Stadt Augsburg

Sanierung: Schließt das Theater Augsburg doch erst im Juli 2017?

Das Theater Augsburg wird für 189 Millionen Euro saniert. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Eigentlich sollte das Theater nach dem Opernball im Januar 2017 für die umfangreiche Sanierung geschlossen werden. Als Grund dafür wurden brandschutztechnische Bedenken genannt. Doch nun könnte der Spielbetrieb bis zum Juli 2017 weiterlaufen.

Wann das Große Haus für die umfangreiche Sanierung geschlossen wird, steht nach aktuellen Informationen noch nicht fest. Bisher wurde davon ausgegangen, dass das Große Haus nach dem Opernball im Januar 2017 seine Türen vorerst schließt. Nun könnte der Spielbetrieb doch noch bis zum Ende der Spielzeit 2016/17 weitergeführt werden. Über den genauen Zeitpunkt der Schließung des Großen Hauses entscheidet der Stadtrat in seiner April-Sitzung.

Brandschutz erlaubt Fortführung des Spielbetriebs bis zum Sommer 2017

Bisher wurde angegeben, dass das Große Haus im Januar 2017 geschlossen werden muss. Ausgangspunkt der Überlegungen sind Brandschutzmängel. Im Großen Haus müssen langfristige Brandschutzmängel im Zuge der Generalsanierung behoben werden. Kurz- und mittelfristig zu behebende Mängel werden nach Angaben der Stadt Augsburg bereits laufend angegangen. Deshalb ist laut Brandschutz auch eine kurzzeitige Fortführung des Spielbetriebs bis zum Ende der Spielzeit 2016/17 möglich.

Spielbetrieb bis Mitte 2017 würde Geld sparen

Eine Fortführung des Spielbetriebs bis zum Beginn der Freilichtbühnensaison im Juli hätte mehrere Vorteile. Zum einen würde das Theater in diesen Monaten noch Geld einnehmen. Zum anderen könnte der Spielbetrieb ohne Unterbrechung und Umzüge fortlaufen. Auch ein reibungsloser Wechsel zur neuen Intendanz wäre möglich. Insgesamt kostet die Sanierung des Theaters 189 Millionen Euro. Der Freistaat fördert die Maßnahme mit 107 Millionen Euro.

Kommunikation „unglücklich und bedauerlich“

Die Stadt Augsburg betont, dass die kulturfachlichen wie auch die brandschutztechnischen Überlegungen in eine Richtung gehen. „Dass diese Option nicht klar kommuniziert worden ist, ist unglücklich und bedauerlich“, so Kulturreferent Thomas Weitzel. Bislang wurde weder im Stadtrat noch in seinen Ausschüssen ein Beschluss zur terminlichen Beendigung des Spielbetriebs im Großen Haus gefasst. Da die Entscheidung des Stadtrats abzuwarten bleibt, stehen die Aufführungen im Großen Haus ab Februar 2017 unter Vorbehalt. Auf die festgelegten Haushaltsansätze 2016/17 hat das Votum des Stadtrats keine Auswirkungen: Bei den Beträgen handelt es sich um Planungs- und Gutachterkosten.

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