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Osram muss noch mehr Stellen abbauen
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OSRAM GmbH

Osram muss noch mehr Stellen abbauen

 Symbolbild, Stellenabbau bei Osram © FM2, Herbie - Fotolia.com, B4B SCHWABEN, Osram

Erst waren es 1000 Stellen, die Osram streichen wollte, jetzt kamen weitere 400 Stellen dazu. Der enorme Sparkurs der Konzernmutter Siemens trifft das Unternehmen hart. Auch Augsburg muss mit einem größeren Stellenabbau als geplant rechnen.

Insgesamt will Osram rund eine Milliarde Euro bis 2015 einsparen. Um dieses stramm gesetzte Ziel zu erreichen wird das Unternehmen Arbeitsplätze abbauen. Bereits Anfang 2012 begann Osram mit der Umsetzung der Sparmaßnahmen und meldete, dass in Deutschland bis ins Jahr 2014 rund 1000 Stellen gestrichen werden. Jetzt gibt es negative Neuheiten von OSRAM. Ergänzend zu den bislang kommunizierten Maßnahmen wurden nun weitere Strukturanpassungen beschlossen

Osram baut konsequent um

Diese Strukturanpassungen bewirken, dass die bisher angedachten Stellenkürzung um weitere 4.700 Stellen angehoben wird. Osram will das vor allem durch Werksverkäufe erreichen. Dem gegenüber soll ein Personalaufbau in zukunftsgerichtete Geschäftsfelder stehen. Die Anpassung im traditionellen Geschäft soll damit teilweise kompensiert werden. „Wir gehen konsequent den Weg des Firmenumbaus und schreiten dabei in das digitale Lichtzeitalter voran. Dabei sinkt bei LED-basierten Produkten unsere eigene Wertschöpfungstiefe im Vergleich zum traditionellen Geschäft deutlich. Daher kann der Stellenaufbau in den Zukunftsfeldern die Anpassungen im traditionellen Bereich leider nur teilweise kompensieren“, so Wolfgang Dehen, Vorstandsvorsitzender der OSRAM Licht AG.

Augsburg muss mehr Stellen abbauen

Osram hat mit dem Wandel auf dem Lichtmarkt zu kämpfen. Der Umbau der Kapazitäten und die damit verbundenen Stellenstreichungen teilte das Unternehmen bereits im Januar 2012 mit. Vor allem das Werk in Augsburg ist von den Strukturierungsmaßnahmen betroffen. Im Osram Werk in Augsburg werden Energiesparlampen hergestellt, diese sind aber nicht mehr zeitgemäß. Die Nachfrage am Lampenmarkt richtet sich immer mehr nach der LED-Technik. In Augsburg und Schwabmünchen beschäftigt Osram rund 2.000 Mitarbeiter. Bis 2014 sollte Augsburg 300 Stellen abbauen und Schwabmünchen 75. Doch jetzt muss Osram Augsburg nochmals 50 Stellen streichen.

Stellenaufbau in zukunftsgerichteten Märkten

Während das Unternehmen in den traditionellen Bereichen Stellen abbaut, baut Osram in zukunftsgerichteten Geschäftsfeldern seine Kapazitäten auf. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden hier rund 200 Stellen in Deutschland geschaffen. Am Standort in Augsburg hat Osram gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung ein Zukunftskonzept erarbeitet. Zentrale Punkte darin sind unter anderem der Ausbau des Standorts als Kompetenzzentrum für Fertigungsprozesse von LED-basierten Produkten oder auch der Ausbau der Leuchtstofflampenfertigung.

Weitere Informationen unter www.osram.de

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