Modehaus

Schuh-Schmid übernimmt K&L Ruppert

Die Übernahme von K&L durch die Schmid-Gruppe ist fix. Die Gläubiger stimmten in einer Versammlung dem Insolvenzplan und damit dieser zu. Was nun geschieht.

Die rechtliche Übernahme von K&L Ruppert durch Schuh-Schmid erfolgt voraussichtlich mit Wirkung zum 1. September 2019. Zu diesem Zeitpunkt soll auch das Eigenverwaltungsverfahren aufgehoben werden. K&L ist dann wieder „freier“ Marktteilnehmer und Geschäftspartner mit einem Investor, der das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen möchte.

Schuh-Schmid ist neuer Eigentümer

„In einem anspruchsvollen Investorenprozess haben wir für K&L eine Fortführungslösung gefunden, die den mehr als 1.000 Beschäftigten mit Schuh-Schmid eine gute Perspektive unter einem branchenerfahrenen Eigentümer bietet. Angesichts der schwierigen Situation im deutschen Textileinzelhandel, der unter Warenüberangebot, Margendruck und der nachlassenden Konjunktur leidet, war dieses Ergebnis alles andere als selbstverständlich und letztlich auch nur durch eine Reihe von Zugeständnissen der Vermieter, so auch der Familie Ruppert, möglich“, so Dr. Christian Gerloff, CRO/Geschäftsführer der K&L GmbH & Co. Handels-KG.

75 Prozent der Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben

Erklärtes Ziel zu Beginn des Schutzschirmverfahrens im Oktober 2018 war es, das Unternehmen als Ganzes zu erhalten und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern. K&L geht mit dieser Investorenlösung davon aus, dass trotz der Insolvenz und der zwingend notwendigen und bereits umgesetzten Filialschließungen mehr als 75 Prozent der Arbeitsplätze langfristig erhalten werden können.

Schuh-Schmid und K&L wollen Synergien nutzen

In diesem Zug soll K&L die bisher erfolgreich eingeleitete strategische Neuausrichtung weiter fortsetzen. Dazu zählen die weitere Verbesserung des Modesortiments, die Stärkung der Kundenbindung und die Steigerung der Effizienz und der Attraktivität der Verkaufsflächen. Darüber hinaus sollen weitere Synergie-Potenziale beider Unternehmen gehoben werden. Die Schmid-Gruppe soll dem Unternehmen einen größeren Spielraum im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für die Weiterentwicklung der Geschäfte zugänglich machen. Ferner wird zukünftig auch an strategisch günstigen Standorten eine weitere Expansion geplant. So wurde bereits in der Insolvenz Mitte Juni eine neue Filiale in Bietigheim-Bissingen eröffnet.

Retailer K&L wieder auf Kurs

„Ich freue mich sehr über die erfolgreiche Sanierung von K&L. Dass es uns gelungen ist, in diesen für die Modebranche schwierigen Zeiten einen Retailer wieder auf Kurs zu bringen, war alles andere als erwartungsgemäß und ist daher umso erfreulicher. Mit Schuh-Schmid haben wir einen strategischen Investor gefunden, der das Potenzial von K&L erkannt hat und der in der Lage ist, das Unternehmen in eine positive Zukunft zu führen“, so der gerichtlich bestellte Sachwalter Oliver Schartl von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen (München).

Gerloff scheidet aus Unternehmen aus

Dr. Christian Gerloff, der während des Schutzschirm- und Insolvenzverfahrens das Amt des Restrukturierungsgeschäftsführers übernommen hatte, wird, wie von vornherein geplant, nach Umsetzung der Investorenlösung wieder aus der Geschäftsführung ausscheiden.

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