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Schutz vor Übernahmen: „Fall Kuka darf sich nicht wiederholen“
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Abstimmung EU-Parlament

Schutz vor Übernahmen: „Fall Kuka darf sich nicht wiederholen“

Der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber begrüßt das Votum des Europäischen Parlaments. Foto: MdEP Markus Ferber

In der EU sollen Investitionen aus Drittstaaten künftig genauer unter die Lupe genommen werden. Damit sollen Übernahmen von Unternehmen wie im Fall Kuka strenger geprüft werden.

Das Europäische Parlament hat einer neuen EU-Verordnung zugestimmt, die Firmenübernahmen in sensiblen Branchen bremsen soll, wenn sie durch „staatsnahe Akteure aus Drittstaaten“ erfolgen. Der europäische Gesetzgeber reagiert damit auf mehrere Firmenübernahmen vor allem durch chinesische Unternehmen.

Technologien vor China schützen

„Wir müssen unsere europäischen Technologien vor einem Ausverkauf nach China schützen“, so der CSU-Europaabgeordnete, Markus Ferber und begrüßt das klare Votum des Europäischen Parlaments am Donnerstag in Straßburg. „Es geht dabei nicht um Abschottung oder die Einschränkung der freien Marktwirtschaft, sondern um den Schutz unserer europäischen Unternehmen.“

Fall Kuka ist ein Paradebeispiel

Paradebeispiel sei die Übernahme des Roboterherstellers Kuka. Schon damals warnte der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber: „Wir dürfen Perlen wie Kuka nicht leichtfertig aus der Hand geben, wenn die europäische Wirtschaft auch künftig in Schlüsselindustrien wettbewerbsfähig bleiben will. Ein Fall wie Kuka darf sich nicht wiederholen“

„Angriffe treffen gerade den Mittelstand“ 

Der CSU-Europaabgeordnete betont: „Wettbewerb ist gut, aber er muss fair sein. Wenn ausländische Unternehmen mit staatlicher Hilfe aufgepäppelt werden, sind das keine fairen Wettbewerbsbedingungen“, sagt Markus Ferber. „Die Zeit drängt, denn die Gefahr lauert im schleichenden Transfer von europäischen Technologien nach Asien, deswegen müssen die wirtschaftlichen Interessen Europas und unsere Arbeitsplätze verteidigt werden. Denn diese Angriffe treffen oft und gerade den Mittelstand.“

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