Kooperation

SGL Carbon und Solvay schließen Entwicklungs-Vereinbarung

SGL Carbon mit Standort in Meitingen und Solvay werden in Zukunft enger zusammenarbeiten. Dadurch soll zum einen die technologische Entwicklung vorangetrieben werden. Andererseits sieht der angeschlagene Konzern SGL hier eine Möglichkeit einen Milliardenmarkt zu erschließen.

SGL Carbon und Solvay haben eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung geschlossen. Konkret geht es darum, erstmalig Faserverbundwerkstoffe auf Basis von Large-Tow-Carbonfasern auf den Markt zu bringen. Diese Materialien basieren dabei auf den Large-Tow-IM-Carbonfasern (Intermediate Modulus, IM) der SGL Carbon und den Harzsystemen der Solvay für Primärstrukturen basieren. Adressieren sollen sie dann den Bedarf der Verkehrsflugzeuge der nächsten Generation. Geringere Kosten und CO2- Emissionen sowie höhere Produktions- und Kraftstoffeffizienz ist das ausgeschriebene Ziel.

Augusto Di Donfrancesco: Der erste Schritt zu einer langen Partnerschaft

Die Vereinbarung umfasst Technologien mit Duroplast- und Thermoplast-Verbundwerkstoffen. Grundlage für die Zusammenarbeit sind die Expertise von SGL Carbon in der Großserienfertigung von Carbonfasern sowie die führende Rolle von Solvay als Lieferant von hochentwickelten Materialien für die Luftfahrtindustrie. „Für Solvay ist dies eine Gelegenheit, Faserverbundwerkstoffe auf Basis von 50K-IMCarbonfasern federführend in der Luftfahrtindustrie einzuführen. Mit diesem in hohem Maße konkurrenzfähigen Leistungsversprechen können wir unseren Kunden fortschrittlichste Lösungen kosteneffizient anbieten. Wir betrachten die Entwicklungsvereinbarung als ersten Schritt auf dem Weg zu einer langfristigen Partnerschaft“, erklärte Augusto Di Donfrancesco, Vorstandsmitglied von Solvay.

Michael Majerus: Entwicklung wird voran getrieben

Dr. Michael Majerus, Sprecher des Vorstands der SGL Carbon versicherte hingegen: „Durch Kombination unserer Carbonfaserkompetenz in der neu entwickelten und einzigartigen 50K IM-Faser mit Solvays Expertise in Harzformulierungen und Erfahrung in der Luft- und Raumfahrtindustrie, wollen beide Partner die Entwicklung eines fortschrittlichen Materialsystems für die Luftfahrt gezielt vorantreiben. Diese Allianz unterstützt die strategische Ausrichtung der SGL Carbon und wird unser Wachstum im attraktiven Luftfahrtmarkt beschleunigen.“ Faserverbundwerkstoffe in der Luftfahrt seien ein Milliardenmarkt, der im kommenden Jahrzehnt stark wachsen würde, sind sich beide Unternehmen sicher. SGL Carbon und Solvay seien dazu optimal aufgestellt, um passende Lösungen für die Anforderungen dieses Marktes zu entwickeln, heißt es in einer Mitteilung von SGL.

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Dr. Michael Majerus, Sprecher des Vorstands der SGL Carbon versicherte hingegen: „Durch Kombination unserer Carbonfaserkompetenz in der neu entwickelten und einzigartigen 50K IM-Faser mit Solvays Expertise in Harzformulierungen und Erfahrung in der Luft- und Raumfahrtindustrie, wollen beide Partner die Entwicklung eines fortschrittlichen Materialsystems für die Luftfahrt gezielt vorantreiben. Diese Allianz unterstützt die strategische Ausrichtung der SGL Carbon und wird unser Wachstum im attraktiven Luftfahrtmarkt beschleunigen.“ Faserverbundwerkstoffe in der Luftfahrt seien ein Milliardenmarkt, der im kommenden Jahrzehnt stark wachsen würde, sind sich beide Unternehmen sicher. SGL Carbon und Solvay seien dazu optimal aufgestellt, um passende Lösungen für die Anforderungen dieses Marktes zu entwickeln, heißt es in einer Mitteilung von SGL.

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