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Renk investiert in Augsburg und tritt „Made for Germany“ bei
Wirtschaftsstandort Deutschland

Renk investiert in Augsburg und tritt „Made for Germany“ bei

Das Augsburger Rüstungsunternehmen Renk ist der Initiative "Made for Germany" beigetreten. Foto: Adobe Stock/ Frank Gärtner
Das Augsburger Rüstungsunternehmen Renk ist der Initiative "Made for Germany" beigetreten. Foto: Adobe Stock/ Frank Gärtner

Das Augsburger Rüstungsunternehmen Renk ist der Initiative „Made for Germany“ beigetreten. Die Initiative will den Wirtschaftsstandort Deutschland fördern.

Das Rüstungsunternehmen Renk Group AG mit Sitz in Augsburg ist Teil der branchenübergreifenden Initiative „Made for Germany“. Renk kommuniziert den Schritt als klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland. „Als RENK Group ist es unsere Verantwortung, einen wesentlichen Beitrag zu einer sicheren Zukunft und einem starken Wirtschaftsstandort Deutschland zu leisten“, begründet Renks CEO Alexander Sagel den Schritt.

Zu „Made for Germany“ gehören 114 Unternehmen und Investoren, neben DAX- und MDAX-Unternehmen auch Start-ups und Unternehmen aus dem Mittelstand. Bis 2028 investieren die Mitglieder nach Angaben der Initiative 764 Milliarden Euro in Deutschland und unterstützen damit Innovation, Forschung, Infrastruktur und neue Arbeitsplätze.

Renk investiert in Augsburg

Renk will bis 2028 bis zu 325 Millionen Euro in Deutschland investieren. „Wir vertrauen in den Standort“, sagt CEO Sagel. Der Fokus der Investitionen liege auf den Bereichen Digitalisierung, Innovation und Ausbau der Kapazitäten.

So will Renk seine Produktionskapazitäten an den Standorten Augsburg und Rheine erhöhen und eine moderne, industrielle Kleinserienfertigung einführen. Dadurch sollen Effizienz, Flexibilität und operative Exzellenz gesteigert werden. Weiter plant Renk etwa vollständige Drive-by-Wire-Fähigkeiten einzuführen. Ziel sind unbemannte und autonome Fahrzeuge.

Die geplanten Investitionen bewertet Renk neben dem technologischen Fortschritt auch als „ein langfristiges Bekenntnis zu einem starken und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Kriege und weltweites Aufrüsten

Renk erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 1,14 Milliarden Euro und profitiert von der politischen Weltlage und einem Aufrüsten der Staaten. So befinden sich laut einem Bericht des schwedischen Friedensforschungsinstituts Sipri die Einnahmen der Rüstungsindustrie weltweit auf Rekordhoch. Als Gründe nennt das Institut die Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen sowie generell geopolitische Spannungen.

Bis 2030 will Renk seinen Umsatz auf 2,8 bis 3,2 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Das zivile Geschäft spielt dabei kaum noch eine Rolle.

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