Augsburg Marketing und Boxbote

„Shop & Drop“ soll Augsburger Innenstadt beleben

Ab Oktober können Kunden in der Augsburger Innenstadt ihre Einkäufe kostenlos bei „Bücher Pustet“ bis zum Ende des Shopping-Trips deponieren oder sich nachhause liefern lassen. Wir haben nachgefragt, wie die Vorbereitungen laufen und an wen das Angebot gerichtet ist.

Das dahinterstehende Konzept wurde von Augsburg Marketing und Boxbote entwickelt und nennt sich „Shop & Drop“. Herr Stinglwagner, wie kam es zur Idee für „Shop & Drop“?

Heinz Stinglwagner, Citymanager: Die stammt aus dem städtischen Mobilitätskonzept das zum Ziel hat, die Schadstoffbelastung in der Stadt zu verringern und von dem auch der innerstädtische Einzelhandel profitieren soll.

Raimund Seibold, Gründer von Boxbote: Wir von Boxbote haben schon immer unsere Ideen und unsere Vision mit der Stadt geteilt. Wir führten demnach regelmäßig Gespräche, wie wir unsere Vision, einen regionalen Marktplatz in Augsburg aufzubauen, umsetzen können. Es war quasi ein perfektes Timing, als uns von der Idee „Shop & Drop“ erzählt wurde. Letztendlich hat uns genau dieser Impuls gefehlt, um im Bereich Einzelhandel aktiv zu werden.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Stinglwagner: „Shop & Drop“ war von Anfang an als ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt, von Augsburg Marketing und dem Einzelhandel geplant. Wir brauchten noch einen starken, regionalen Logistikpartner, den wir mit Boxbote gefunden haben.

Seibold: Letztendlich war es wie ein Pitch für uns. Wir haben der Stadt unsere in Augsburg einzigartigen Möglichkeiten aufgezeigt und haben am Ende offensichtlich überzeugt. 

Wieso subventioniert Augsburg Marketing das Projekt? Was erhofft ihr euch davon?

Stinglwagner: Shop & Drop ist eine tolle Serviceleistung zu Belebung der Innenstadt. Augsburg Marketing fungiert hier als Impulsgeber und Unterstützer. Wir möchten damit den Kunden eine echte Erleichterung bieten, die Verweildauer in der City erhöhen und dem Handel ein nützliches Werkzeug zur Kundenzufriedenheit an die Hand geben.

Raimund, wie laufen die Vorbereitungen? Was muss im Vorfeld alles getan werden?

Wir müssen eine Infrastruktur schaffen, die für alle Parteien zu einer Win-Win-Situation führt. Wir sind bereits dabei, diverse Händler dementsprechend anzubinden.  

An wen richtet sich das Angebot?

Stinglwagner: An alle Händler in der Augsburger Innenstadt und natürlich deren Kunden, die sicherlich nichts dagegen haben „mit freien Händen“ unsere schöne City zu genießen.

Für wie viele Kunden ist das Angebot am Anfang ausgelegt?

Seibold: Das ist eine sehr gute Frage. Wir Jungunternehmer machen uns oftmals zu Beginn nicht so viele Gedanken. Wir leben von Tag zu Tag und versuchen sozusagen das „Flugzeug während des Fluges zu bauen". Das macht uns das Leben manchmal etwas schwer, aber so haben wir schon oft Dinge umgesetzt, welche für viele undenkbar waren.  

Ist geplant, dass die Einkäufe auch direkt im Laden abgegeben werden können?

Seibold: Ja, das ist auf jeden Fall geplant. Wir möchten sogar noch einen Schritt weiter gehen und klassische „On-Demand“-Artikel auf unserem Marktplatz platzieren und direkt vom Lager des Händlers aus zuzustellen. 

Will Augsburg Marketing damit auch Online-Käufer wieder in die Innenstadt ziehen?

Stinglwagner: Der Onlinehandel ist eine moderne Vertriebsplattform. Einkaufen im stationären Handel wird deswegen nicht überflüssig, ganz im Gegenteil. Beratung, mit allen Sinnen einkaufen und der Service in den Geschäften sind Pluspunkte, die der Onlinehandel nicht bieten kann. Mit Shop & Drop schaffen wir ein weiteres Plus für den stationären Handel.

Raimund, wie schaffst du es mit deinem  jungen Unternehmen das alles zu stemmen?

Wir sind ein eingespieltes Team und unsere Kuriere sind einzigartig. Ich frage mich fast täglich, wie das alles funktioniert. Aber wir halten alle zusammen und leben einen gemeinsamen Traum. 

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Heinz Stinglwagner, Citymanager: Die stammt aus dem städtischen Mobilitätskonzept das zum Ziel hat, die Schadstoffbelastung in der Stadt zu verringern und von dem auch der innerstädtische Einzelhandel profitieren soll.

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Wir müssen eine Infrastruktur schaffen, die für alle Parteien zu einer Win-Win-Situation führt. Wir sind bereits dabei, diverse Händler dementsprechend anzubinden.  

An wen richtet sich das Angebot?

Stinglwagner: An alle Händler in der Augsburger Innenstadt und natürlich deren Kunden, die sicherlich nichts dagegen haben „mit freien Händen“ unsere schöne City zu genießen.

Für wie viele Kunden ist das Angebot am Anfang ausgelegt?

Seibold: Das ist eine sehr gute Frage. Wir Jungunternehmer machen uns oftmals zu Beginn nicht so viele Gedanken. Wir leben von Tag zu Tag und versuchen sozusagen das „Flugzeug während des Fluges zu bauen". Das macht uns das Leben manchmal etwas schwer, aber so haben wir schon oft Dinge umgesetzt, welche für viele undenkbar waren.  

Ist geplant, dass die Einkäufe auch direkt im Laden abgegeben werden können?

Seibold: Ja, das ist auf jeden Fall geplant. Wir möchten sogar noch einen Schritt weiter gehen und klassische „On-Demand“-Artikel auf unserem Marktplatz platzieren und direkt vom Lager des Händlers aus zuzustellen. 

Will Augsburg Marketing damit auch Online-Käufer wieder in die Innenstadt ziehen?

Stinglwagner: Der Onlinehandel ist eine moderne Vertriebsplattform. Einkaufen im stationären Handel wird deswegen nicht überflüssig, ganz im Gegenteil. Beratung, mit allen Sinnen einkaufen und der Service in den Geschäften sind Pluspunkte, die der Onlinehandel nicht bieten kann. Mit Shop & Drop schaffen wir ein weiteres Plus für den stationären Handel.

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