kann Osram nun selbständig dafür sorgen, weiterhin das führende Unternehmen im globalen Lichtmarkt zu sein. Peter Löscher sieht Osram zudem als ein „attraktives Investment und eine interessante, eigenständig handelbare Anlage.“ Der Börsengang wird aber frühestens im April gewagt, denn die Abspaltung wird erst mit der Eintragung in den Handelsregister wirksam, welche auch im April stattfinden soll. Wer jetzt glaubt, dass Osram seinen Börsengang im klassischen Sinne plant, der liegt falsch. Siemens-Aktionäre erhalten für je zehn Siemens-Aktien eine Aktie der Osram Licht AG. Der Börsenwert einer Osram-Aktie bildet sich dann am ersten Handelstag an der Börse aus Angebot und Nachfrage. Ebenso wird der um Osram bereinigte Kurs der Siemens-Aktie nach Abspaltung im Börsenhandel ermittelt. Ganz loslassen kann die Siemens AG ihr Tochterunternehmen dennoch nicht. Nach der Abspaltung will Siemens noch 17 Prozent an Osram halten und der Siemens Pension-Trust soll 2,5 Prozent der Osram-Aktien bekommen.

Zwar ist der Weg für Osram an die Börse nun geebnet, dennoch ist die Stimmung getrübt. Es bleiben viele Fragen und Vermutungen im Raum stehen, denn unklar ist immer noch, warum sich Siemens von Osram trennt. Wie an vielen Osram-Standorten vermute man auch in Augsburg und Schwabmünchen einen weiteren Stellenabbau.

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