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Schwäbische Firmen durch Ukraine-Krieg in Gefahr
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Auslandshandel

Schwäbische Firmen durch Ukraine-Krieg in Gefahr

 Archivbild. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Foto: StMWi/E. Neureuther
Archivbild. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Foto: StMWi/E. Neureuther

Die Angriffe Russlands und noch unabsehbare Entwicklung der aktuellen Geschehnisse in der Ukraine wirken sich auch auf den Mittelstand in Bayerisch-Schwaben. Welche Unternehmen besonders besorgt in den Osten blicken müssen.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärt zur Lage in der Ukraine: „Der russische Angriff auf die Ukraine hat bereits zahlreiche Menschenleben gekostet und bedroht weitere. Auch hunderte bayerische Firmen haben Investitionen und vielfach auch eigene Standorte in der Ukraine. Wichtige bayerische Unternehmen mit intensiven Geschäftsbeziehungen in die Ukraine sind unter anderem MAN Truck & Bus, MAN ES, Siemens, Leoni, Kromberg & Schubert und die Knauf Gruppe. Gerade auch im Zulieferbereich für die Automobilindustrie sind viele Arbeitsplätze angesiedelt."

Wohin führt der Krieg?
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Um sich ein Bild der Lage zu machen, fand heute bereits ein Gespräch zwischen Aiwanger und dem Repräsentanten Bayerns in der Ukraine, Alexander Markus, statt. Der Vorsitzende der deutsch-ukrainischen Handelskammer und gleichzeitig Beauftragte der bayerischen Wirtschaft, ist aufgrund der Zuspitzung der Sicherheitslage und der Ausreiseaufforderung des Auswärtigen Amtes bereits aus Kiew abgereist und befindet sich in Deutschland. Nach seinen Angaben sind die Menschen in Kiew heute morgen gegen 4 Uhr durch Explosionen aufgeschreckt worden. Es wurden vor Ort militärische Ziele wie der Militärflughafen bombardiert. Völlig unklar ist, wie sich die Lage weiterentwickelt.

Wie wichtig ist der Handel in die Ukraine?
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Bereits heute führe der bayerische Wirtschaftsminister weitere Gespräche zur Frage der Versorgungssicherheit mit Gas, für morgen ist eine Wirtschaftsrunde mit betroffenen Unternehmen anberaumt. Aiwanger beantrage auch eine zeitnahe Wirtschaftsministerkonferenz, bei der er den stellvertretenden Vorsitz innehat.  Die Ukraine und Bayern haben ein Handelsvolumen von knapp einer Milliarde Euro. Aus der Ukraine werden Elektrotechnik, Holzwaren, und Ernährungsprodukte importiert. Die wichtigsten bayerischen Exportwaren sind Maschinen, Fahrzeuge und chemische Erzeugnisse. Die Ukraine nimmt den 43. Rang aller Länder im bayerischen Außenhandel ein.

Werden Lieferketten abreißen?
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Aiwanger führt seine Einschätzung aus: „Oberstes Ziel ist es derzeit, Menschenleben zu retten. Auch deutsche Geschäftsführer von Firmen haben die Ukraine bereits verlassen oder sind dabei. Mitarbeiter werden in Sicherheit gebracht, soweit dies möglich ist.“ Als Nächstes stelle sich auch für die bayerisch-schwäbische Wirtschaft die Frage, inwiefern die Sicherheitslage weiter eskaliert und auch Lieferketten abreißen. Das hätte erneut Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bayerisch-schwäbischer Standorte. Gegebenenfalls seien dann Verlagerungen notwendig, was aber viele Monate dauern dürfte. Aiwanger halte es deshalb für dringlich, ein Bundesprogramm zur Anpassung von Lieferprozessen auf den Weg zu bringen. Dieses müsse in enger Abstimmung mit der Wirtschaft umgesetzt werden.

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