Rotary Club Augsburg

Rotary Club gegen Krankheit und Krieg

Distriktversammlung des Augsburger Rotary Clubs. Foto: Rotary Club Augsburg
Distriktversammlung des Augsburger Rotary Clubs. Foto: Rotary Club Augsburg
Distriktversammlung des Augsburger Rotary Clubs. Foto: Rotary Club Augsburg
Distriktversammlung des Augsburger Rotary Clubs. Foto: Rotary Club Augsburg

Über 250 Rotarier trafen sich am 15. März 2014 zur Distriktversammlung. Bei dieser Versammlung fand ein reger Austausch über die unterschiedlichsten Projekte statt, mit denen die Clubs unter anderem ihre Heimatgemeinden stärken.

Rund 270 Rotarier kamen am 15. März 2014 in Augsburg zur Jahresversammlung des südlichsten Distrikts Deutschlands zusammen. Dabei tauschten sie sich unter anderem über die zahlreichen Projekte aus, mit denen sich die Clubs in ihren Heimatorten ehrenamtlich und finanziell für die Gesellschaft einsetzen.

Kampf der Rotarier gegen Polio geht weiter

Neben den Einzelprojekten jedes Clubs gibt es umfassende und langfristige internationale Hilfsprojekte, die von Rotary organisatorisch unterstützt und finanziert werden. Oberste Priorität hat dabei die von den Rotariern im Jahr 1985 ins Leben gerufene Initiative „PolioPlus”, der Kampf gegen die Kinderlähmung. In den vergangenen drei Jahrzehnten gelang es mit Hilfe mächtiger Partner wie der Weltgesundheitsorganisation, den größten Teil der Welt durch massive Impfkampagnen von Polio zu befreien. „Wir werden den Kampf gegen das Virus unermüdlich fortsetzen. Doch beim letzten Stück der Wegstrecke haben wir immer wieder neue Herausforderungen zu meistern”, sagte Uwe Bartl, der amtierende Gouverneur des Distrikts 1841 am Rande der Veranstaltung. „So sind im vom Bürgerkrieg erschütterten Syrien erstmals seit 1999 wieder Erkrankungen an Kinderlähmung nachgewiesen worden.“ Ein verstärktes Impfangebot ist die wichtigste präventive Maßnahme, um erneute Erkrankungsfälle gar nicht auftreten zu lassen und die endemische Verbreitung einzudämmen.

Radeln gegen Krankheit und Krieg

Bartl selbst radelte im Jahr 2012 rund 450 Kilometer, um auf das Projekt aufmerksam zu machen und Gelder dafür zu sammeln. 2014 will er an die erfolgreiche Kampagne anknüpfen: Von Ende April bis Anfang Mai führt ihn eine Radtour von der Zugspitze bis nach Frankfurt/Main. An der Wegstrecke begleiten ihn Rotary Clubs vor Ort mit Informationsständen und lokalen Aktionen. „Im Vergleich zu den Strapazen und Risiken, denen unsere Impfhelfer in Afghanistan, Nigeria, Pakistan und Syrien ausgesetzt sind, ist das nur ein kleiner Beitrag. Doch die Summe zählt”, so Bartl.

Gesellschaftliches Engagement weltweit

In Rotary Clubs sind weltweit mehr als 1,23 Millionen Menschen tätig. Die in Clubs organisierten Rotarierinnen und Rotarier pflegen Freundschaften und leisten überregional, regional und lokal humanitäre Hilfe. Ihr Ziel ist der Einsatz für Völkerverständigung und Frieden in der Welt. In Deutschlands 15 Rotary-Distrikten engagieren sich derzeit mehr als 52.700 Rotarier in über 1025 Clubs. Im Rotary Distrikt 1841, der sich geografisch von Nördlingen bis Oberstdorf und von Memmingen bis Schliersee erstreckt, haben sich 54 Clubs mit ihren 2.657 Mitgliedern organisiert. Für ihr umfassendes gesellschaftliches Engagement sind die Rotarier auch in Augsburg bekannt.

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Rund 270 Rotarier kamen am 15. März 2014 in Augsburg zur Jahresversammlung des südlichsten Distrikts Deutschlands zusammen. Dabei tauschten sie sich unter anderem über die zahlreichen Projekte aus, mit denen sich die Clubs in ihren Heimatorten ehrenamtlich und finanziell für die Gesellschaft einsetzen.

Kampf der Rotarier gegen Polio geht weiter

Neben den Einzelprojekten jedes Clubs gibt es umfassende und langfristige internationale Hilfsprojekte, die von Rotary organisatorisch unterstützt und finanziert werden. Oberste Priorität hat dabei die von den Rotariern im Jahr 1985 ins Leben gerufene Initiative „PolioPlus”, der Kampf gegen die Kinderlähmung. In den vergangenen drei Jahrzehnten gelang es mit Hilfe mächtiger Partner wie der Weltgesundheitsorganisation, den größten Teil der Welt durch massive Impfkampagnen von Polio zu befreien. „Wir werden den Kampf gegen das Virus unermüdlich fortsetzen. Doch beim letzten Stück der Wegstrecke haben wir immer wieder neue Herausforderungen zu meistern”, sagte Uwe Bartl, der amtierende Gouverneur des Distrikts 1841 am Rande der Veranstaltung. „So sind im vom Bürgerkrieg erschütterten Syrien erstmals seit 1999 wieder Erkrankungen an Kinderlähmung nachgewiesen worden.“ Ein verstärktes Impfangebot ist die wichtigste präventive Maßnahme, um erneute Erkrankungsfälle gar nicht auftreten zu lassen und die endemische Verbreitung einzudämmen.

Radeln gegen Krankheit und Krieg

Bartl selbst radelte im Jahr 2012 rund 450 Kilometer, um auf das Projekt aufmerksam zu machen und Gelder dafür zu sammeln. 2014 will er an die erfolgreiche Kampagne anknüpfen: Von Ende April bis Anfang Mai führt ihn eine Radtour von der Zugspitze bis nach Frankfurt/Main. An der Wegstrecke begleiten ihn Rotary Clubs vor Ort mit Informationsständen und lokalen Aktionen. „Im Vergleich zu den Strapazen und Risiken, denen unsere Impfhelfer in Afghanistan, Nigeria, Pakistan und Syrien ausgesetzt sind, ist das nur ein kleiner Beitrag. Doch die Summe zählt”, so Bartl.

Gesellschaftliches Engagement weltweit

In Rotary Clubs sind weltweit mehr als 1,23 Millionen Menschen tätig. Die in Clubs organisierten Rotarierinnen und Rotarier pflegen Freundschaften und leisten überregional, regional und lokal humanitäre Hilfe. Ihr Ziel ist der Einsatz für Völkerverständigung und Frieden in der Welt. In Deutschlands 15 Rotary-Distrikten engagieren sich derzeit mehr als 52.700 Rotarier in über 1025 Clubs. Im Rotary Distrikt 1841, der sich geografisch von Nördlingen bis Oberstdorf und von Memmingen bis Schliersee erstreckt, haben sich 54 Clubs mit ihren 2.657 Mitgliedern organisiert. Für ihr umfassendes gesellschaftliches Engagement sind die Rotarier auch in Augsburg bekannt.

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