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Schwaben sind bayernweit die größten Pessimisten vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
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vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Schwaben sind bayernweit die größten Pessimisten vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

 Die Sieben Schwaben, Foto: commons.wikimedia.org

Eine vbw-Studie ergab, dass die bayerischen Schwaben am schwärzesten in die Zukunft der heimischen Wirtschaft blicken. Dennoch nehmen sie im aktuellen Vergleich eine Spitzenposition ein. Damit das so bleibt, fordert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft einen wirtschaftsnahen Ausbau der schwäbischen Infrastruktur.

Die Infrastruktur in Augsburg soll noch stärker an die Anforderungen der Wirtschaftsregion angepasst werden, fordert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. . Insbesondere die Kommunikations-Infrastruktur, die Zusammenarbeit von Unternehmen und Hochschulen sowie die Kinderbetreuung, aber auch Verkehrsanbindung und Energieversorgung sollen in der Schwäbischen Metropole verbessert werden, so die vbw weiter. Dies ergab nun eine Untersuchung der vbw, die nun im Rahmen einer Fachveranstaltung vorgestellt und diskutiert wurde.

Schwäbische Infrastruktur muss Betriebe in der Region stützen

In seiner Einstiegsrede betonte Bertram Brossardt, der vbw-Hauptgeschäftsführer, die Standortqualitäten und Entwicklungspotenziale der größtenteils mittelständisch und industriell geprägten Region. „Um die leistungsstarke und zukunftsfähige Wirtschaft Schwabens weiter zu fördern, brauchen wir Infrastrukturen, die die Betriebe in der Region bestmöglich stützen“, so Brossardt weiter. Laut der vbw-Studie „Unternehmersicht: Bayern und seine Regionen im Vergleich“ nimmt der Standort Schwaben aus Unternehmersicht derzeit eine Spitzenposition ein: Bayerisch Schwaben platziert sich unter den Regierungsbezirken auf dem zweiten Platz.

Schwaben blicken bayernweit am schwärzesten in die Zukunft

Auch zur wirtschaftlichen Lage befragte die vbw die Unternehmer im Rahmen der Studie. Auch an dieser Stelle hebt sich Bayerisch-Schwaben von den meisten Bezirken ab: Die Schwaben bewerten die aktuelle Wirtschaftslage sowie die Lage im eigenen Unternehmen überdurchschnittlich gut. Für die Zukunft äußerten sich die Schwaben jedoch weniger zuversichtlich: Etwa 13 Prozent erwarten eine Verschlechterung – dies entspricht bayernweit dem höchsten Wert. „Hier muss die Politik gegensteuern und mit den richtigen Infrastruktur-Maßnahmen den Grundstein für einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft legen“, äußerte sich vbw-Hauptgeschäftsführer Brossardt.

vbw fordert Breitband-Ausbau in der Augsburger Umgebung

Außerhalb Augsburgs sieht der vbw-Hauptgeschäftsführer Brossardt flächendeckenden Handlungsbedarf vor allem beim Breitband-Ausbau. Nicht nur für die internationale Geschäftskommunikation, auch als Grundlage für Steuerungstechnologien in den Bereichen Energie und Verkehr sowie für die Umsetzung von eGovernment betrachtet die vbw Breitband als unverzichtbar. Außerdem betonte Brossardt die Bedeutung von Innovationen für unternehmerischen Erfolg und forderte eine engere Zusammenarbeit von Hochschulen und Forschungszentren mit den Betrieben in Schwaben auf. Des Weiteren müssten gerade in den ländlichen Gebieten Schwabens die flächendeckende Kinderbetreuung und der Ausbau von Ganztagsschulen stärker verfolgt werden.

Schwäbische Verkehrsinfrastruktur muss ausgebaut werden

Bei der Verkehrsinfrastruktur wie bei der Energieversorgung sieht die vbw ebenfalls große Dringlichkeiten, wie Philipp Erwein Prinz von der Leyen, Vorsitzender der vbw-Bezirksgruppe Schwaben, erklärte. „Besonders wichtig ist der Ausbau der A8 zwischen Ulm und Augsburg, der Bundesstraße B12 zwischen Buchloe und Kempten und des Personen- und Güterverkehrs auf der Bahnstrecke Stuttgart – Ulm – Augsburg. Ergänzend dazu ist die Verzahnung des Augsburger Nahverkehrs mit dem Regio-Schienentakt und dem Fernverkehr nötig.“

vbw fordert schnelle Realisierung eines Gaskraftwerks

Laut von der Leyen ist eine zuverlässige Energieversorgung für die schwäbischen Unternehmen genauso wichtig wie die Verkehrsinfrastruktur. Die Anbindung der Region an nationale und internationale Strom-Autobahnen und die Umrüstung der Verteil-Netze zur Integration von dezentraler Energieeinspeisung und Verbrauchssteuerung müsse dafür gelingen. Des Weiteren forderte von der Leyen zur Sicherung der Grundversorgung die schnelle Realisierung eines Gaskraftwerks in Gundremmingen oder Leipheim sowie die Stärkung der regenerativen Energieerzeugung in der Fläche. „Das Gelingen dieser Projekte hängt auch wesentlich von der Qualität der Arbeit in unseren Verwaltungen ab. Ich setze hier auf Erfolg – unsere Unternehmen sind darauf dringend angewiesen“, erläuterte der Vorsitzende der vbw-Bezirksgruppe Schwaben Philipp Erwein Prinz von der Leyen.

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