Augsburger Modelabel

Serfan will mit neuem Investor weiter wachsen

Serhat Yilmaz, Gründer und Geschäftsführer von Serfan, mit dem Investor Henry Christ. Foto: Serfan
Serhat Yilmaz startet mit einem Investor in das dritte Geschäftsjahr. Insgesamt eine Viertelmillion Euro investiert der Unternehmer Henry Christ in das Augsburger Modelabel Serfan.

Damit besitzt Christ nun 25 Prozent der Unternehmensanteile. Die weiteren 75 Prozent und damit die Mehrheit des Unternehmens hält weiterhin Yilmaz. Bisher finanzierte sich Serfan aus dem Eigenkapital von Yilmaz sowie dessen Web- und Grafikdesign-Agentur by-agentur. Yilmaz gründete das Modelabel gemeinsam mit Stefan Buntscheck, der das Unternehmen jedoch nach 20 Monaten wieder verließ. Mit dem nun eingeworbenen Geld sollen weitere Schuh-Modelle gefertigt werden und die Kollektionen wachsen.

Das planen Yilmaz und Christ

Laut Gründer und Geschäftsführer Yilmaz bleiben die Chelsea Boots weiterhin der Bestseller. Dennoch sei es sowohl für Endkunden als auch für die Handelspartner wichtig, die Produktpalette zu erweitern. Deshalb freut sich Yilmaz, mit Christ einen Partner gefunden zu haben, der dieselben Unternehmens-Ziele verfolgt. So sollen unter anderem die Kollektionen erweitert werden. Zudem will das Modelabel auf nationaler und internationaler Ebene weiter wachsen. Yilmaz plant deshalb, das Label auch in Amerika, England und Asien breiter aufzustellen. Außerdem sind Kooperationen im stationären Einzelhandel angedacht.

„In den kommenden Jahren wird sich das Nutzungs-Verhalten in sozialen Netzwerken stark verändern“

Darüber hinaus soll das Investment für weitere Marketing-Maßnahmen eingesetzt werden. Hier richtet Yilmaz den Fokus auf das Social Media Marketing. „In den kommenden Jahren wird sich das Nutzungs-Verhalten in sozialen Netzwerken stark verändern. Wir werden Social Media dann nicht mehr nur zum privaten Austausch und als Informations-Quelle nutzen, sondern auch als Shopping-Plattform“, vermutet Yilmaz. Nach Angaben des Gründers werden schon jetzt knapp 50 Prozent der Nutzer des Online-Shops über soziale Medien auf das Label aufmerksam. Dennoch will Yilmaz den Einzelhandel nicht vernachlässigen.

Weitere erfolgreiche Startups

Neben Serfan machten besonders im letzten Jahr noch weitere junge Unternehmen aus Bayerisch-Schwäbische auf sich aufmerksam. Darunter sind beispielsweise die beiden Augsburger Unternehmen Degree Clothing und Little Lunch oder auch die die beiden Allgäuer Startups Sitehero und Earebel.

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Damit besitzt Christ nun 25 Prozent der Unternehmensanteile. Die weiteren 75 Prozent und damit die Mehrheit des Unternehmens hält weiterhin Yilmaz. Bisher finanzierte sich Serfan aus dem Eigenkapital von Yilmaz sowie dessen Web- und Grafikdesign-Agentur by-agentur. Yilmaz gründete das Modelabel gemeinsam mit Stefan Buntscheck, der das Unternehmen jedoch nach 20 Monaten wieder verließ. Mit dem nun eingeworbenen Geld sollen weitere Schuh-Modelle gefertigt werden und die Kollektionen wachsen.

Das planen Yilmaz und Christ

Laut Gründer und Geschäftsführer Yilmaz bleiben die Chelsea Boots weiterhin der Bestseller. Dennoch sei es sowohl für Endkunden als auch für die Handelspartner wichtig, die Produktpalette zu erweitern. Deshalb freut sich Yilmaz, mit Christ einen Partner gefunden zu haben, der dieselben Unternehmens-Ziele verfolgt. So sollen unter anderem die Kollektionen erweitert werden. Zudem will das Modelabel auf nationaler und internationaler Ebene weiter wachsen. Yilmaz plant deshalb, das Label auch in Amerika, England und Asien breiter aufzustellen. Außerdem sind Kooperationen im stationären Einzelhandel angedacht.

„In den kommenden Jahren wird sich das Nutzungs-Verhalten in sozialen Netzwerken stark verändern“

Darüber hinaus soll das Investment für weitere Marketing-Maßnahmen eingesetzt werden. Hier richtet Yilmaz den Fokus auf das Social Media Marketing. „In den kommenden Jahren wird sich das Nutzungs-Verhalten in sozialen Netzwerken stark verändern. Wir werden Social Media dann nicht mehr nur zum privaten Austausch und als Informations-Quelle nutzen, sondern auch als Shopping-Plattform“, vermutet Yilmaz. Nach Angaben des Gründers werden schon jetzt knapp 50 Prozent der Nutzer des Online-Shops über soziale Medien auf das Label aufmerksam. Dennoch will Yilmaz den Einzelhandel nicht vernachlässigen.

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