Home-Office-Umfrage, Folge 4

seowerk: „Home-Office war nichts wirklich Neues“

Wir haben bei Unternehmen in Bayerisch-Schwaben nachgefragt, wie sie nach dem Corona-Lockdown das mobile Arbeiten beurteilen. seowerk-Geschäftsführer Niko Steeb hat im Interview verraten, weshalb feste Rituale beim Home-Office besonders wichtig seien.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Für viele Menschen hat für ein Tag auf den nächsten das Home-Office gerufen. Wie konnten Sie hierbei unterstützen?

Niko Steeb: Bei uns im seowerk haben wir faktisch alle gut 30 Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen nach Hause ins Home-Office geschickt. Allerdings taten wir dies freiwillig und bereits eine Woche bevor es die meisten Firmen machen mussten – von daher konnten wir uns darauf vorbereiten und Bildschirme und weiteres auf unsere Mitarbeiter aufteilen. Außerdem haben wir teils dafür gesorgt, dass stabiles Internet zuhause vorhanden ist, beispielsweise über einen mobilen Wlan-Router. Zugute kam uns weiterhin, dass wir bereits seit mehr als zwei Jahren intern – auch im Büro – hauptsächlich über digitale Kanäle und Tools wie zum Beispiel Slack und Google Meet zusammengearbeitet haben. Insofern war das Home-Office für uns aus Kommunikationssicht nichts wirklich Neues.

Was sollten Unternehmen bei der Umstellung auf Home-Office beachten?

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Wie erwähnt war der größte Vorteil für uns, dass wir bereits digital kommuniziert hatten, lange bevor Corona in Sicht kam. Ohne diesen Vorteil wäre, da sind wir uns sicher, das Home-Office enorm herausfordernd und schädigend für unsere Agentur geworden. Am Wichtigsten für uns war es, dass wir neben der digitalen Kommunikation auch alle Daten für alle Mitarbeiter zu jeder Zeit zur Verfügung stellen konnten. Zudem hatten wir feste Team-Meetings, sodass man sich auch nicht aus den Augen verlor.

Welche Tipps gibt es, dass das Home-Office auch ohne Probleme funktioniert?

Wichtig sind Rituale. So haben sich bei uns jeden Morgen und teilweise jeden Abend die verschiedenen Teams der seowerk GmbH, die Teamleiter oder auch die Geschäftsführung in Video-Meetings getroffen. Somit blieb man in Kontakt – nicht nur geschäftlich, sondern auch persönlich. Viele unserer Mitarbeiter haben persönliche Rituale entwickelt, beispielsweise einen „Weg zur Arbeit“ am Morgen, also ein Spaziergang, damit das Zuhause vom Home-Office zumindest geistig etwas getrennt werden kann.

Welche sind die häufigsten Fehler im mobilen Office? Und wie kann man sie vermeiden?

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 Der größte Fehler beziehungsweise die größte Gefahr ist meiner Ansicht nach ein gewisser Schlendrian. Beispielsweise sich gehen zu lassen, im Bett die Arbeit zu beginnen, Sport wegzulassen oder auch auf das Frühstück zu verzichten. Von einigen Bekannten habe ich zudem gehört, dass einige wohl auch den Fernseher neben der Arbeit laufen lassen, worunter die Qualität und der Output am Ende stark leiden.

Wann wird, Ihrer Meinung nach, das Arbeiten von Zuhause in Deutschland zur Normalität werden?

Ich denke, dass es durch Corona bereits normal geworden ist – und es funktioniert ja auch ziemlich gut. Allerdings wird das Home-Office unserer Überzeugung im seowerk nach nie das Büro ganz ersetzen können. Viele Mitarbeiter wollen auch – anders als früher – gar nicht immer von zuhause aus arbeiten und vermissen die Kollegen und den Abstand zu den eigenen vier Wänden. Interessant ist, dass Home-Office auf Arbeitgeberseite überhaupt für viele denkbar wurde, während es für viele Arbeitnehmer auch an Attraktivität verloren haben dürfte.

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Wann wird, Ihrer Meinung nach, das Arbeiten von Zuhause in Deutschland zur Normalität werden?

Ich denke, dass es durch Corona bereits normal geworden ist – und es funktioniert ja auch ziemlich gut. Allerdings wird das Home-Office unserer Überzeugung im seowerk nach nie das Büro ganz ersetzen können. Viele Mitarbeiter wollen auch – anders als früher – gar nicht immer von zuhause aus arbeiten und vermissen die Kollegen und den Abstand zu den eigenen vier Wänden. Interessant ist, dass Home-Office auf Arbeitgeberseite überhaupt für viele denkbar wurde, während es für viele Arbeitnehmer auch an Attraktivität verloren haben dürfte.

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