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Schuljahresanfang: So ist die Lage in Schwaben
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Regierung von Schwaben

Schuljahresanfang: So ist die Lage in Schwaben

 Dr. Peter Hell stellt die Situation zum Schuljahresbeginn vor. Foto: B4B SCHWABEN

Da der Schulbeginn nicht mehr lange auf sich warten lässt, hat der Leiter des Bereichs Schule der Regierung von Schwaben, Dr. Peter Hell, über die aktuelle Lage an schwäbischen Schulen informiert. Dies betrifft die aktuelle Gesamtsituation der Grundschulen, Mittelschulen, Förderzentren und Beruflichen Schulen.

von Miriam Glaß, Online-Redaktion

Am Donnerstag, den 11. September 2014, hat Dr. Peter Hell, Leiter des Bereichs Schule der Regierung von Schwaben, die aktuelle Situation sowie Entwicklungen zum Schuljahresbeginn 2014/2015 im Bereich der schwäbischen Grund- und Mittelschulen, aber auch der Förderzentren und Beruflichen Schulen präsentiert. „Insgesamt blicken wir sehr positiv in das neue Schuljahr!“, verkündete Hell. Auf das neue Schuljahr warten ein neuer kompetenzorientierter Lehrplan für die Grund- und Wirtschaftschule sowie eine Lehrplaninformationsplattform (LIS) für die Grundschule, die sowohl für Lehrkräfte als auch für Eltern im Internet Zusatzinformationen und -materialien bereit hält. Insgesamt verfügt Schwaben über 717 Grund-, Mittel-, Förderschulen und berufliche Schulen – eine beachtliche Zahl – und über ein ausgebautes System an Förderschulen.

Inklusionsberatungsstellen sollen ausgebaut werden

Auch in Sachen Inklusion geht es voran. Geplant ist, dass ab kommendem Schuljahr die drei Inklusionsberatungsstellen an den Schulämtern in Augsburg, Kempten und Donauwörth flächendeckend erweitert werden. Künftig sollen auch Augsburg Land, Günzburg und Marktoberdorf über eine unabhängige Inklusionsberatungsstelle verfügen. An einer solchen Beratungsstelle stehen den Eltern jeweils ein Sonderpädagoge und ein Schulpsychologe für aufkommende Fragen zur Seite. Hell betonte, dass immer das Kind im Mittelpunkt stehe und für jedes individuell nach einer Lösung gesucht werden müsse.

Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

„Insgesamt sind wir breit aufgestellt“, so der Leiter des Bereichs Schule der Regierung von Schwaben. Er machte darauf aufmerksam, dass auf bestimmte Problembereiche, wie die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, ein besonderer Schwerpunkt gelegt wurde. Das Angebot der Deutschförderklassen und Deutschförderkurse in Schwaben wurde ausgeweitet, aber es wurde auch im Bereich der Übergangsklassen gehandelt. Übergangsklassen sind für Kinder und Jugendliche ausgelegt, die über keinerlei Deutschkenntnisse verfügen. Besonders Augsburg ist in diesem Bereich gut aufgestellt – 31 von insgesamt 39 Übergangsklassen existieren in der Bezirkshauptstadt Augsburg. 

Rückgang der durchschnittlichen Klassenstärke

Dr. Peter Hell ist stolz, dass sich die Klassengröße stetig verbessert und Schulklassen kleiner werden. Im Bereich der Grundschule zeigt die Entwicklung der letzten vier Jahre, dass im Schnitt ein Schüler weniger in einer Klasse ist. Bei den Grund- und Mittelschulen gehen in 93 Prozent der Klassen nicht mehr als 25 Schüler in eine Klasse, lediglich in rund 7 Prozent der Schulklassen werden 26 bis 28 Schüler unterrichtet. Außerdem kann im Vergleich zu den letzten beiden Schuljahren eine konstante Zunahme im Bereich der Klassenstärken bis 20 Schüler beobachtet werden.

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