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Renk liefert Antriebstechnik für 270 Millionen Euro an Rheinmetall
Rüstungsindustrie

Renk liefert Antriebstechnik für 270 Millionen Euro an Rheinmetall

Renk erweitert die Zusammenarbeit mit Rheinmetall. Die Lieferung umfasst Antriebslösungen für Schützenpanzer
Renk erweitert die Zusammenarbeit mit Rheinmetall. Die Lieferung umfasst Antriebslösungen für Schützenpanzer. Foto: Adobe Stock/ Frank Gärtner

Das Unternehmen baut seine Zusammenarbeit mit Rheinmetall aus. Der erweiterte Rahmenvertrag umfasst die Lieferung von Antriebssystemen für weitere Schützenpanzer in dreistelliger Millionenhöhe.

Die Renk Group hat einen bestehenden Rahmenvertrag mit der Rheinmetall AG erweitert. Vereinbart wurde darin die Lieferung weiterer Antriebslösungen für den Schützenpanzer KF41 Lynx. Der Auftrag umfasst Getriebe des Typs HSWL 256C sowie Seitenvorgelege. Diese Komponenten seien für Fahrzeuge bestimmt, die in großer Stückzahl nach Ungarn geliefert und künftig auch bei weiteren europäischen Streitkräften eingeführt werden sollen.

Der erweiterte Vertrag reiht sich ein in eine Serie von Großaufträgen, die Renk in den letzten Monaten zuteilwurden. Neben Großaufträgen aus Nato-Staaten setzt auch die Bundeswehr regelmäßig auf das Unternehmen aus Augsburg.

Auftragsvolumen liegt bei über 270 Millionen Euro

Das Gesamtvolumen des erweiterten Rahmenvertrags beträgt nach Unternehmensangaben mehr als 270 Millionen Euro. Mit der Vertragsausweitung setzen beide Unternehmen ihre bestehende Zusammenarbeit fort. CEO Vehicle Mobility Solutions bei Renk, Michael Masur, verdeutlicht den Umfang der Partnerschaft. „Der KF41 Lynx zählt zu den modernsten Kettenfahrzeugen weltweit und ist als Schützenpanzer bereits in Ungarn im Einsatz: Renk liefert das Herzstück seines Antriebssystems“, so Masur.

Ausbau der Produktionskapazitäten geplant

Die Verlängerung der Zusammenarbeit zeige, wie wichtig europäische Lieferketten für die Verteidigungsindustrie seien. Dies ist auch einer der Gründe, warum Renk seine Produktionskapazitäten frühzeitig ausbaut. Mit dieser fast vollständigen Ausrichtung auf die Rüstungsindustrie sowie dem Zukauf anderer Unternehmen wie jüngst David Brown Defence sollen optimale Voraussetzungen geschaffen werden, um den steigenden Bedarf langfristig und zuverlässig zu bedienen.

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