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Siemens Automation und MathWorks bauen Kooperation aus
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The MathWorks GmbH / Siemens AG

Siemens Automation und MathWorks bauen Kooperation aus

 Siemens und MathWorks verstärken ihre Zusammenarbeit. Foto: Alexander Klaus / pixelio.de

Im Bereich der Simulation und modellbasierten Entwicklung setzt Siemens Automation auch weiterhin auf die Zusammenarbeit mit MathWorks. Von der Idee zur Anwendung soll es künftig schneller und kosteneffizienter gehen. Durch testen von komplexen Reglerstrategien in einer Simulation noch bevor diese auf die Steuerungshardware übertragen werden, soll dies möglich machen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion.

Bei Siemens dreht sich zurzeit alles um die Einsparung der Kosten und eine Steigerung der Effizienz. Beides will das Unternehmen durch Umstrukturierung und das Streichen von weltweit 7.800 Stellen bewirken. Geld und Zeit sparen will Siemens Automation nun auch durch eine engere Zusammenarbeit mit MathWorks. Gemeinsam arbeiten sie an einer Methode, um den Entwurf und den Einbau vielschichtiger Steuerungsfunktionen für den Anwender zu vereinfachen.

Geringere Kosten und weniger Zeitaufwand durch modellbasierte Entwicklung in Simulink und Integration in SIMATIC Steuerungen

Schneller und kosteneffizienter von der Idee zur Anwendung durch modellbasierte Entwicklung in Simulink und direkte Integration in SIMATIC Steuerungen – so soll die Lösung aussehen. Denn modellbasierte Entwicklung ermöglicht die Verifikation schwieriger Steuerungs- und Regelungsfunktionen bereits in der Simulation. Konzeptionelle Fehler können also frühzeitig erkannt und behoben werden, ohne eine reale Maschine oder Anlage zu bauen. Dadurch fallen die Kosten für Konstruktions- und Fertigungsaufwand weg und die Entwicklungs- sowie die Inbetriebnahmezeiten können sichtlich verkürzt werden.

So funktioniert der neue Prozess

Konkret läuft das Ganze folgendermaßen ab: Algorithmen, die zuerst in Simulink (Software zur Modellierung von technischen, physikalischen und finanzmathematischen Systemen) getestete werden, lassen sich automatisch zu einem Code generieren. Dieser ist auf Siemens SIMATIC S7 Industriesteuerungen und auf PC-basierten Echtzeit-Steuerungssystemen mit SIMATIC WinAC RTX lauffähig. Dies ermöglicht es, anspruchsvolle Reglerstrategien in einer Simulation zu testen. Sie müssen also nicht erst auf die Steuerungshardware übertragen werden.

Der Simulink PLC Coder von MathWorks fungiert als Bindeglied zwischen Simulation und Steuerung. Dieser wandelte die, in Simulink erstellten Modelle, automatisch in IEC61131-3 konformen SCL-Code (Structured Control Language) um. So generierte Funktionsbausteine können dann direkt in das Automatisierungsprojekt eingebunden werden. In STEP 7 V5.5 für SIMATIC S7-300 und S7-400 sowie in STEP 7 im TIA Portal für die neuste Steuerungsgenerationen SIMATIC S7-1200 und S7-1500.

Philipp Wallner bestätigt: Immer mehr Anwender setzen auf Simulationen

„Immer mehr Anwender aus dem Maschinen- und Anlagenbau, darunter führende Unternehmen aus den Branchen Windenergie, Druck und Verpackung, setzen Simulation und automatische Codegenerierung im Umfeld klassischer Industriesteuerungen ein, um ihre Ideen schneller zur Serienreife entwickeln und ihren Innovationsvorsprung ausbauen zu können“, so Philipp Wallner, Industry Manager, Industrial Automation & Machinery bei MathWorks.

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