Home-Office-Umfrage, Folge 2

Patrizia AG: „Geisteigerte Produktivität“ im Home-Office

Wir haben bei bayerisch-schwäbischen Unternehmen nachgefragt, wie sie nach dem Corona-Lockdown die Möglichkeit des mobilen Arbeitens beurteilen. Sabine Schillinger-Köhne, Head of Human Resources Germany, Patrizia AG, hat erklärt, weshalb es für sie persönlich eine positive Erfahrung war, von zuhause aus zu arbeiten.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Während Corona haben viele Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Home-Office geschickt. Wenn Sie jetzt daran zurückdenken – positiv oder negativ? Und weshalb?

Sabine Schillinger-Köhne: Wenn wir an die Phase des Lockdowns denken, beeindruckt uns immer noch, wie schnell der Switch von Präsenzarbeit im Büro zu mobiler Arbeit von unseren Mitarbeitern, Führungskräften und IT-Kollegen vollzogen wurde – und das von heute auf morgen. In Rekordgeschwindigkeit waren alle mobil arbeitsfähig und haben im Handumdrehen in die neue Arbeitsform hineingefunden – das heißt, Präsenztermine durch Videocalls ersetzt und neu eingeführte Collaboration Tools wie beispielsweise Teams genutzt. Zeitweise haben mehr als drei Viertel aller Mitarbeiter mobil gearbeitet. Und es hat – dank unserer IT-Kollegen – erstaunlich gut funktioniert.

Haben Sie selbst auch die Erfahrung gemacht, von zuhause aus zu arbeiten? Wenn ja, wie fanden Sie es?

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Meine persönlichen Erfahrungen waren durchweg positiv. Als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern war ich froh über die Möglichkeit, von heute auf morgen von zuhause arbeiten zu können. Allerdings erforderte es dennoch einige Anstrengungen, um Home-Schooling und mobile Working sowie Familie unter einen Hut zu bringen. Es hat letztlich gut geklappt, war aber auch eine sehr intensive Zeit.

Wird das Thema „Arbeiten von zuhause“ Ihrer Meinung nach zukünftig auch ohne Katastrophenfälle zunehmen?

Meiner Meinung nach wird „Arbeiten von zuhause“ beziehungsweise mobiles Arbeiten ein festes Element in der künftigen Arbeitswelt sein. Dies entspricht auch unserer Philosophie als Arbeitgeber. Als internationales Unternehmen arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen heute schon in virtuellen Teams über den Globus hinweg und in unterschiedlichen Zeitzonen. Reine Präsenz am Arbeitsplatz tritt hier in den Hintergrund. Vielen fehlte aber auch die Möglichkeit zum direkten persönlichen Austausch mit den Kollegen. Ich denke daher, eine gesunde Mischung aus Präsenzarbeit und mobilem Arbeiten könnte der erfolgversprechendste Weg in die Zukunft sein.

Welche Rolle spielt das Vertrauen gegenüber den Mitarbeitern im Home-Office?

Vertrauen ist die Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen Zusammenarbeit und gleichzeitig einer unserer wesentlichen Firmenwerte. Vertrauen betrifft nicht nur mobiles Arbeiten. Wir haben insbesondere in der Zeit des Lockdowns gesehen, wie verantwortungsbewusst die Kollegen mit der neuen Situation umgegangen sind und das Unternehmen maßgeblich dabei unterstützt haben, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Gab es bereits vor Corona die Möglichkeit für Home-Office in Ihrem Unternehmen?

Bereits vor Corona gab es bei Patrizia die Möglichkeit mobil zu arbeiten. Diese richtete sich nach der Tätigkeit und der persönlichen Situation der Mitarbeiter. Jetzt, da wir aller Voraussicht nach auch weiterhin mit den Maßgaben des Social Distancing und Hygienevorschriften leben müssen, halten wir es für sinnvoll, gemäß bestimmter Richtlinien die Möglichkeiten des mobile Working weiter zu nutzen.

Hat die Kommunikation mit Kollegen und Kunden noch gut funktioniert? Wenn ja, auf welchen Wegen?

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Teil des schnellen und reibungslosen Switchs von Büroarbeit zum mobilen Arbeiten für mehr als 75 Prozent unserer Mitarbeiter weltweit waren auch neue Kommunikationstools, etwa der Einsatz von Telefon- und Video-Konferenzen. Die Kommunikation mit unseren Kunden, aber auch intern über unser 24 Standorte hinweg verlief reibungslos. Seit der Lockerung der Regelungen hören wir jedoch zunehmend, dass ein persönliches Treffen mit den Kollegen auf Dauer nicht durch Video-Schalten zu ersetzen sind. Auch hier denke ich, kommt es künftig auf eine ausgewogene Mischung an.

Wie zufrieden waren Ihre Mitarbeiter mit dem Modell?

Unsere Mitarbeiter haben sich sehr schnell an die neuen Gegebenheiten angepasst und zum Teil sogar von gesteigerter Produktivität berichtet. Anderen hingegen fehlte der direkte und persönliche Kontakt zu den Kollegen. Wir betrachten daher eine ausgewogene und intelligente Mischung aus Präsenz im Büro und mobilem Arbeiten als die beste Lösung,

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Wird das Thema „Arbeiten von zuhause“ Ihrer Meinung nach zukünftig auch ohne Katastrophenfälle zunehmen?

Meiner Meinung nach wird „Arbeiten von zuhause“ beziehungsweise mobiles Arbeiten ein festes Element in der künftigen Arbeitswelt sein. Dies entspricht auch unserer Philosophie als Arbeitgeber. Als internationales Unternehmen arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen heute schon in virtuellen Teams über den Globus hinweg und in unterschiedlichen Zeitzonen. Reine Präsenz am Arbeitsplatz tritt hier in den Hintergrund. Vielen fehlte aber auch die Möglichkeit zum direkten persönlichen Austausch mit den Kollegen. Ich denke daher, eine gesunde Mischung aus Präsenzarbeit und mobilem Arbeiten könnte der erfolgversprechendste Weg in die Zukunft sein.

Welche Rolle spielt das Vertrauen gegenüber den Mitarbeitern im Home-Office?

Vertrauen ist die Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen Zusammenarbeit und gleichzeitig einer unserer wesentlichen Firmenwerte. Vertrauen betrifft nicht nur mobiles Arbeiten. Wir haben insbesondere in der Zeit des Lockdowns gesehen, wie verantwortungsbewusst die Kollegen mit der neuen Situation umgegangen sind und das Unternehmen maßgeblich dabei unterstützt haben, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Gab es bereits vor Corona die Möglichkeit für Home-Office in Ihrem Unternehmen?

Bereits vor Corona gab es bei Patrizia die Möglichkeit mobil zu arbeiten. Diese richtete sich nach der Tätigkeit und der persönlichen Situation der Mitarbeiter. Jetzt, da wir aller Voraussicht nach auch weiterhin mit den Maßgaben des Social Distancing und Hygienevorschriften leben müssen, halten wir es für sinnvoll, gemäß bestimmter Richtlinien die Möglichkeiten des mobile Working weiter zu nutzen.

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Unsere Mitarbeiter haben sich sehr schnell an die neuen Gegebenheiten angepasst und zum Teil sogar von gesteigerter Produktivität berichtet. Anderen hingegen fehlte der direkte und persönliche Kontakt zu den Kollegen. Wir betrachten daher eine ausgewogene und intelligente Mischung aus Präsenz im Büro und mobilem Arbeiten als die beste Lösung,

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